. Arbeitslosenquote sinkt im Februar um 0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent . LDK: 18 Arbeitslose weniger als im Vormonat, 195 mehr als vor einem Jahr . LM-WEL: 200 Arbeitslose weniger als im Januar und 147 mehr als im Vorjahr . Stellenmeldungen leicht erhöht
Im Bezirk der Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar waren im Februar 2026 insgesamt 14.717 Personen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einer Quote von 6,2 Prozent, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen. Im Januar wurden 14.935 Arbeitslose vermeldet - die Quote lag bei 6,3 Prozent. Vor einem Jahr waren 14.375 Menschen im Bezirk ohne Beschäftigung - die Arbeitslosenquote betrug seinerzeit 6,1 Prozent. Von den insgesamt 14.717 arbeitslosen Personen waren 5.495 bei den Arbeitsagenturen in Limburg, Wetzlar und Dillenburg gemeldet. 3.245 Arbeitslose wurden beim Jobcenter Limburg-Weilburg gezählt. 5.977 Arbeitslose meldete das Kommunale Jobcenter des Lahn-Dill-Kreises.
"Auch wenn von einer klassischen Frühjahrsbelebung noch keine Rede sein kann, zeigt sich der Arbeitsmarkt im Agenturbezirk Limburg-Wetzlar für einen Februar bereits in leicht verbesserter Verfassung", berichtet Petra Kern, Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar bei Vorlage der Arbeitsmarktbilanz für den abgelaufenen Monat. In beiden Landkreisen sei die Arbeitslosigkeit im Vormonatsvergleich frühzeitig zurückgegangen, in Limburg-Weilburg sogar spürbar um rund 200 Personen. Maßgeblich hierzu beigetragen haben nach Angaben der Agenturchefin insbesondere die Rückrufe in den Außenberufen, deren saisonale Dynamik sich so in diesem Jahr etwas früher entfaltet habe. In diesem Zusammenhang sei auch ein deutlicher Rückgang der Arbeitslosigkeit bei ausländischen Arbeitskräften zu verzeichnen. Erfreulich sei zudem, dass die Nachfrage nach Arbeitskräften in beiden Landkreisen gegenüber dem Februar des Vorjahres leicht gestiegen ist. Insgesamt deute vieles darauf hin, dass die winterliche Zurückhaltung am Arbeitsmarkt in diesem Jahr früher als üblich nachgelassen habe.
Kreis Limburg-Weilburg:
Die Arbeitslosenquote lag im Februar im Kreis Limburg-Weilburg bei 6,1 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte unter dem Vormonatswert. Im Februar 2025 betrug die Quote 5,9 Prozent. In absoluten Zahlen: 5.818 Personen waren im letzten Monat als arbeitslos registriert. Das waren 200 weniger als im Januar (-3,3 Prozent) und 147 mehr als vor einem Jahr (+2,6 Prozent). Im Jahresdurchschnitt 2025 betrug die Arbeitslosenquote im Kreis Limburg-Weilburg 5,5 Prozent, 5.233 Personen waren seinerzeit im Schnitt arbeitslos.
Im aktuellen Monat wurden 44,2 Prozent (2.573 Personen) der gemeldeten Arbeitslosen von der Agentur für Arbeit betreut. Somit ist die Zahl der Arbeitslosen im Rechtskreis SGB III (Arbeitsagentur) innerhalb eines Monats um 32 Personen (-1,2 Prozent) gesunken und im Vergleich zum Vorjahr um 205 Arbeitslose (+8,7 Prozent) gestiegen. 55,8 Prozent (3.245 Personen) aller gemeldeten Arbeitslosen waren im Februar beim Jobcenter Limburg-Weilburg gemeldet. Das Jobcenter verzeichnet somit im Vormonatsvergleich einen Rückgang von 168 Arbeitslosen (-4,9 Prozent). Gegenüber Februar 2025 hat sich die Arbeitslosigkeit hier um 1,8 Prozent (58 Personen) reduziert. Arbeitslose, die aufgrund einer vorherigen Beschäftigung Arbeitslosengeld erhalten, werden von der Arbeitsagentur betreut. Gleiches gilt für Erwerbslose, die kein Arbeitslosengeld beziehen, deren Lebensunterhalt jedoch anderweitig gesichert ist. Für Arbeitslose, die keinen Anspruch (mehr) auf Arbeitslosengeld haben und auf Leistungen der Grundsicherung (Bürgergeld) angewiesen sind, ist das Jobcenter zuständig. Im Schnitt des Jahres 2025 waren bei der Arbeitsagentur 2.011 Arbeitslose und beim Jobcenter 3.221 Arbeitslose gemeldet.
