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Forstministerium weist auf Waldbrandgefahr hin

Das Hessische Forstministerium warnt aufgrund der aktuell trockenen Witterung und der angestiegenen Temperaturen vor einer zunehmenden Brandgefahr in den hessischen Wäldern. Nach aktuellen Daten des Deutschen Wetterdienstes besteht in Hessen verbreitet mittlere, lokal und vorübergehend in Südhessen auch hohe Waldbrandgefahr.

Bedingt durch den zu trockenen März und die deutlich zu geringen Niederschläge im April hat sich aktuell eine erhöhte Waldbrandgefahr aufgebaut. Zu Beginn der nächsten Woche wird bei leichten Niederschlägen und einem Temperaturrückgang wieder mit etwas abnehmender Waldbrandgefahr gerechnet.

Bei dem zur Zeit sehr sonnigen und trockenen Wetter wird der Wald wieder intensiver für sportliche Aktivitäten und Spaziergänge genutzt. Das Forstministerium bittet daher alle Besucher, um erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit.
Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen darf kein Feuer entfacht werden. Auf den Grillplätzen sollte darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht und das Feuer beim Verlassen des Grillplatzes richtig gelöscht wird.

Im Wald ist das Rauchen grundsätzlich nicht gestattet. Waldbrandgefahr geht auch durch achtlos aus dem Fahrzeugfenster geworfenen Zigarettenkippen entlang von Straßen aus. Alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher werden zudem gebeten, die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkws dürfen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen. Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 112) zu informieren.

Aufgrund der insgesamt günstigen Witterungsbedingungen in 2023 und 2024 war die Anzahl der Waldbrände nach dem besonders von Waldbränden geprägten Jahr 2022 deutlich zurückgegangen. Insbesondere aufgrund einer rund fünfmonatigen Trockenperiode von Februar bis Anfang Juli 2025 war im vergangenen Jahr mit 116 Waldbränden jedoch wieder ein deutlicher Anstieg festzustellen.

© Hessisches Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt,
Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat