Springe zum Inhalt

Die Planungen für das Feuerwehrgerätehaus im Limburger Stadtteil Lindenholzhausen gehen weiter. Der Magistrat hat die Fachplanungen für Heizung, Lüftung und Sanitär vergeben. Der Auftrag an ein Planungsbüro umfasst rund 75.000 Euro.
Im Rahmen eines Interessebekundungsverfahren bewarben sich sechs Büros, fünf von ihnen wurden nach der Sichtung der Unterlagen aufgefordert, ein Angebot abzugeben. Das wirtschaftlichste Angebot wurde vom Magistrat ausgewählt.
Im Juni vergab der Magistrat bereits die Architektenleistungen für das neue Feuerwehrgerätehaus in Lindenholzhausen. Es soll am Standorts in den Krautgärten neben der Landesstraße gebaut werden. Die notwendige Bauleitplanung ist angelaufen. © Stadt Limburg

1. Trickbetrüger verschafft sich Zugriff auf Konten, Hadamar, Montag, 12.10.2020 bis Samstag 17.10.2020

(si)Am Samstag hat sich ein Trickbetrüger am Telefon als Bankmitarbeiter ausgegeben und mehrere Tausend Euro von den Konten des Angerufenen erbeutet. ...weiterlesen "Trickbetrüger verschafft sich Zugriff auf Konten, Unterstand gerät in Brand, Auseinandersetzung in Aufzug, Bushaltestelle beschädigt…"

Die Sanierung der Landesstraße 3022 zwischen Runkel-Hofen und Beselich-Niedertiefenbach wird Anfang kommender Woche abgeschlossen und somit im geplanten Zeitrahmen fertigstellt. Im Laufe des Dienstags, 27. Oktober, wird die Baustelle abgeräumt und die Vollsperrung aufgehoben, sodass die Strecke ab Mittwoch, 28. Oktober, wieder durchgängig befahren werden kann. ...weiterlesen "L 3022: Sanierung zwischen Runkel-Hofen und Beselich-Niedertiefenbach Anfang nächster Woche abgeschlossen"

Aktuelle Informationen des Landkreises Limburg-Weilburg zum Corona-Virus

Limburg-Weilburg. Landrat Michael Köberle teilt mit, dass im Landkreis Limburg-Weilburg mit Stand Donnerstag, 22. Oktober 2020, 12 Uhr, 124 Personen aktiv mit dem Corona-Virus infiziert sind. Sie verteilen sich auf Limburg (30), Hadamar (18), Bad Camberg (10), Hünfelden (8), Weilburg (8), Waldbrunn (8), Beselich (6), Elz (6), Löhnberg (6), Runkel (6), Villmar (5), Weilmünster (3), Merenberg (3), Dornburg (2), Mengerskirchen (2), Selters (2) und Weinbach (1). Insgesamt gab es bislang 653 bestätigte Fälle (+ 30 zum Vortag), 521 Personen sind inzwischen genesen (+ 6 zum Vortag). 700 Menschen befinden sich im Landkreis derzeit in Quarantäne. Acht Personen sind leider in Verbindung mit dem Corona-Virus verstorben. In den Krankenhäusern des Landkreises befinden sich aktuell acht Corona-Infizierte, fünf Personen im Normalpflegebett und drei im Intensivbett. Die Inzidenz beträgt 49,9. Aufgrund der weiter gestiegenen Neuinfektionen wird der Landkreis am Samstag, 24. Oktober 2020, zwei erneute Allgemeinverfügungen veröffentlichen, die ab Montag, 26. Oktober 2020, gültig sein werden. Darin werden unter anderem eine Sperrzeit für Gaststätten und Übernachtungsbetriebe zwischen 23 und 6 Uhr sowie eine weitere Anpassung der Zuschauerzahlen für den Trainings- und Wettkampfbetrieb enthalten sein, sofern die Inzidenz auf 50 und mehr steigen wird.
Mit dem Ansteigen der Infektionszahlen sind vermehrt auch Einrichtungen im Landkreis Limburg-Weilburg betroffen. Stand Donnerstag, 22. Oktober 2020, 12 Uhr, sind Infektionsfälle in den drei Alten- und Pflegeheimen Anna Müller Haus Bad Camberg, St. Georg Limburg und Alloheim Elz bekannt. Schulklassen mit möglichen Verdachtsfällen oder Schülerinnen und Schülern, die als Kontaktperson der Kategorie I identifiziert wurden, gibt es mit Stand Donnerstag, 22. Oktober 2020, 12 Uhr, an der Tilemannschule in Limburg, an der Weiltalschule in Weilmünster, an der Grundschule in Linter, an der Erich-Kästner-Schule in Limburg, an der Adolf-Reichwein-Schule in Limburg und an der Atzelschule in Bad Camberg. Hier wurde vereinbart, dass die betroffenen Klassen bis zum Vorliegen der entsprechenden Testergebnisse zu Hause bleiben. © Landkreis Limburg-Weilburg