Die Zahl der arbeitslosen Männer sank gegenüber dem Vormonat um 99 auf 3.566 Arbeitslose (-2,7 Prozent). Bei den Frauen verminderte sich die Arbeitslosenzahl im gleichen Zeitraum um 101 auf 2.252 Erwerbslose (-4,3 Prozent). Im Vorjahresvergleich nahm die Arbeitslosigkeit bei den Männern um 180 Arbeitslose (+5,3 Prozent) zu, bei den Frauen um 33 Arbeitslose (-1,4 Prozent) ab. 2025 waren jahresdurchschnittlich 3.005 Männer und 2.228 Frauen arbeitslos gemeldet.
Die Jugendarbeitslosigkeit ist im Februar um 3,2 Prozent oder 20 arbeitslose Personen angestiegen. Aktuell sind 654 Arbeitslose jünger als 25 Jahre: 84 mehr, als vor einem Jahr (+14,7 Prozent). Im Durchschnitt des Jahres 2025 waren 562 unter 25jährige von Arbeitslosigkeit betroffen.
Bei den älteren Arbeitslosen (50+) ist die Zahl im aktuellen Monat um 102 Betroffene auf 1.874 Arbeitslose zurückgegangen (-5,2 Prozent). Sie liegt damit um 41 Personen oder 2,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Im Jahresdurchschnitt 2025 waren bei der Limburger Arbeitsagentur und dem Jobcenter Limburg-Weilburg 1.687 ältere Arbeitslose gemeldet.
Die Zahl der schwerbehinderten Arbeitslosen lag im Kreis Limburg-Weilburg im Februar bei 315 Personen und somit um 3 Person oder 1,0 Prozent über dem Vormonatswert. Gegenüber Februar 2025 war ein Rückgang um 6 arbeitslosen Schwerbehinderten zu verzeichnen (-1,9 Prozent). Im Jahr 2025 waren jahresdurchschnittlich 309 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet.
Im Berichtsmonat waren im Landkreis 2.525 Ausländer als arbeitslos registriert. Dies waren 162 arbeitslose Ausländer weniger als im Januar (-6,0 Prozent) und 27 weniger als vor einem Jahr (-1,1 Prozent). Im Durchschnitt des Jahres 2025 waren 2.153 Ausländer von Arbeitslosigkeit betroffen.
Gegenwärtig weist die Statistik 1.662 Langzeitarbeitslose aus, 2 mehr als im Vormonat (+0,1 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen um 149 Personen oder 9,8 Prozent gestiegen. Im Jahresdurchschnitt 2025 waren 1.549 Personen langzeitarbeitslos gemeldet.
Im Februar 2026 erteilten die Unternehmen und Verwaltungen den Arbeitgeberservices von Arbeitsagentur und Jobcenter 250 Vermittlungsaufträge. Dies waren 15 Stellen mehr als im Februar 2025 (+6,4 Prozent). 2025 wurden insgesamt 2.635 Stellenangebote zur Besetzung gemeldet.
Lahn-Dill-Kreis:
Im Lahn-Dill-Kreis lag die Arbeitslosenquote im Februar unverändert bei 6,4 Prozent. Im Februar 2025 betrug die Quote 6,2 Prozent. In absoluten Zahlen: 8.899 Personen waren im letzten Monat als arbeitslos registriert. Das waren 18 weniger als im Januar (-0,2 Prozent) und 195 mehr als vor einem Jahr (+2,2 Prozent). Im Jahresdurchschnitt 2025 betrug die Arbeitslosenquote im Lahn-Dill-Kreis 6,0 Prozent, 8.444 Personen waren seinerzeit im Schnitt arbeitslos.
