Der Karfreitag hat sich in den letzten Jahren bei Autoliebhabern, insbesondere unter Tunern, als "Carfreitag" etabliert - ein fest eingeplanter Termin für Treffen und gemeinsame Ausfahrten. Doch dieser Tag zieht auch immer wieder problematische und gefährliche Verhaltensweisen nach sich, wie illegales Tuning, lärmenden "Autoposing" und sogar Raserei sowie illegale Autorennen. Um solchen Exzessen entgegenzuwirken, geht die hessische Polizei seit Jahren konsequent vor. Inzwischen ist der "Carfreitag" ein bundesweiter Kontrolltag geworden. Für diese Kontrollen setzt die hessische Polizei hochspezialisiertes Personal und moderne digitale Videotechnik ein. In den sieben hessischen Polizeipräsidien, unterstützt von der Bereitschaftspolizei, kamen rund um den "Carfreitag" 237 Einsatzkräfte zum Einsatz. Die durchgeführten Maßnahmen beinhalteten unter anderem zahlreiche Geschwindigkeitsmessungen an verschiedenen Punkten sowie gezielte Fahrzeugkontrollen. Auch Zivilkräfte und Tuning-Spezialisten waren im Einsatz. Insgesamt wurden in Hessen 936 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden 36 Straftaten und 1266 Ordnungswidrigkeiten festgestellt, und in 21 Fällen wurde den Fahrzeugführern die Weiterfahrt untersagt. Als negativer Spitzenreiter wurde ein Pkw festgestellt, der bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h mit 208 km/h auf einer Bundesautobahn außerhalb geschlossener Ortschaften gemessen wurde. Landesweite Konzeption zum Einsatz gegen gefährliches Rasen In Hessen liegt ein besonderes Augenmerk auf der Bekämpfung von gefährlichem Rasen und illegalen Autorennen. ...weiterlesen "„Carfreitag“ – Länderübergreifender Kontrolltag in Hessen"