 

Der Kreisbeigeordnete des Lahn-Dill-Kreises, Wolfram Dette (links), und Landrat Michael Köberle vor dem neuen MRT im Kreiskrankenhaus in Weilburg.

Die Menschen profitieren von toller Gesundheitsversorgung

Limburg-Weilburg. Seit Anfang Oktober sind erstmals MRT-Untersuchungen (Kernspintomographie) im Kreiskrankenhaus Weilburg möglich. Das MVZ Radiologie Lahn-Dill mit Hauptsitz in Dillenburg hat dort unter Leitung von Dr. Manuel Schloß eine Zweigpraxis eröffnet. „Wir haben rund 0,7 Millionen Euro in das hochmoderne Gerät investiert“, sagte Katja Streckbein, Geschäftsführerin des MVZ Radiologie Lahn-Dill. Die Räume werden vom Kreiskrankenhaus in Weilburg zur Verfügung gestellt. „Für 1,4 Millionen Euro haben wir unseren Röntgenbereich umgebaut“, erklärte Peter Schermuly, Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses Weilburg. „Da das MRT knapp sieben Tonnen wiegt, mussten wir zusätzlich statische Maßnahmen umsetzen.“ ...weiterlesen "Landrat Michael Köberle freut sich über MRT-Untersuchungen im Kreiskrankenhaus"

Von außen ist kaum etwas zu sehen, wobei auch hier z.B. die Fugen erneuert wurden

Oberbrechen. Mit der Übergabe der Emstalhalle zur Nutzung durch die Gemeinde, Schulen und Sportvereine für Sport- und Übungsbetrieb sowie kulturelle Veranstaltungen Mitte Oktober endet eine eineinhalbjährige Sanierungszeit. Die Partizipation der Vereine und Gemeinde erfolgte im Hallenausschuss und so konnte bestmöglich auf die Wünsche und Anforderungen bei den Arbeiten eingegangen werden.
Sämtliche Sport-, Kultur und Dorfgemeinschaftshallen in der Gemeinde Brechen sind Eigentum der Gemeinde. Die Emstalhalle wurde 1974 als Großsporthalle gebaut und war seither für die Gemeinde Brechen, aber insbesondere für Oberbrechen ein Dreh- und Angelpunkt für das sportliche und kulturelle Leben. Nach über 40 „Dienstjahren“ stand die Gemeinde vor der Frage, ob die Emstalhalle saniert werden kann oder ob gar ein Abriss und Neubau geplant werden müsse. Diese Frage wurde insbesondere im letzten Kommunal- und Bürgermeisterwahlkampf im Jahr 2016 durchaus kontrovers diskutiert. „Für mich stand ein Abriss der Emstalhalle nie zur Debatte und so freue ich mich sehr, dass wir die sanierte Emstalhalle heute offiziell wiedereröffnen können“, so Bürgermeister Frank Groos. Diverse Gutachten und Untersuchungen haben das Vertrauen in die Bausubstanz bestätigt und so haben sich sowohl der Gemeindevorstand als auch die Gemeindevertretung mit großer Mehrheit für eine Sanierung ausgesprochen. Bürgermeister Frank Groos dankte allen Beteiligten für ein hohes Maß an Ausdauer in Planung und Durchführung und lobte die kooperative Zusammenarbeit. Mit einem Budget von 1.500.000 Euro konnte die Sanierung planungsgemäß durchgeführt werden – in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich. Mit 1,3 Millionen Euro wurde ein Großteil der Kosten durch das Investitionsprogramm der Hessenkasse finanziert, der Rest durch Eigenmittel der Gemeinde. Die Maßnahme wird ohne Kreditaufnahme finanziert!

