(Sc) Am frühen Abend des Freitags, 10.04.2026 um 17:42 Uhr führte in der Gemarkung Elz auf der A3 in Richtung Köln der Fahrstreifenwechsel eines PKW-Fahrers zu einem folgenschweren Unfall mit Verletzten und einer ca. 45-minütigen Vollsperrung.
Der 49-jährige Fahrer eines VW-Passats befuhr den rechten Fahrstreifen der A3 in Richtung Köln zwischen Limburg-Süd und Diez und überholte den Sattelzug mit rumänischer Zulassung eines 24-Jährigen. Der Sattelzug fuhr auf dem zu diesem Zeitpunkt freigegebenen Standstreifen, der zur Entlastung des starken Verkehrsaufkommens geöffnet worden war.
Der Passatfahrer wollte nun ebenfalls auf den freigegebenen Standstreifen wechseln, hatte aber wohl den neben ihm fahrenden LKW vergessen. Es kam zum seitlichen Kontakt zwischen dem VW Passat hinten rechts und der Zugmaschine vorne links. Der Passat geriet daraufhin ins Schleudern und wurde nach links abgewiesen.
Der Passat schleuderte dann über alle Fahrstreifen bis in die linke Schutzplanke, direkt vor einen dort fahrenden Audi Avant eines 27-Jährigen. Dieser konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr in den VW Passat.
Die Trümmerteile verteilten sich auf allen Fahrstreifen und führten so zur Vollsperrung der A3 in Richtung Köln. Die beiden PKW-Fahrer wurden verletzt und mussten in umliegenden Krankenhäusern behandelt werden.
Durch die hinzugerufenen Feuerwehren und die Polizei wurde die Fahrbahn schnellstmöglich von den Trümmerteilen befreit, so dass nach 45 Minuten die Vollsperrung aufgehoben werden konnte. Dennoch bildete sich ein starker Rückstau von ca. 8 Kilometern.
Es entstand Sachschaden von circa 46.000 Euro, wobei der Schaden an der Zugmaschine auf lediglich 500 Euro geschätzt wurde.
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