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Limburg. Der Wald verändert sich. Grund dafür ist der Klimawandel, der günstig ist für Schädlinge in Form von Käfern und Pilzen. Wie genau diese Änderungen aussehen und wie damit umgegangen werden kann, erklärte Revierförsterin Nadine Ströbele den Mitgliedern des Limburger Magistrats bei einem Rundgang im Staffeler Wald. ...weiterlesen "Der Klimawandel verändert den Wald"

Über 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Ministerien, Behörden, Unternehmen, Universitäten und Verbänden sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger tauschen sich in Berlin zum Stand der Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle aus. ...weiterlesen "Statuskonferenz Endlagersuche: Konsequent den gesetzlich vorgesehenen Weg gehen"

LUFTHANSA TESTET DLR-VERFAHREN UNTER REALEN BEDINGUNGEN MIT A320 / ERPROBUNG LÄUFT BIS SOMMER 2020

Kelsterbach, 14.11.2019 Am Flughafen Frankfurt startete im Oktober 2019 die Langzeiterprobung des Piloten-Assistenzsystems „Low Noise Augmentation System“ (LNAS). Das vom Forum Flughafen und Region (FFR) initiierte Forschungsprojekt soll dazu beitragen, dass Landeanflüge leiser werden und weniger Treibstoff als bislang benötigen. ...weiterlesen "Lärmminderungsprojekt LNAS: Probebetrieb am Flughafen Frankfurt gestartet"

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: „Prävention und Versorgung bei Diabetes weiter verbessern“ Weltdiabetestag am 14. November – Erster Bericht zur Nationalen Diabetesüberwachung

Das Risiko, an Diabetes zu erkranken, ist höher als viele denken. Fast 80 % der Befragten, die laut eines Testergebnisses ein erhöhtes Risiko für eine Typ-2-Diabeteserkrankung aufweisen, schätzen ihr Erkrankungsrisiko selbst als gering ein. Das ergab ein bundesweiter Befragungssurvey des Robert Koch-Instituts (RKI) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). ...weiterlesen "Weltdiabetestag am 14. November – Erster Bericht zur Nationalen Diabetesüberwachung"

Zwei Familien aus der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) setzten ein Zeichen gegen das Vergessen der Opfer des Nationalsozialismus. Sie machten sich auf und reinigten mehrere Dutzend Stolpersteine. Dabei sprachen sie mit ihren Kindern und deren Freunden, die sich ebenfalls tatkräftig an der Aktion beteiligten, über die Opfer. ...weiterlesen "Stolpersteine wurden gereinigt"

Die Kläranlage in Niederselters wurde vor rund 40 Jahren gebaut und vor 20 Jahren erweitert sowie zur Stickstoffelimination umgebaut. Anfang 2015 erfolgte der Zusammenschluss mit dem ehemaligen Abwasserverband Obere Ems zum Abwasserverband Emsbachtal, so dass seit dieser Zeit auch die Abwässer aus dem Einzugsgebiet Obere Ems aufgenommen und behandelt werden. Die Kläranlage in Niederselters ist für 68.000 Einwohnerwerte bemessen.

Bereits seit dem Jahr 1996 erfolgtdie gezielte Phosphorelimination.

