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Jahreshauptversammlung des Förderverein Anyinamae-Ghana e.V. · Neuwahlen, neue Satzung und Ehrungen

In diesem Jahr war es endlich soweit. Der Vorstand des Fördervereines hatte zur diesjährigen Jahreshauptversammlung geladen. Die Besonderheit des Abends: Die ausgefallene Versammlung des Jahres 2020 mit angeschlossenen Wahlen konnte nun ebenfalls nachgeholt werden. In gemütlicher Atmosphäre der Hofener Mühle berichtete der Vorsitzende über die vergangene, nicht einfache Zeit. ...weiterlesen "JHV des Förderverein Anyinamae-Ghana e.V. · Neuwahlen, neue Satzung und Ehrungen"

Limburg-Weilburg. Die Inzidenz im Landkreis Limburg-Weilburg ist leider über einen Wert von 50 gestiegen, woraus das Erfordernis weiterer Maßnahmen resultiert. Ergänzend zu den bereits mit Allgemeinverfügung vom 20. August 2021 getroffenen Regelungen, musste der Landkreis daher auf Basis des Eskalationskonzeptes des Landes Hessen bestimmen, dass in Gedrängesituationen, in denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, eine medizinische Maske zu tragen ist. Darüber hinaus erfolgt eine Teilnehmerbegrenzung für Veranstaltungen, Kulturangebote und größere Zusammenkünfte auf 500 Personen im Freien und 250 Personen in Innenräumen. Geimpfte und Genesene zählen dabei nicht mit. Das Gesundheitsamt kann in Ausnahmefällen eine höhere Teilnehmerzahl gestatten. Diese Teilnehmerbegrenzung gilt auch für private Feierlichkeiten in öffentlichen Räumen oder eigens angemieteten Räumen.
Die ergänzenden Regelungen treten am Mittwoch, 25. August 2021, in Kraft. Die Regelungen entsprechen den Maßnahmen des Eskalationskonzeptes des Landes Hessen vom 17. August 2021. Weitere Beschränkungen können notwendig werden, wenn der Inzidenzwert über 100 liegt. © Landkreis Limburg-Weilburg

Bad Schwalbach (ots) - In der Nacht von Freitag, den 20.08.2021 auf Samstag, den
21.08.2021 wurden in Idstein, auf einer Viehweide oberhalb der Sportanlage
Zissenbach, in der Zeit zwischen 18 Uhr und 10 Uhr zwei Kälber von unbekanntem
Täter getötet. Ein weiteres Kalb und eine Kuh wurden so schwer verletzt, dass
sie noch vor Ort von ihren Leiden erlöst werden mussten.

Als Tatwaffe benutzte der Täter vermutlich Pfeil und Bogen.

Zeugen, die Hinweise auf verdächtige Personen im Tatzeitraum oder Angaben zum
Sachverhalt machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeistation in
Idstein, Telefonnummer 06126 - 93940, in Verbindung zu setzen.

(C) Polizeipräsidium Westhessen
Polizeidirektion Rheingau-Taunus

(privat) zeigt von links nach rechts die Jury-Mitglieder Landrat Michael Köberle, Monika Ullmann, Mathilda von Kleist (mit Siegerbild) und Gebhard Deda. Im Hintergrund der Vorsitzende André Brandes (nicht Jury-Mitglied). Felicitas Prinzessin zu Wied und Birgit Werner fehlten leider aus persönlichen Gründen, waren aber in die Entscheidung eingebunden.

Die Jury hat eine Entscheidung getroffen.

Anlässlich seines fünfjährigen Bestehens hatte der Förderverein Anyinamae-Ghana e.V. erneut eine Briefmarke angekündigt. Um dieses kleine Jubiläum besonders zu machen, wurde ein Malwettbewerb für Kinder veranstaltet. Die kleinen Künstlerinnen und Künstler konnten Bilder zum Thema „Deutschland & Ghana, eine afrikanisch-europäische Freundschaft“ einreichen und das Gewinnermotiv wird auf die neue Marke gedruckt. Eine sechsköpfige Jury hatte eine schwere Entscheidung zu treffen, denn wie Landrat Michael Köberle erkannte „sind die Bilder alle sehr ausdrucksstark.“ Nach längerer Beratung und anhand eines ausgewogenen Bewertungssystems wurde das Siegerbild ermittelt. Es stammt von Sophia Tauchert (11) aus Villmar. Die Jury war sich aber einig, dass jedes dieser Bilder auf seine Art ein tolles Bild ist, aber eben leider nur eines gewinnen kann. ...weiterlesen "Malwettbewerb zur neuen Briefmarke für Ghana"

Auch in diesem Jahr hat das Seniorenheim Mutter-Teresa-Haus in Niederbrechen seine „GRÜNE BÜHNE“ geöffnet, die Musikgruppen und Vereinen die Möglichkeit bietet, sich zur Unterhaltung der Senioren zu präsentieren.

