BILANZ SOMMERTOUR: SICHERHEIT ENTSTEHT VOR ORT – INNENMINISTER IM DIALOG MIT DER POLIZEI
Roman Poseck: „Die Polizei ist überall in Hessen ein Garant für unsere Sicherheit.“
Wiesbaden. Die diesjährige Sommertour von Innenminister Roman Poseck stand unter der Überschrift „SICHERHEIT ENTSTEHT VOR ORT – INNENMINISTER IM DIALOG MIT DER POLIZEI“. Der Minister besuchte in dieser und in der vergangenen Woche 10 Polizeistationen (Rüdesheim, Seligenstadt, Büdingen, Wald-Michelbach, Erbach, Dieburg, Bad Hersfeld, Sontra, Hofgeismar, Hilders), zwei Streifen (Dietzenbach und Hilders) und eine Großkontrolle (Bad Hersfeld). Heute zieht Innenminister Roman Poseck Bilanz und erklärt:
„Meine diesjährige Sommertour hat mich quer durch ganz Hessen geführt – von Nord nach Süd, von West nach Ost. Ein besonderer Fokus lag dabei bewusst auf den kleinen Dienststellen. Sie sind für die Sicherheit vor Ort von unschätzbarem Wert, gerade im ländlichen Raum, wo die Polizei oft der erste und wichtigste Ansprechpartner für die Menschen ist.
Bei jedem Besuch der zehn Polizeistationen habe ich mit den Beamten vor Ort ein offenes, persönliches Gespräch geführt. Dabei wurde auch Kritik ganz offen angesprochen; und das ist gut so, denn genau deshalb mache ich diese Sommertour. Mir ist es wichtig, ehrlich zu erfahren, wo der Schuh drückt, und den Menschen zuzuhören, die tagtäglich für unsere Sicherheit einstehen. Diese Eindrücke sind für meine politische Arbeit von großer Bedeutung.
Viele Beamte haben mir mit spürbarer Erwartung von den Strukturänderungen im Rahmen der neuen Kriminalitätsausrichtung berichtet und einige zeigten sich offen, das neue Wechselschichtsystem auszuprobieren. Ob es für jede Dienststelle passt, wird sich zeigen. Aber die Bereitschaft, Neues auszuprobieren, begrüße ich sehr. Die Innovationsbereitschaft unserer Polizei beeindruckt mich sehr.
Der weit überwiegende Teil der Beamten fühlt sich nach meinen Eindrücken insgesamt gut ausgestattet. Trotzdem wurden auch nachvollziehbare Wünsche zu noch moderneren Handys in den Gesprächen geäußert. Ich konnte in diesem Zusammenhang zusichern, dass es voraussichtlich im kommenden Jahr eine neue Generation von Diensthandys geben wird, um die Polizeiarbeit im Alltag noch effektiver zu machen. Auch der vorgetragene Wunsch nach mehr Tasern wurde an mich herangetragen. Dieses Anliegen will ich ebenfalls weiter vorantreiben.
Besonders erfreulich ist zudem, dass sich viele Dienststellen in den vergangenen Jahren spürbar verjüngt haben. Das bringt frischen Schwung in die Dienstgruppen und wirkt sich auch positiv auf die Stimmung vor Ort aus. Die Polizei ist weiterhin ein attraktiver Arbeitgeber, das geben die Beamten vor Ort auch so weiter.
Insgesamt habe ich eine gute, engagierte Stimmung innerhalb der Polizei erlebt. Mir sind überall hoch motivierte Frauen und Männer begegnet, die ihren Beruf mit echter Leidenschaft, hoher Professionalität und großem persönlichem Einsatz ausüben. Das hat mich sehr beeindruckt und bestärkt mich in meiner Überzeugung, dass die Polizei Hessen ein echter Garant für unsere Sicherheit ist.
Beeindruckt hat mich auch die enge und gute länderübergreifende Kooperation mit angrenzenden Bundesländern. Die ausnahmslos positiven Schilderungen haben mich in meiner Einschätzung bestärkt, dass der Föderalismus kein Hemmschuh für die Sicherheit ist, sondern dieser bei entsprechenden Formen der Zusammenarbeit Deutschland insgesamt noch sicherer macht.
Das Straftatenaufkommen in Hessen ist rückläufig – und das war auch ein Spiegelbild meiner diesjährigen Sommertour. Die Straftaten gehen im Süden, Norden, Osten und Westen zurück und die Aufklärungsquote geht an vielen Orten nach oben. Diesen positiven Trend verdanken wir maßgeblich der herausragenden Arbeit unserer Polizei. Dafür habe ich bei meinen Besuchen auch meinen persönlichen Dank zum Ausdruck gebracht. Gleichzeitig danke ich den Beamten, dass sie mich in ihren Alltag mitgenommen haben.
Mein Fazit der diesjährigen Sommertour ist: Hessen ist ein überaus sicheres Bundesland und die Menschen können sich überall auf die über 16.000 Polizisten verlassen.“ © HMdIS