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RP Gießen genehmigt Route für die 44. „Tour der Hoffnung“

Bis ins kleinste Detail geplant

RP Gießen genehmigt Route für die 44. „Tour der Hoffnung“ vom 6. bis 9. August – Strecke führt durch Mittelhessen und über Magdeburg und Halle bis Leipzig –
160 Frauen und Männer treten für krebskranke Kinder in die Pedale

Gießen. Auf zu neuen Ufern – so könnte das Motto diesmal lauten, wenn die „Tour der Hoffnung“ startet. Seit mehr als 40 Jahren sammeln Radlerinnen und Radler Spenden für krebskranke Kinder. Traditionell sind sie zum Auftakt rund um Gießen unterwegs. Dann geht es diesmal auf in neue Gefilde, genauer gesagt nach Sachsen und Sachsen-Anhalt. Mehr als 250 Kilometer werden vom 6. bis 9. August in drei Etappen zurückgelegt. Das muss natürlich bis ins kleinste Detail geplant werden. Wo geht es los? Wo geht es lang? Wo werden Stopps eingelegt? All diese Fragen gilt es Jahr für Jahr zu klären. Rechtzeitig vor Beginn ist die Route offiziell genehmigt worden – und zwar vom Regierungspräsidium Gießen. „Wir unterstützen diese gute Sache gerne, schließlich hat die Tour-Familie in mehr als vier Jahrzehnten viele Millionen Euro Spendengelder gesammelt. Inzwischen ist die Tour der Hoffnung aus Mittelhessen nicht mehr wegzudenken“, sagt Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich, der zum Auftakt selbst schon mitgeradelt ist.

Die erste Etappe führt die rund 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den traditionell grünen Trikots und gelben Helmen durch Mittelhessen. Nach dem Auftakt in Gießen geht es über Heuchelheim, Lollar, Staufenberg, Reiskirchen und Lich wieder zurück nach Gießen. Dabei werden 59 Kilometer zurückgelegt. Am zweiten Tag ist Start in Magdeburg. Zwischenziele sind Schönebeck, Staßfurt, Köthen und Krosigk, ehe der Tag in Halle (Saale) endet. An diesem anspruchsvollen Tag werden Etappen von bis zu 40 Kilometern und alles in allem mehr als 110 Kilometer zurückgelegt – ohne „E“, wohlgemerkt. Tag drei führt von Halle über Merseburg, Leuna und Lützen nach Leipzig, wo die „Tour“ an der Kinderonkologie des dortigen Universitätsklinikums endet. Rund 83 Kilometer werden geradelt. Am Sonntag, 9. August, steht der Rücktransfer nach Gießen an.

Für jede der Etappen haben die Verantwortlichen des Vereins „Tour der Hoffnung“ akribisch Streckenpläne und -karten ausgearbeitet. Diese hat RP-Sachbearbeiter Tim Halsch zusammen mit weiteren Informationen des Veranstalters an die betroffenen kreisfreien Städte, Landkreise, Polizeibehörden und weitere Institutionen mit der Bitte um Stellungnahme weitergeleitet. Denn bei landkreisübergreifenden Veranstaltungen wie der „Tour der Hoffnung“ gilt rechtlich: Dort, wo sie startet, ist die zuständige Behörde auch für den Rest der Veranstaltung verantwortlich. Geprüft wurde unter anderem, ob auf der Strecke am jeweiligen Veranstaltungstag Baustellen oder Durchfahrtsbeschränkungen vorliegen, die eine andere Route erforderlich machen, und welche Auflagen, Bedingungen und Anordnungen zur sicheren Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind. Die Rückmeldungen hat Tim Halsch gebündelt und ausgewertet. Mit dem Ergebnis: Der Gesamterlaubnis für die Veranstaltung stand am Ende nichts im Wege, auch wenn ein paar Änderungen an der Stecke notwendig waren, aber das ist völlig normal bei einer dreitägigen Tour.

Und so kann es am 6. August losgehen. „Die Tour-Familie, die seit nun 43 Jahren besteht, vereint Menschen aus allen Bereichen, um gemeinsam Gutes zu tun, egal ob Ärztin, Handwerker, Managerin, Politiker oder Sportlerin“, sagt Dr. Mathias Rinn, Vorsitzender vom „Tour der Hoffnung e. V.“. Sie alle vereint das Ziel, wieder Spenden für die Behandlung und Betreuung krebskranker Kinder und deren Familien sowie für Forschung im Bereich Krebs und Leukämie bei Kindern zu sammeln. „Wir freuen uns auf die Tour und die vielen Begegnungen unterwegs und hoffen natürlich auf ein tolles Spendenergebnis“, betont Dr. Mathias Rinn.
Weitere Informationen zur Benefiz-Radtour gibt es unter www.tour-der-hoffnung.de. © RP-Gießen