Die Niederschläge in Form von Schnee und Regen der vergangenen Wochen machen sich nun auch am Pegel der Lahn bemerkbar. An der Schleuse in Limburg wird am Montag, 23. Februar, ein Wasserstand von 3,87 Metern gemessen. Der Normalpegel liegt bei etwa zwei Metern.
Ab einem Wasserstand von vier Metern beginnt die sogenannte Hochwassermeldestufe 1; es kommt zum Uferübertritt der Lahn. Die Mitarbeitenden des Bauhofs haben bereits damit begonnen, Wege entlang der Lahn abzusperren. Betroffen sind der Eschhöfer Weg in Limburg und Eschhofen, der Bereich unterhalb der Lubentiuskirche in Dietkirchen sowie der Weg entlang der Augärten in Limburg. Ebenfalls gesperrt werden Wege in der Erbach, in der Löhrgasse sowie der Fuß- und Radweg entlang der Eisenbahnbrücke in Staffel.
Erste Prognosen weisen einen Höchststand von 4,15 Metern aus. Ab einem Pegel von 4,20 Metern werden Hochwassersperren zum Schutz der Limburger Altstadt aufgebaut.
Auch die Freiwilligen Feuerwehren sind eingebunden. Sie halten Sandsäcke bereit, um gefährdete Bereiche ohne feste Hochwassersperren zu sichern.
Bürgerinnen und Bürger können sich über Warn-Apps wie KATWARN oder unter www.hochwasser.hessen.de über die aktuelle Hochwasserlage informieren. © Stadt Limburg