Kläranlage Niederselters

Um in Gewässern einen guten ökologischen Zustand zu erreichen (insbesondere bei biologischen Qualitätskomponenten), muss die Konzentration für Phosphor und Phosphate in den Gewässern deutlich vermindert werden. Dies muss entsprechend den Anforderungen des Landes Hessen (Maßnahmenprogramm zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in Hessen) insbesondere durch die weitere Verbesserung der Phosphorelimination in Kläranlagen – auch in Niederselters – erfolgen.Exkurs: Phosphor im Gewässer:Ein Großteil des in unsere kommunalen Kläranlagen eingetragenen Phosphors ist als natürlicher Bestandteil in Nahrungsmitteln enthalten, ein weiterer großer Anteil stammt aus Wasch-, Reinigungs- und Spülmitteln. Bei dem in Abwasser vorkommendem Phosphor handelt es sich meistens um Phosphate (Salze der Phosphorsäure).Phosphor in Form von Phosphat ist ein wichtiger Nährstoff sowohl für Pflanzen als auch für Tiere und Menschen. Phosphate gelten grundsätzlich als ungiftig. In Gewässern kann einer höhter Phosphatgehalt aufgrund der wachstumsfördernden Wirkung auf Pflanzen zur sogenannten Eutrophierung führen. Das übermäßige Nährstoffangebot führt dabei zu einer Veränderung der im Gewässer wachsenden Pflanzengesellschaften. Es kann sich eine Verkrautung oder vermehrte Algenbildung einstellen. Derart gedüngte Algen und Wasserpflanzen können dann anderen Pflanzenarten das Licht wegnehmen sowie, wenn sie absterben, vielen Kleinlebewesen und Tieren den lebensnotwendigen Sauerstoff entziehen.Schlimmstenfalls kann das Gewässer "umkippen". Durch die neuen Vorgaben des Landes Hessen wird der Grenzwert, der zu jeder Tages- und Nachtzeit im Auslauf der Kläranlage eingehalten werden muss, von ehemals 2 mg/l P ges (Gesamtphosphat) auf 0,7 mg/l abgesenkt. Außerdem wird ein weiterer Parameter für einen Phosphorbestandteil (ortho-Phosphat) zusätzlich eingeführt. Mit den vorhandenen Anlagenteilen ist eine so weitgehende Phosphoreliminierung nicht möglich. Daher sind zur Erreichung der künftigen Ablaufqualität folgende Maßnahmen geplant:
Errichtung eines Fällmittellagers mit Abfüllplatz,
Errichtung einer Fällmitteldosierstation einschließlich Rohrleitungen,
Erneuerung der zugehörigen Elektro-, Mess-, Steuer-, Regeltechnik
Optimierung der Strömungsverhältnisse in den Nachklärbecken. Für die Umsetzung der beschriebenen Maßnahmen zur Phosphoreliminierung rechnet der Abwasserverband Emsbachtal mit Investitionskosten von rund 843.000,- € (Stand: August 2018).Zur Unterstützung der Kläranlagenbetreiber hat das Land Hessen im Jahr 2017 ein

Förderprogramm für Maßnahmen zur Phosphoreliminierung aufgelegt, nach dem alle zum Kläranlagenbetriebsverband Ems- und Wörsbachtal gehörenden Abwasserverbände Finanzierungshilfen beantragt haben. Nach intensiver Prüfung und eingehender Abwägung hat das Land Hessen dem Abwasserverband Emsbachtal nunmehr einen Zuschuss für die geplanten Maßnahmen zur Phosphorelimination auf der Kläranlage Niederselters zugesagt. Den Fördermittelbescheid übergab der Regierungspräsident Gießen, Herr Dr. Ullrich am 12.11.2019.

Daten zum Abwasserverband Emsbachtal:Kläranlage:Niederselters Bemessungsgröße Kläranlage:68.000 EinwohnergleichwerteAbwasserzufluss zur Kläranlage: 4,5 Mio. m³ Abwasser pro Jahr Länge Hauptkanäle:53 km Anzahl Entlastungsanlagen: 49 Angeschlossene Kommunen:Bad Camberg, Selters mit den Ortsteilen Niederselters,Eisenbach und Haintchen, Waldems, Idstein mit den Stadtteilen Walsdorf und Heftrich, sowie Glashütten mit demOrtsteil Oberems

© Kläranlagenbetriebsverband Ems- und Wörsbachtal·Abwasserverband Goldener Grund / M. Fink

Die Kläranlage in Niederbrechen ist seit mehr als 36 Jahren ohne wesentliche Umbautenoder Ergänzungen ununterbrochen in Betrieb. In dieser Zeit wurden annähernd 100 Mio. m³Abwasser gereinigt. Jetzt steht die Anlage vor der größten Umbaumaßnahme seit ihrem Bau.Die Kapazität der Kläranlage Niederbrechen wird erweitert, die vorhandenen Betonbauwerkemüssen saniert werden, die maschinellen und elektrotechnischen Ausrüstungen werden im Zuge der Sanierung und Erweiterung ebenfalls erneuert. Selbstverständlich müssen Abwasserreinigung und Schlammbehandlung während der gesamten Bauphase aufrecht erhalten werden; die Reinigungsanforderungen gelten auch in der Zeit des Umbaus. Bisher beträgt die Bemessungsgröße 27.000 Einwohnerwerte, künftig wird die Anlage fürrund 38.000 Einwohnerwerte ausgelegt.

Ein wesentliches Ziel des Umbaus ist auch die deutliche Verbesserung der Phosphorelimination. Um in Gewässern einen guten ökologischen Zustand zu erreichen(insbesondere bei biologischen Qualitätskomponenten), muss die Konzentration für Phosphor und Phosphate in den Gewässern deutlich vermindert werden. Dies muss entsprechend den Anforderungen des Landes Hessen (Maßnahmenprogramm zurUmsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in Hessen) insbesondere durch die Verbesserung der Phosphorelimination in Kläranlagen – auch in Niederbrechen – erfolgen.Exkurs: Phosphor im Gewässer:Ein Großteil des in unsere kommunalen Kläranlagen eingetragenen Phosphors ist als natürlicher Bestandteil in Nahrungsmitteln enthalten, ein weiterer großer Anteil stammt aus Wasch-, Reinigungs- und Spülmitteln. Bei dem im Abwasser vorkommendem Phosphorhandelt es sich meistens um Phosphate (Salze der Phosphorsäure).Phosphor in Form von Phosphat ist ein wichtiger Nährstoff sowohl für Pflanzen als auch für Tiere und Menschen. Phosphate gelten grundsätzlich als ungiftig. In Gewässern kann ein erhöhter Phosphatgehalt aufgrund der wachstumsfördernden Wirkung auf Pflanzen zur sogenannten Eutrophierung führen. Das übermäßige Nährstoffangebot führt dabei zu einer Veränderung der im Gewässer wachsenden Pflanzengesellschaften. Es kann sich eine Verkrautung oder vermehrte Algenbildung einstellen. Derart gedüngte Algen und Wasserpflanzen können dann anderen Pflanzenarten das Licht wegnehmen sowie, wenn sie absterben, vielen Kleinlebewesen und Tieren den lebensnotwendigen Sauerstoff entziehen.Schlimmstenfalls kann das Gewässer "umkippen". Durch die neuen Vorgaben des Landes Hessen wird der Grenzwert, der zu jeder Tages- und Nachtzeit im Auslauf der Kläranlage eingehalten werden muss, von ehemals 2 mg/l P ges(Gesamtphosphat) auf 0,7 mg/l abgesenkt. Außerdem wird ein weiterer Parameter für einenPhosphorbestandteil (ortho-Phosphat) zusätzlich eingeführt. Mit den vorhandenen Anlagenteilen ist eine so weitgehende Phosphoreliminierung nicht möglich. Daher sind zur Erreichung der künftigen Ablaufqualität folgende Maßnahmen geplant:
Das bestehende Nachklärbecken soll durch zwei neue Nachklärbecken ersetzt werden;
Errichtung eines Fällmittellagers,
Errichtung einer Fällmitteldosierstation einschließlich Rohrleitungen,
Erneuerung der zugehörigen Elektro-, Mess-, Steuer-, Regeltechnik.

Lageplan der künftigen Kläranlage
...weiterlesen "Übergabe eines Landeszuschusses zur Phosphorelimination für die Kläranlage Niederbrechen"

BKA: Bundesanwaltschaft und Bundeskriminalamt suchen Zeugen des Anschlags in Halle/Saale am 09.10.19

Wiesbaden (ots) - Die Bundesanwaltschaft und das Bundeskriminalamt suchen im Zusammenhang mit dem Anschlag in Halle/Saale am 9. Oktober 2019 nach weiteren Augenzeugen, um das Tatgeschehen lückenlos aufzuklären. ...weiterlesen "BKA: Bundesanwaltschaft und Bundeskriminalamt suchen Zeugen des Anschlags in Halle/Saale am 09.10.19"