Diese Gelegenheit nutzen am vergangenen Freitagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein auch die 3 Brecher Bube Christof Königstein und Gerhard Stillger (beide Gesang) sowie Michael Schicker (Akkordeon) wieder.

Wie schon im vergangenen Jahr hatte sie ein bunten Strauß an Volks- und Sommerlieder gebunden, die sie unter das schöne Motto „…..hinaus in die blühende Welt!“ stellten.

Passend dazu hatten sie mit Wanderschuhen und Wanderstöcken ausgestattet. Zwischen Ihren zahlreichen Liedern, bei denen auch die Senioren immer wieder mit einstimmten, wurden Gedichte zum Teil in Mundart sowie Anekdoten vorgetragen, die für Heiterkeit und Schmunzeln bei der interessierten Zuhörerschaft sorgten.

Am Ende ihrer gelungenen musikalischen Präsentation mussten das Trio der Heimleitung versprechen, auch im nächsten Jahr unbedingt wieder zu kommen. © Michael Schicker/Gerhard Stillger

 

Heute informiere ich mal in eigener Sache an dieser Stelle.... zu aktuellen Änderungen bei FOTO-EHRLICH:

Den Betrieb der Paketshops habe ich eingestellt, um wieder mehr Zeit und Platz für Sie zu haben. 

 
Beachten Sie bitte die neuen Öffnungszeiten ab 08.09.2021:

Montag - Samstag: 9:00 - 12:00 Uhr · Montag - Freitag: 14:00 - 17:30 Uhr

Besuchen Sie gerne auch meine Webseite unter: 

Das ist das neue Gebäude an der Schule im Emsbachtal · © FOTO-EHRLICH.de

Im kommenden Schuljahr wartet in der Schule im Emsbachtal auf Eltern, Lehrer und Schüler ein ganz besonderes Projekt: Das fliegende Künstlerzimmer.

Madlen Wagner (Schulsozialarbeit der Gemeinde Brechen) stellte den Projektantrag bei der Crespo Foundation und die Schule im Emsbachtal erhielt im Herbst des vergangenen Jahres den Zuschlag.

Ein Jahr lang wird in einem eigens für diesen Zweck entworfenen „mobilen“ Pavillon aus Holz die Künstlerin Claudia Sárkány wohnen und arbeiten und an drei Tagen in der Woche ihr „Haus“ für die Schüler*innen unsere Schule öffnen.

In dieser Zeit soll dieser Pavillon zum kreativen Lern- und Lebensraum der Schüler*innen, ihrer Lehrer*innen und der Künstlerin selbst werden. Gemeinsam werden künstlerische Ansätze im Schulunterricht verschiedenster Fächer, aber auch in offenen Ateliersituationen angeboten.

Claudia Sárkány ist Filmemacherin und wird uns mit Ihrer Kunst und mit viel Humor und Spaß begleiten und viele Möglichkeiten bieten, hinter, neben und vor den Kulissen bekannte und unbekannte Talente und Leidenschaften neu zu entdecken und einzusetzen.

Das Projekt wird durch die Crespo-Foundation in Zusammenarbeit mit dem hessischen Kultusministerium (HKM), dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) durchgeführt. Bei uns im Kreis fördert Landrat Michael Köberle als Schirmherr das Projekt. Ebenso ist der erste Beigeordnete Jörg Sauer ein großer Unterstützer. Zu erwähnen ist auch Sabine Abel, die als Fürsprecherin unserer Schule fungiert(e) und Kontakte zum Hessischen Kultusministerium – Referat Kulturelle Bildung Herr Thomas Langenfeld - sowie zum Landkreis eröffnete. An der Schule steht Frau Christiane Laux (Lehrerin an der SiE) als Ansprechpartnerin und Koordinatorin des Projektes zur Verfügung.

Mehr Info zum fliegenden Künstlerzimmer finden sie unter:
https://www.crespo-foundation.de/das-fliegende-kuenstlerzimmer)
https://www.fliegendes-kuenstlerzimmer.de

Kurz-Biografie
Frau Claudia Sárkány ist Filmemacherin und wurde 1981 in London geboren. Sie absolvierte ein Filmstudium am Arts Institute Bournemouth und der Kunsthochschule für Medien in Köln.
Sie schreibt, führt Regie und taucht auch immer wieder als Figur in ihren eigenen Kurzfilmen auf, die auf internationalen Festivals liefen. Zur Zeit arbeitet sie an der Fertigstellung ihres ersten langen Films, einer autobiographischen Doku mit inszenierten Elementen.
Seit 2011 arbeitet sie in der Lehre und als Workshopleiterin im Bereich Film, Kunst und Drehbuch – zu ihren bisherigen Auftraggebern gehörten unter anderem die Jugendbildungsstätte Juist, die Bergische Universität Wuppertal, die Filmwerkstatt der Universität zu Köln, das jfc Medienzentrum und diverse Kölner Schulen.
2019 begann sie zusammen mit der Künstlerin Jennifer Lubahn als Duo Filmworkshops für Jugendliche und junge Erwachsene zu geben. © Christiane Laux

 

Nach den Ferien geht's los . . .

Neubau oder grundlegende Sanierung von sieben Regionalverkehrsstrecken erforderlich • Nach wie vor Einschränkungen im S-Bahn- und Regionalverkehr • Fernverkehr fährt alle Ziele wieder an • Informationen zur aktuellen Verkehrslage auf bahn.de/aktuell ...weiterlesen "Flutkatastrophe: Viele Bahnstrecken zerstört, Wiederaufbau wird Monate dauern"

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Marcus Hartnack (hier für die Feuerwehr Hünfelden), Alexander Rembser (Stadtbrandinspektor Bad Camberg) und Mario Bauer (Gemeindebrandinspektor Hünfelden) – stellvertretend für alle Helferinnen und Helfer

Zum Video gelangen Sie hier: https://youtu.be/Hswtm9lpjWs (kopieren und in Browser einfügen)

Hünfelden/Bad Camberg. Es fehlen einem die Worte, um das zu beschreiben, was in den letzten zwei Wochen zwischen Bad Camberg, Hünfelden, Selters (Ts.), Weilrod und den betroffenen Gebieten passiert ist. Die regionale Nähe und das Bewusstsein, dass Unwetter wie diese immer häufiger werden und die Auswirkungen heftiger hat die Menschen auch im Landkreis Limburg-Weilburg zu Helfer/innen werden lassen. Hierbei sind viele über sich hinausgewachsen und haben unvorstellbares geleistet, ob als individuell oder in Gruppen anreisend waren und sind viele Menschen vor Ort. Der stellvertretende Stadtbrandinspektor aus Bad Camberg Alexander Rembser schlug schnell vor einen Transport mit Hilfslieferungen zu organisieren. Parallel zu den Hilfsorganisationen, die sich anfangs auch erst koordinieren mussten, wurde aufgrund geschäftlicher oder privater Verbindungen in die betroffenen Regionen klar, dass pragmatische Hilfe notwendig ist, und weder lange Gespräche, noch Geldsummen zu dem Zeitpunkt hilfreich waren.
Mario Bauer erinnert sich immer noch mit Gänsehaut an den Hilferuf, den er erhielt „Schick‘ uns alles, was Du hast“. Und das, was dann passierte, war unvorstellbar. Nach kurzer Abstimmung mit den jeweiligen Bürgermeisterin/n kam die Hilfe in Gang. Innerhalb weniger Stunden war der erste Konvoi mit Lebensmittel und Werkzeugen organisiert und auf der Straße. Unternehmer und Feuerwehrmann Christopher Herzberg unterstützte die Hilfsaktion ab der ersten Minute. Fast jeder der 25 Konvois wurde durch ein Fahrzeug und Manpower von ihm unterstützt. Die Menschen wollten geben, spenden und wandten sich an die Feuerwehren, die ihrerseits nach kurzer Koordination ein System in die Hilfe brachten. Die Ortswehren wurden als örtliche Sammelstellen kommuniziert, die ihrerseits die Hilfsgüter zur Feuerwehr nach Bad Camberg transportierten, die dann recht schnell zu klein wurde. Und jetzt griffen die Hände ineinander wie ein gut geöltes Zahnrad ins andere. Die Menschen aus der Region brachten in langen Autokonvois genauso ihre haushaltsüblichen oder mit Nachbarn zusammen gesammelten Hilfsgüter wie auch die Feuerwehrzulieferungen von den einzelnen Wehren. Doch damit nicht genug, im Hintergrund wurde telefoniert, recherchiert, koordiniert und so waren zahlreiche Firmen bereit, das Engagement nach vorne zu bringen – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn angefangen mit einer großen Lagerhalle, in der angenommen, sortiert, fakturiert, verpackt und verladen wurde über Helfer, die sich die Klinke in die Hand gaben, bis hin zur Helferverpflegung ergab sich alles wie von selbst. Alexander Rembser von der Freiwilligen Feuerwehr Bad Camberg und Hünfeldens Gemeindebrandinspektor Mario Bauer haben in dieser Zeit das Telefon kaum noch aus der Hand gelegt und die Akkus konnten kaum noch nachgeladen werden, so sehr glühten die Leitungen – Powerbanks wurden zum Begleiter durch die Tage.

