St. Maximin und Niederbrechen - eine geschichtliche Spurensuch
Zu einem Vortragsabend mit Dr. Bernold Feuerstein laden der Arbeitskreis Historisches Brechen und die Pfarrei Heilig Geist am Freitag, 12. Juni um 19 Uhr in das Pfarrer-Herlth-Haus ein. Das Patrozinium der Niederbrechener Kirche, die in ihrer heutigen Baugestalt vor 125 eingeweiht wurde, ist in zweifacher Weise mit "St. Maximin" verbunden. Zum einen mit dem Heiligen selbst, der fünfte Bischof von Trier in den Jahren 329–346. Zum anderen die über seiner Grabstätte gegründete und nach ihm benannte Benediktinerabtei, die vom 9. bis 12. Jahrhundert die Grundherrschaft und Pfarrei Niederbrechen mit allem Zubehör besaß, das u. a. auch Niederselters und Laubuseschbach umfasste.
Der historische Streifzug führt von der Frühzeit des Bistums Trier mit Bischof Maximinus in das frühe und hohe Mittelalter. Wer war jene rätselhafte Dame Wendela, die Niederbrechen an die Abtei schenkte und was hatte es mit den Scharmannen auf sich, den ersten namentlich bekannten Niederbrecher Einwohnern? Wann erfahren wir erstmals von einer Kirche im Ort und wie ging der Abtei dieser reiche Besitz an die Molsberger Vögte verloren? Diese und andere Fragestellungen sowie neue Erkenntnisse zur älteren Geschichte von Niederbrechen werden in dem Vortrag anschaulich präsentiert.
Neben dem Vortrag ist auch die vom Arbeitskreis Historisches Brechen erstellte Ausstellung „125 Jahre Pfarrkirche St. Maximin Niederbrechen“ zu sehen, die mit vielen Bildern, Dokumenten und Fakten die Baugeschichte des Gotteshauses in einer informativen Chronik nachzeichnet. Zu Ausstellung und Vortrag sind zwei Hefte der Schriftenreihe Gemeindearchiv Brechen erschienen, die ebenfalls erworben werden können (auch während den Öffnungszeiten des Bürgerbüros im Rathaus Niederbrechen) (c) Gregor Beinrucker