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Aktuelle Informationen des Landkreises Limburg-Weilburg zum Corona-Virus 

Limburg-Weilburg. Landrat Michael Köberle teilt mit, dass im Landkreis Limburg-Weilburg mit Stand Freitag, 10. Juli 2020, 12 Uhr, neun Personen aktiv mit dem Corona-Virus infiziert sind. Sie verteilen sich auf Selters (5), Weilburg (2), Dornburg (1) und Bad Camberg (1). Insgesamt gab es bislang 302 bestätigte Fälle (+ 1 zum Vortag), 286 Personen sind inzwischen genesen (+- 0 zum Vortag). 61 Menschen befinden sich im Landkreis derzeit in Quarantäne. Sieben Personen sind leider in Verbindung mit dem Corona-Virus verstorben. © Landkreis Limburg-Weilburg ...weiterlesen "NEUN Fälle im Landkreis …"

Im Laufe des Nachtdienstes vom 09. auf den 10.07.20 wurden der Polizeiinspektion Bad Ems mehrfach Ruhestörungen im Innenstadtbereich von Bad Ems gemeldet. Es handelte sich um eine Gruppe von ca. 10 jungen Erwachsenen. Diese zogen alkoholisiert durch die Stadt und wurden durch die eingesetzten Beamten mehrfach aufgefordert sich nachhause zu begeben. ...weiterlesen "POL-PDMT: Randalierende Jugendliche im Innenstadtbereich Bad Ems, mit tätlichem Angriff gegen Polizeibeamte"

Nach einer turbulenten Schlussphase erreichen die Schülerinnen und Schüler der FDS ihr Ziel und halten stolz ihre Abschlusszeugnisse in den Händen. Gerade der veränderte Schulalltag und die Erfahrungen mit dem Lernen von zu Hause bereitete vielen Absolventen im Vorfeld Kopfzerbrechen und das Coronavirus verlange dem Fachabiturjahrgang einiges ab. Es war für viele ein gewaltiger Kraftakt, ...weiterlesen "Wir haben es geschafft – Fachoberschule und Höhere Berufsfachschule der Friedrich-Dessauer-Schule verabschiedet Absolventen"

Seit Anfang dieser Woche hat Hessen Mobil einen defekten Straßendurchlass in der Landesstraße 3021 zwischen Villmar-Weyer und Selters-Münster auf Höhe der dortigen Stollenmühle ersetzt. Der alte, gemauerte Querdurchlass für die Straßenentwässerung war beschädigt und drohte bei Belastung einzubrechen. Um den alten Querdurchlass durch einen neuen Durchlass vollständig zu ersetzen, wurde der Straßenoberbau aufgebrochen, der defekte Durchlass abgebrochen und anschließend ein neuer Durchlass aus einem Betonrohr mit 800 Millimetern Innendurchmesser eingebaut. Abschließend wurde die Fahrbahn oberhalb des Durchlasses neu aufgebaut. ...weiterlesen "L 3021: Ersatzneubau eines Straßendurchlasses zwischen Villmar-Weyer und Selters-Münster abgeschlossen"

Corona-Soforthilfe-Programm: Regierungspräsident Ullrich stellt Zahlen für die fünf Landkreise im RP-Bezirk vor - Innenminister Beuth lobt Einsatz von RP-Beschäftigten

Gießen. Die Corona-Pandemie und der sogenannte Shutdown im März hat die Wirtschaft hart getroffen. Der Bund und das Land Hessen haben in den vergangenen drei Monaten mit dem Corona-Soforthilfe-Programm dafür Verantwortung gezeigt. Selbstständige, Gewerbetreibende, Freiberufler sowie Unternehmen mit maximal 50 Mitarbeitenden hatten die Möglichkeit, unbürokratisch und schnell Hilfe zu beantragen. Nun zieht Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich für die Region Mittelhessen Bilanz. Innerhalb kürzester Zeit konnten in den fünf Landkreisen im RP-Bezirk insgesamt rund 131.515.000 Euro im Rahmen des Programms ausgezahlt werden. Für das Gebiet des Regierungspräsidiums Gießen wurden insgesamt 18.614 Anträge gestellt. ...weiterlesen "Corona-Soforthilfe-Programm: Über 131 Millionen Euro für die Wirtschaft in der Region Mittelhessen"

Aktuelle Informationen des Landkreises
Limburg-Weilburg zum Corona-Virus

Limburg-Weilburg. Landrat Michael Köberle teilt mit, dass im Landkreis Limburg-Weilburg mit Stand Donnerstag, 9. Juli 2020, 12 Uhr, acht Personen aktiv mit dem Corona-Virus infiziert sind. Sie verteilen sich auf Selters (5), Weilburg (2) und Dornburg (1). Insgesamt gab es bislang 301 bestätigte Fälle (+ 1 zum Vortag), 286 Personen sind inzwischen genesen (+- 0 zum Vortag). 65 Menschen befinden sich im Landkreis derzeit in Quarantäne. Sieben Personen sind leider in Verbindung mit dem Corona-Virus verstorben. © Landkreis Limburg-Weilburg

301

bestätigte Fälle
gestern: 300 (+1)

286

genesen
 gestern: 286 (+/-0)

1

neue Fälle
 gestern: 1 (+/-0)

8

aktive Fälle
 gestern: 7 (+1)

7

Verstorbene
 gestern: 7 (+/-0)

1,2*

Bestätigte Neuerkrankungen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner
 gestern: 2,9 (-1,7)

*Ab 50 gegebenenfalls gesonderte Maßnahmen.
Stand: 09.07.2020, 12 Uhr

Schon seit Anfang März wurde der Feuerwehrdienst bedingt durch das sich ausbreitende Corona-Virus ausgesetzt. Übungen, Unterrichte und Zusammenkünfte im Feuerwehrhaus, wie sie es regulär zu dieser Jahreszeit geplant waren, mussten entfallen. Als absehbar war, dass dieses Virus und die damit verbundenen Hygieneregeln und Kontaktverbote wohl länger als ein paar wenige Wochen anhalten würden, wurde sich natürlich auch unter den Floriansjüngern Gedanken gemacht, wie der Feuerwehrbetrieb und damit auch die fehlenden Übungsdienste abgefangen werden könnten. So wurden diverse kreative Lösungen in den Feuerwehren Hünfeldens gefunden: Zunächst starteten die Wehren aus Dauborn und Kirberg damit, ihre eigentlich geplanten Übungsabende auf ein digitales Format umzuarbeiten und so den Mitgliedern der Einsatzabteilung zu ermöglichen, per Videokonferenz an Theorieunterrichten teilzunehmen.

Videokonferenz - im Bild: Gemeindebrandinspektor Mario Bauer

Dieses Angebot fand auch in den anderen Ortsteilen schnell Interesse, sodass sich die dortigen Einsatzkräfte ebenfalls in die Videokonferenzen einwählten, um an den Inhalten teilzuhaben. Auch sämtliche Sitzungen der Führung, der verschiedenen Fachbereiche und der Abteilungen wurden auf digitalem Wege durchgeführt, Pakete für Schul- und Kindergartenkinder anstelle der gewohnten Brandschutzerziehung geschnürt, um Feuerwehr von zu Hause aus bestmöglich zu entdecken.

Pakete Brandschutzerziehung

Doch nicht nur für den Übungsdienst wurden Alternativen gefunden: In Dauborn wie auch Mensfelden standen Abriss-, Um- und Anbauarbeiten am Feuerwehrhaus an, die unter strengen Abstandsregeln in Kleingruppen durchgeführt wurden. Auch wichtige Geräteprüfungen und Wartungen wurden durchgeführt wie beispielsweise die Prüfung der CO-Warner aus allen Ortsteilen im Neesbacher Feuerwehrhaus oder die Prüfung sämtlicher Gerätschaften und Fahrzeuge in Heringen.

Feuerwehrhaus Dauborn

Außerdem konnten die Einsatzabteilungen aus Kirberg und Dauborn Zuwachs in ihrem Fahrzeugpool in Empfang nehmen. In Kirberg nahm das neue MLF als Ersatz für das in die Jahre gekommene LF 8 Einzug, in Dauborn durfte das neue GW-L1 in Dienst gestellt werden. Einbau von Beladung, Einrichtung der Fahrzeuge sowie die Vorstellung der Fahrzeuge an die Einsatzabteilung und die Einweisung der Maschinisten folgte ganz besonders strengen Auflagen.

Online - Fahrzeugeinweisung

Bei Kinder- und Jugendfeuerwehr ging es zunächst recht ruhig zu, da der Fokus bei der Sicherstellung der Einsatzbereitschaft und Umsetzung aller geplanten Termine und Tätigkeiten derselben lag.

Kinderfeuerwehr Hünfelden


Die in der Kinderfeuerwehr Mensfelden angefangenen Insektenhotels wurden den Kindern zum Fertigbauen nach Hause gebracht, lediglich zum Ostersüßigkeiten suchen kamen die Kinder in die Nähe des Feuerwehrhauses.

Insektenhotel Mensfelden

Auch in Ohren bekamen die Kinder ihre vor Ostern begonnenen Bastelarbeiten nach Hause gebracht und gleich noch ein paar Spielunterlagen dazu. In Neesbach durften sich die Kinder ebenfalls über ein Feuerwehr-Buch mit Rätseln, Malbildern und Stickern freuen. In Nauheim bastelte die Kinderfeuerwehr aus dem Homeoffice Schutzengel für die Einsatzkräfte.

Schutzengel in Nauheim

Auch die Jugendfeuerwehren bekamen Aufgaben für zu Hause: Osterpräsente bestehend aus Knotenstrick und Ostereiern wurden in Neesbach, Nauheim und Dauborn unter den Jugendlichen verteilt. Gemeinsam erstellten die Jugendfeuerwehren aus diesen drei Ortsteilen auch jede Woche einen Flyer zur Vorbereitung auf die Jugendflamme. Zudem wurden zu verschiedenen Themen Videos erstellt, die den Jugendlichen als Ersatz für den Übungsdienst Inhalte auf digitalem Wege näherbringen.

Dauborn - Jugendfeuerwehr-Video

Ähnliches erfuhren auch die Jugendfeuerwehrmitglieder aus Kirberg: Nachdem zunächst ein Rätselheft und ein Corona-Paket bestehend aus Helm, Handschuhen und einem Knotenstrick verteilt wurde, folgten wöchentlich Aufgaben in Form von Rätseln und Knoten-Challenges zu den gewohnten Übungsdienstzeiten. So können sich die Jugendlich wenigstens aus dem Homeoffice in Sachen „Feuerwehr“ fit halten.

Coronapakete

Nun hoffen die kleinen und großen Floriansjünger, dass baldmöglichst wieder der „normale“ Betrieb weitergehen kann.

Text & Bilder: Maike Jäger, Fachbereich "Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (FB KÖ)" der Feuerwehr der Gemeinde Hünfelden

www.feuerwehr-huenfelden.de