Insgesamt konnten so bis zum aktuellen Zeitpunkt 532,4 Tonnen Hilfsgüter angenommen und weitergegeben werden. Mit insgesamt 90 Fahrzeugen wurden diese in Richtung Eifel verbracht. Spenden allein ist super, doch es muss natürlich auch koordiniert sein, damit die Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Gebraucht wurde und wird alles – im Sommer ist sowieso für die Mineralbrunnen immer wieder das Leergut ein Thema, was nicht schnell genug zurück kommt in die Befüllung, auch hier halfen die Feuerwehren nach. SocialMedia und Radiosender wurden zum schnellsten Medium, wenn es darum ging, sich zu vernetzen und die jeweils aktuellsten Nachrichten und Bedarfe weiter zu verbreiten.

Kaum kamen die Lieferungen vorgefahren, wurden sie mit geübten Handgriffen ausgeladen und sortiert. Die Geschwindigkeit war atemberaubend. „Wir konnten gar nicht so schnell LKWs organisieren, wie wir wieder Hilfsgüter liefern wollten“, so Marcus Hartnack (Mitarbeiter im Organisationsteam). „Danke“ alleine ist nur ein Wort, es bedeutet den Menschen in den betroffenen Gebieten jedoch so viel mehr, ist es doch die Hilfsbereitschaft auch im Landkreis Limburg-Weilburg, die mit dieser im Südkreis sicherlich größten Aktion zum Ausdruck brachte, dass die Opfer Unterstützung haben und nicht allein sind! Fast 150 Helferinnen und Helfer der örtlichen Wehren haben alles gegeben bei dieser Aktion. Über 2.500 Stunden ehrenamtliche Arbeit kamen nach ersten Schätzungen zusammen – viele weitere folgen und viele wurde noch nicht mal dokumentiert.

Durch geleistete Geldspenden konnten weitere Dinge beschafft und ermöglicht werden, wie Getränke, Werkzeug, Geräte etc. Der Gesamtwert der geleisteten Waren wird bei über 230.000 € liegen, beziffert Mario Bauer dankbar. Allen Menschen in der Region wünscht das Team viel Kraft und Ausdauer, das Erlebte zu verarbeiten, die Schäden zu beseitigen, zu reparieren und neu zu gründen. Den Helferinnen und Helfern aus dem Landkreis Limburg-Weilburg, Weilrod und weit darüber hinaus gilt ein ganz besonderes DANKESCHÖN, ist es doch die Gewissheit, nicht alleine zu sein in schwierigen Zeiten. Dieses Gefühl der Dankbarkeit verspürten auch die, die bereits im Katastrophengebiet waren, ob zum aktiven Helfen oder Abliefern der Hilfsgüter. Mehr Information zur Arbeit Ihrer Wehren vor Ort auf den jeweiligen Internetseiten. ©️ Peter Ehrlich/FOTO-EHRLICH.de

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-Werbung- Besuch im Bad Camberger Zwischenlager GROSSER DANK AN ALLE HELFER/Innen

Danke, danke, danke - das waren die häufigsten Worte, nachdem die über sechzig Helfer*innen aus Niederbrechen am Donnerstag, den 29.07.2021, in Eschweiler (NRW) ankamen. Die Anwohner waren sichtbar gerührt. Doch wie kam es überhaupt dazu?

Zerstörte Dörfer, beschädigte Häuser, Menschen, die alles verloren haben - nach den schlimmen Bildern der Unwetterkatastrophe verspürte Anne-Kristin Weber, Lehrerin an der Schule im Emsbachtal und Koordinatorin der Aktion, den dringenden Wunsch, helfen zu wollen. ...weiterlesen "Konzertierte Hilfsaktion der Schule im Emsbachtal mit Feuerwehr und Menschen aus der Region"