Im aktuellen Monat wurden 32,8 Prozent (2.922 Personen) der gemeldeten Arbeitslosen von der Agentur für Arbeit betreut. Somit ist die Zahl der Arbeitslosen im Rechtskreis SGB III (Arbeitsagentur) innerhalb eines Monats um 28 Personen (-0,9 Prozent) gesunken und im Vergleich zum Vorjahr um 137 Arbeitslose (+4,9 Prozent) gestiegen. 67,2 Prozent (5.977 Personen) aller Arbeitslosen waren im Februar beim kommunalen Jobcenter Lahn-Dill gemeldet. Das Jobcenter verzeichnet somit im Vormonatsvergleich einen Anstieg um 10 Arbeitslosen (+0,2 Prozent). Gegenüber Februar 2025 erhöhte sich die Arbeitslosigkeit hier um 58 Personen (+1,0 Prozent). Arbeitslose, die aufgrund einer vorherigen Beschäftigung Arbeitslosengeld erhalten, werden von der Arbeitsagentur betreut. Gleiches gilt für Erwerbslose, die kein Arbeitslosengeld beziehen, deren Lebensunterhalt jedoch anderweitig gesichert ist. Für Arbeitslose, die keinen Anspruch (mehr) auf Arbeitslosengeld haben und auf Leistungen der Grundsicherung (Bürgergeld) angewiesen sind, ist das Jobcenter zuständig. Im Schnitt des Jahres 2025 waren bei der Arbeitsagentur 2.547 Arbeitslose und beim Jobcenter 5.897 Arbeitslose gemeldet.
Die Anzahl arbeitsloser Männer reduzierte sich im Lahn-Dill-Kreis gegenüber dem Vormonat um 5 Personen auf 5.099 Arbeitslose (-0,1 Prozent). Die Zahl arbeitsloser Frauen sank im gleichen Zeitraum um 13 (-0,3 Prozent) auf 3.800 Betroffenen. Im Vorjahresvergleich nahm die Arbeitslosigkeit bei den Männern um 223 Arbeitslose (+4,6 Prozent) zu, bei den Frauen um 28 Arbeitslose (-0,7 Prozent) ab. 2025 waren jahresdurchschnittlich 4.671 Männer und 3.773 Frauen arbeitslos gemeldet.
Die Jugendarbeitslosigkeit ist im Februar um 4,8 Prozent oder 49 Arbeitslose gestiegen. Aktuell sind 1.076 Arbeitslose jünger als 25 Jahre: 180 mehr, als vor einem Jahr (+20,1 Prozent). Im Durchschnitt des Jahres 2025 waren 925 unter 25jährige von Arbeitslosigkeit betroffen.
Bei den 50jährigen und älteren lag die Zahl der Arbeitslosen im abgelaufenen Monat bei 2.683 Personen und nahm damit im Vergleich zum Vormonat um 59 Personen (-2,2 Prozent) ab. Gegenüber Februar 2025 ist bei diesem Personenkreis ein Anstieg um 20 ältere Arbeitslosen (+0,8 Prozent) festzustellen. Im Jahresdurchschnitt 2025 waren bei den Arbeitsagenturen in Wetzlar und Dillenburg sowie beim kommunalen Jobcenter des Lahn-Dill 2.589 ältere Arbeitslose gemeldet.
Die Zahl der schwerbehinderten Arbeitslosen lag im Lahn-Dill-Kreis im Februar bei 756 Personen und somit um 11 Person oder 1,4 Prozent unter dem Vormonatswert. Gegenüber Februar 2025 war ein Anstieg um 10 arbeitslosen Schwerbehinderten zu verzeichnen (+1,3 Prozent). Im Jahr 2025 waren jahresdurchschnittlich 748 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet.
Im Berichtsmonat waren im Lahn-Dill-Kreis 4.017 Ausländer als arbeitslos registriert. Dies waren 36 arbeitslose Ausländer weniger als im Januar (-0,9 Prozent) und 109 mehr als im Februar 2025 (+2,8 Prozent). Im Durchschnitt des Jahres 2025 waren 3.777 Ausländer von Arbeitslosigkeit betroffen.
Gegenwärtig weist die Statistik 3.817 Langzeitarbeitslose aus, 12 weniger als im Vormonat (-0,3 Prozent). Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen um 75 Personen oder 2,0 Prozent gestiegen. Im Jahresdurchschnitt 2025 waren 3.756 Personen langzeitarbeitslos gemeldet.
Im Februar 2026 erteilten die Unternehmen und Verwaltungen 251 Vermittlungsaufträge. Dies waren 25 Stellen mehr als im Februar 2025 (+11,1 Prozent). 2025 wurden insgesamt 2.937 Stellenangebote zur Besetzung gemeldet.
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