Der ca. 4,50 m hohe Schornstein im Eingangsbereich - ein markantes Zeichen der neuen Heizungsanlage

Damit wird ganz wesentlich in die Infrastruktur der Gemeinde investiert, ohne dass es den Haushalt der Gemeinde entscheidend belastet. Die Baukosten waren damals für 2.161.000,- DM angesetzt. Die Vertreter der gemeindlichen Gremien, der Arbeitskreis Emstalhalle, der Gemeindevorstand und die Gemeindevertretung konnten bei einem Vorstellungstermin die „neue“ Emstalhalle in Augenschein nehmen und zeigten sich begeistert. Besonders das neue zukunftsweisende Beleuchtungskonzept mit modernen dimmbaren LED-Beleuchtungskörpern überzeugte. An den Sportgeräten am Hallenrand, wie Kletterstangen/-leitern wurde nichts verändert. Neu hinzugekommen sind zwei Basketballkörbe, die bei Nichtnutzung nach oben weggeklappt werden können. Zwei Raumteiler lassen die Halle vielfältig nutzen. Ein in den oberen zwei Dritteln mit schallabsorbierendem Material versehenen Vorhang sorgt für angenehme Raumakustik, ein zweiter netzartiger Vorhang ermöglicht einen räumlich geteilten bei gleichzeitiger Sichtbarkeit nutzbarer Felder. Die Fluchtwegbeschilderungen und Sicherheitseinrichtungen wurden nach dem neuen Brandschutzkonzept eingerichtet oder überarbeitet. Das markanteste neue Element in der Halle stellt jedoch sicherlich die Hochtribüne dar. Im Vergleich zur alten Tribüne, die sich auf der kompletten Hallenseite entlang zog, wurde nun viel Raum geschaffen für die Vereine, die auf der rund 120qm² großen Fläche unter der Tribüne ihre Gerätschaften und Stühle unterbringen können. Insgesamt sieben bündig zur Wand verlaufende Geräteraumtore auf der Tribünenseite sowie zweieinhalb Tore auf der anderen Seite sorgen für Ordnung. Die beiden in zwei Absätzen zur Hochtribüne führenden Treppenaufgänge sind großzügig angelegt und mit Notlichtleuchten ausgestattet, die Notausgänge befinden sich direkt am unteren Treppenabsatz.

Romantische Abendstimmung an der neu eröffneten Emstalhalle

Die nutzbare Sitzflächenlänge von rund 35 Metern Metern in einer komplett durchgängigen sowie drei unterteilten Bankflächen bietet bis zu 260 Gästen Platz. Bei der gläsernen Balustrade ist das Spielfeld gut einsehbar, lediglich durch die Höhe bedingte Bereiche direkt vor der Tribüne können etwas schwerer eingesehen werden. Auffällig mag die Metallführungsschiene entlang der Stirnseite erscheinen, dort sind zukunftssicher bereits z.B. die Verkabelungen für intelligente Nutzungen von IT-Systemen abgelegt. Komplett neu sind die – nach neuesten Brandschutzauflagen erforderlichen – Zutrittstüren zur oberen wie auch unteren Halle. Schon jetzt sei der Hinweis erlaubt, dass Brandschutztüren unter keinen Umständen aufgekeilt oder überhaupt Fluchtwege zugestellt oder versperrt werden dürfen – weder im inneren noch in den äußeren Zuführungen.

Die ballwurfsicheren Schlüsselschalter sind in der Wand eingelassen und die Wände überwiegend mit Anprallschutz anstelle der bisherigen Holzlattungen versehen, was speziell im oberen Bereich der Halle die mit augenfälligste optische Veränderung darstellt und mit zum hellen freundlichen Erscheinungsbild der Halle beiträgt. Die in Holzkonstruktion erbaute Decke verfügt über ein schon seinerzeit wegweisendes Belüftungskonzept, dessen äußere Merkmale die Ausbuchtungen zur Dorfseite hin sind. Der Technikraum wurde den neuen Anforderungen angepasst, auch hier wurden Türen erneuert und ein frischer Farbanstrich wird in Kürze noch den Umkleiden im hinteren Hallenbereich zuteil. Ferner wurde im Bereich des Sanitätsraum eine Aufwertung durch eine neue Raumgestaltung umgesetzt.

Das Rote Band auf bunten Bodenmarkierungen

Die Zusammenarbeit mit heimischen Firmen gemäß der Ausschreibungsrichtlinien stärkt die Region und ermöglicht kurze Abstimmungswege und schnelle Wartung. Die Anzeigetafel wird schon in Kürze ihren Platz an der langen Seite finden, freuen sich die Sportler/innen. Im Vorraum der Emstalhalle wurden neue Gaderobenhakenträger installiert, die sich bei Nichtnutzung platzsparend wegklappen lassen und der Anstrich wurde erneuert. Treppen und barrierefreie Zugänge, ein wichtiges Thema, dem heute viel Aufmerksamkeit geschenkt wird – so auch in der Emstalhalle.

