Unter dem Motto „Drücken. Schocken. Leben retten.“ findet am Sonntag, 01. März 2026, von 11:00 bis 16:00 Uhr in der Kulturhalle in Niederbrechen eine Informationsveranstaltung rund um das Thema Herz-Lungen-Wiederbelebung statt. Ziel der Veranstaltung ist es, Bürgerinnen und Bürgern zu zeigen, dass im Notfall jeder Leben retten kann.
Ein plötzlicher Herz-Kreislauf-Stillstand kann jeden treffen – umso wichtiger ist es, schnell und richtig zu handeln. Die Veranstaltung vermittelt verständlich und praxisnah, was im Ernstfall zu tun ist. Neben grundlegenden Informationen zum Thema Herz-Kreislauf-Stillstand durch einen Vortrag von Dr. med. Daniel Bock, erwarten die Besucherinnen und Besucher Live-Simulationen eines Notfalls in Echtzeit durch angehende Notfallsanitäter des DRK Limburg und des Malteser Hilfsdienstes sowie praktische Übungen zur Reanimation und zur Anwendung eines Defibrillators.
Darüber hinaus wird informiert, wo sich die Defibrillatoren zukünftig in den jeweiligen Ortsteilen befinden und wie diese Geräte funktionieren. Vorgestellt wird außerdem das sogenannte KATRETTER-System, das Ersthelfende bei Notfällen schnell alarmiert. Die Brecher Hilfsorganisationen präsentieren ihre Arbeit und stehen für Fragen zur Verfügung.
Die zukünftigen Standorte der öffentlich zugänglichen Defibrillatoren in der Gemeinde sind:
Niederbrechen
• Feuerwehr Niederbrechen
• Rathaus
• Kinderhaus in der Schlei
Oberbrechen
• Feuerwehr Oberbrechen
• Emstalhalle Oberbrechen
Werschau
• Dorfgemeinschaftshaus Werschau
• Katholische Kirche St. Georg
Für Getränke, Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Auch für Kinder wird es ein begleitendes Angebot geben, sodass die Veranstaltung für die ganze Familie geeignet ist.
Die Initiatoren – die Freiwilligen Feuerwehren Niederbrechen, Oberbrechen und Werschau, der DRK-Ortsverein Niederbrechen sowie die DLRG-Ortsgruppe Brechen-Runkel-Villmar – laden alle Interessierten herzlich ein, ihr Wissen in Erster Hilfe aufzufrischen und aktiv dazu beizutragen, die Gemeinde sicherer zu machen.
Ein ganz besonderer Dank gilt den regionalen Sponsoren sowie unterstützenden Stiftungen. Ohne ihre großzügige finanzielle Unterstützung wäre die Anschaffung der Defibrillatoren in der Gemeinde nicht möglich gewesen. Sie leisten damit einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Notfallversorgung und zur Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger.
Bericht: Marcel Auth