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Limburg-Weilburg. Beim einzigartigen „Frauenforum zur beruflichen Qualifikation“ vom 10. bis 12. Oktober 2018 in der Limburger Adolf-Reichwein-Schule sind in den Workshops, Kursen und Seminaren noch Plätze frei. In der zweiten hessischen Herbstferienwoche können Frauen für eine Teilnahmegebühr von 20 Euro an 20 verschiedenen Angeboten teilnehmen und erhalten Informationen, Hilfestellungen und Tipps rund um die berufliche Weiterbildung oder den beruflichen Wiedereinstieg sowie die Existenzgründung und Existenzsicherung. Die Inhalte der Kurse zielen auf Fort- und Weiterbildung,  Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Verbesserung der Erwerbssituation, Stärkung von Frauen im Beruf und auf Netzwerken. ...weiterlesen "Es gibt noch freie Plätze beim Frauenforum"

Als die Frauen endlich wählen durften

Das Frauenwahlrecht in Deutschland feiert 100. Geburtstag. Die staatsbürgerliche Gleichstellung wurde den Frauen nicht geschenkt. Über Generationen hinweg musste das Frauenwahlrecht dem Patriarchat abgerungen werden.1918, in der Weimarer Republik, bekamen Frauen endlich das gesetzlich verankerte Wahlrecht. Im Januar 1919 durften Frauen erstmals in Deutschland bei der Wahl zur deutschen Nationalversammlung abstimmen und gewählt werden. ...weiterlesen "„100 Jahre Frauenwahlrecht“ Aktionen im Landkreis Limburg-Weilburg"

 . Im Vorjahresvergleich gab es im Agenturbezirk 787 Arbeitslose weniger . LDK: 331 Arbeitslose weniger als im Vormonat, 538 weniger als vor einem Jahr . LM-WEL: 140 Arbeitslose weniger als im August, 249 weniger als im Vorjahr

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar waren im September 2018 insgesamt 10.281 Personen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einer Quote von 4,5 Prozent, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen. Im August lag die Zahl der Arbeitslosen bei 10.752, die Arbeitslosenquote betrug 4,7 Prozent. Vor einem Jahr waren 11.068 Menschen im Bezirk ohne Beschäftigung -  die Quote lag seinerzeit bei 4,8 Prozent. Von den insgesamt 10.281 arbeitslosen Personen waren 3.073 bei den Arbeitsagenturen in Limburg, Wetzlar und Dillenburg gemeldet. 2.293 Arbeitslose wurden beim Jobcenter Limburg-Weilburg gezählt. 4.915 Arbeitslose meldete das Kommunale Jobcenter des Lahn-Dill-Kreises. ...weiterlesen "Arbeitslosenquote sinkt im September um 0,2 Prozentpunkte auf 45 Prozent"

Villmar-Weyer: Die Kirmes in Weyer ist zeitlich eine der Letzten im Landkreis und findet vom 19. bis. 22. Oktober 2018 in der Volkshalle Weyer statt. Gemäß dem Motto „das Beste kommt zum Schluss“ hat das Programm allerhand zu bieten! Kirmesgesellschaft und die Organisatoren haben ein Programm für alle Altersgruppen zusammengestellt.

Zünftig startet der Kirmesfreitag: Am 19. Oktober ist Wiesn-Gaudi und Oktoberfeststimmung mit den Original Mühlbachtalern angesagt. Stimmung pur, von zünftigen Alpenhits über Schlager bis hin zu bekannten Rock-Hymnen ist bei den "Mühlbachtalern" alles im Gepäck. Einlass ist ab 19.30 Uhr, Beginn um 20.00 Uhr. Der Eintritt beträgt 10,00 € an der Abendkasse und 8,00 € im Vorverkauf.
Erstmalig werden für diese Veranstaltung VIP-Tickets angeboten, die nur im Vorverkauf oder im Internet-Shop unter kirmes.ff-weyer.de zum Preis von 25,00 € erhältlich sind. Im VIP-Ticket ist inkludiert ein Maß Bier, eine Haxe mit Kraut, ein Schnapserl sowie natürlich ein Sitzplatz im VIP-Bereich der Festhalle. Vorverkaufsstellen sind die Bäckerei Laux (Filiale Weyer) und die Kirmesgesellschaft. ...weiterlesen "Das Beste kommt zum Schluss: Kirmes in Weyer"

Die Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar weist darauf hin, dass die Berufsinformationszentren (BiZ) in Limburg und Wetzlar auch während der Herbstferien geöffnet sind. Die Berufsberater empfehlen, einen der Ferientage ausgiebig zu nutzen, um sich gezielt über Ausbildungsberufe, Studiengänge oder noch offene Ausbildungsstellen zu informieren. ...weiterlesen "In den Herbstferien ins BiZ gehen · Umfangreiches Internetangebot rund um Ausbildung und Beruf"

Verkehrsunfall mit Trunkenheit Unfallort: Hadamar-Niederhadamar, B 8, zwischen Elz und Malmeneich Unfallzeit: Samstag, 29.09.2018, 13:35 Uhr

   Ein 56-Jähriger befuhr mit einem Hyundai Geländewagen die B 8 aus Richtung Elz in Richtung Malmeneich. Vor ihm befanden sich zwei weitere Pkw, ein grüner Opel und ein grauer Renault. Der Fahrer des Hyundai setzte zum Überholen an und fuhr an dem Opel vorbei. Als er auch den Renault überholen wollte, kam ein Pkw entgegen. Da der 52-jährige Renault-Fahrer einen Zusammenstoß zwischen dem Geländewagen und dem Gegenverkehr befürchtete, wich er nach rechts aus. ...weiterlesen "Verkehrsunfall mit Trunkenheit, Unfall mit Leichtverletzten, Kennzeichendiebstahl, Einbruchsdiebstahl aus Tankstelle Linter"