Vorsitzende der Gemeindevertretung Christel Höhler-Heun, Architekt André Kramm, Bauleitender Architekt Michael Bogedan und Frank Groos am roten Band

Im oberen Bereich ist der ebenerdige Zugang bis in die Halle möglich, im unteren Bereich erfolgt dieser ebenfalls durch eine neu geschaffene behindertengerechte Tür mit Türschließer. Die Nutzung der Hochtribüne ist hingegen nicht möglich. Die behindertengerechte Toilette befindet sich direkt neben der Herrentoilette im Untergeschoss. So konnte auch hier raumsparend gearbeitet und den Anforderungen gerecht gehandelt werden. Im Multifunktionsraum, der überwiegend für die Nutzung des Tischtennis-Leistungszentrums Oberbrechen genutzt wird, wurde ein neuer Sportbodenbelag verlegt. Die Fensterelemente an der unteren Halle wurden komplett neu eingerichtet und Heizkörper ausgetauscht. An der Außenseite befinden sich zum Sonnenschutz von innen schaltbare Lamellen. Neu eingerichtet wurden im Kellerbereich Gitterabteile für verschiedene Vereine. Die Heizungsanlage wurde auf den energetisch neuesten Stand gebracht und sorgt so für eine wohlige Wärme und angenehmes Raumklima, der neben dem Eingang befindliche ca. 4,50 m hohe glänzende Schornstein ist das markanteste Element der neuen Heizung.

Die Gemeindevertreter und Gäste der coronabedingt kleinen Abordnung bei der "Eröffnung"

Und selbst wenn die Halle zu ist, lädt sie zum Surfen ein, denn sowohl oben als auch unten sind die Antennen verbaut für die digitale Dorflinde, die kostenloses W-Lan für Besucher bereit stellt. Insgesamt erhält, so Bürgermeister Frank Groos am Rande des Rundgangs, die Gemeinde Brechen eine hervorragend sanierte und ertüchtigte Halle für die Nutzung im sportlichen und gemeindlichen Rahmen. „Zeige mir, wie Du baust, und ich sage Dir, wer Du bist“.

Bürgermeister Frank Groos

Mit diesem Zitat eines deutschen Schriftstellers beschreibt Bürgermeister Groos die Sanierung der Emstalhalle. „Mit der neuen Emstalhalle hat die Gemeinde Brechen nun eine funktionale und den geforderten Sicherheits- und Brandschutzanforderungen entsprechenden Halle. Dabei wurde sparsam, wirtschaftlich und solide geplant und kalkuliert. Alles Attribute, für die gerade die Gemeinde Brechen auch in anderen Bereichen bekannt ist“, so ein sichtlich zufriedener Bürgermeister. © Peter Ehrlich / FOTO-EHRLICH.de

Sehen Sie auch den vorangegangenen Beitrag mit der Bildergalerie vom Rundgang . . .

Seit Samstag, 17.10. wird Filou vermisst !

Filou ist sehr menschenscheu und zeigt sich Ihnen vermutlich nicht oder versteckt sich wenn er Sie hört oder sieht.  Es kann gut sein, dass er in Ihren Schuppen, Ihre Garage, Gartenhütte oder ähnliches gehuscht ist und dort nun festsitzt. Richten Sie Ihr Augenmerk auch auf offene Wasserbehältnisse, z.B. Regentonnen. Vielleicht ist er auch Ihrer Katze gefolgt und kann nun nicht mehr nach draußen.

Wenn Sie am Samstag oder Sonntag, im Umkreis Adelheidstraße,
eines Ihrer Nebengebäude offen hatten, oder evtl. selbst eine Freigängerkatze haben, möchten wir Sie ganz herzlich bitten einmal nachzusehen ob sich Filou in Ihren Nebengebäuden, Ihrem Keller oder Garten (Teich, Wassertonne) befinden könnte. Und wenn möglich, eine Tür oder ein Fenster zu öffnen.

Falls Sie Filou gesehen haben, oder Sie den Eindruck haben er könnte in/bei Ihrem Haus sein, freuen wir uns über eine Nachricht.

Bitte informieren Sie mich unter 06438 836753 oder peter.ehrlich@gmx.de - DANKE!