Ausstellung zum Thema „Die Gemeinde Brechen im 1. Weltkrieg“ am Sonntag im Heimatmuseum Oberbrechen

Der von 1952 bis 1969 in Niederbrechen wirkende Pfarrer Karl Bernhardt (vorne mit Brille) nahm als junger Soldat an den Schlachten bei Verdun teil. Seine damaligen Kriegserlebnisse und -erfahrungen haben ihn tief geprägt. Viele Niederbrechener erinnern sich noch heute, wie er in seinen Predigten und Erzählungen sowie mit seinem Einsatz für eine deutsch-französische Aussöhnung die damals gewonnene pazifistische Haltung zum Ausdruck brachte (Foto: Gemeindearchiv Brechen)

Das Heimatmuseum Brechen in der „Alten Schule“ in Oberbrechen ist nach der Sommerpause am Sonntag, 30. September 2018, von 14 bis 17 Uhr wieder geöffnet. Während der Öffnungszeit ist erstmals die Informationsausstellung „Die Gemeinde Brechen im 1. Weltkrieg“ zu sehen. Der Eintritt ins Museum und in die Ausstellung ist frei; es wird aber um eine kleine Spende gebeten.

 

Die Mitglieder des Arbeitskreises Historisches Brechen haben in diesem Jahr schwerpunktmäßig Material über die Zeit des 1. Weltkrieges in Verbindung mit den drei Ortsteilen der Gemeinde Brechen zusammengetragen. Neben Auswertungen der lokalen Zeitungen sowie der Pfarr- und Schulchroniken aus der damaligen Zeit konnten mit Hilfe vieler Einwohner persönliche Feldpostbriefe/-karten, Fotos, Sterbebildchen und andere private Schriftstücke bis hin zu Tagebucheintragungen gesichtet und ausgewertet werden. Großen Raum nahmen Recherchen zu den Gefallenen und Vermissten ein, da sich herausstellte, dass die vorliegenden Gefallenenlisten teilweise unvollständig oder widersprüchlich waren.

Aus diesen aufwändigen Recherchen und Auswertungen konnte eine interessante und aufschlussreiche Informations-Ausstellung zusammengestellt werden; darüber hinaus sind zwei Themenhefte der „Schriftenreihe des Gemeindearchivs Brechen“ in Vorbereitung, die im November erscheinen sollen.

 

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen zum einen persönliche Eindrücke und Stimmungsbilder der Chronisten oder Zeitzeugen zum Kriegseintritt, zum Kriegsgeschehen und zum Kriegsende, aber auch die persönlichen Erlebnisse der Kriegsteilnehmer an der Front und das Geschehen und die Ereignisse zwischen 1914 und 1918 in Niederbrechen, Oberbrechen und Werschau. Aufgezeigt werden die wirtschaftlichen Veränderungen und Entbehrungen in der Heimat wie z. B. die fehlenden Arbeitskräfte, steigende Preise, Abgabe von Lebensmitteln, der Umgang mit den sich steigenden Gefallenenmeldungen etc. Um möglichst nah an der Authentizität der damaligen Zeit zu sein, werden Chronikpassagen und Feldpost- und Tagebuchausschnitte eingesetzt. So wird deutlich, dass der anfängliche Optimismus in den Briefen der Kriegsteilnehmer im Verlaufe des Krieges angesichts der mörderischen Gefahren, der Strapazen und des Sterbens schnell schwindet.

Erschreckend lang sind die Listen der Kriegsteilnehmer und der Gefallenen und Vermissten. Der Blutzoll, den der 1. Weltkrieg unter den Brechener Soldaten forderte, war hoch: Aus Niederbrechen wurden rund 350 Männer eingezogen, von denen 77 nicht wieder nach Hause kamen. Die Oberbrechener Schulchronik verzeichnet 294 Namen von Soldaten; insgesamt gelten 71 als gefallen oder vermisst. Von den 67 Werschauer Soldaten sind 14 als gefallen oder vermisst registriert.

 

Anhand von einigen Kriegsteilnehmern, zu denen mehr Material überliefert worden ist, werden interessante Lebenswege während dieser leidvollen Zeit nachgezeichnet – Wege führten tief in den Balkan, nach Palästina oder nach Russland. Die Mehrzahl hat jedoch die Schrecken der Schlachten im Westen erlebt oder musste dort ihr Leben lassen.

 

Die Ausstellung, die über 25 Informationstafeln umfasst, ist auch am 11.11.2018 in Werschau (Pfarrsaal), am 17./18.11.2018 im Rahmen der Hobbyausstellung in Oberbrechen (Emstalhalle) sowie am 25.11.2018 in Niederbrechen (Pfarrer-Herlth-Haus zusammen mit der Buchausstellung der Bücherei Niederbrechen) zu sehen.

(C) Gregor Beinrucker

Hessens Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner: „Gehörlose Menschen gehören inmitten unserer offenen und vielfältigen Gesellschaft. Die Hessische Landesregierung unterstützt ihre Teilhabe seit vielen Jahren nachhaltig.“ ...weiterlesen "Tag der Gehörlosen am 30. September 2018"