Springe zum Inhalt

Wer bleibt, wer geht – und warum Eingewanderte Deutschland wieder verlassen

. Kostenlose Online-Broschüre des IAB erschienen

Der deutsche Arbeitsmarkt ist auf qualifizierte Zuwanderung angewiesen. Das hat Petra Kern, Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Limburg Wetzlar, jüngst in einem Zeitungsinterview anschaulich erläutert. Prognosen zufolge steigt der jährliche Nettobedarf an Zuwanderung langfristig auf 270.000 bis 400.000 Personen. Doch der Wanderungssaldo - also die Differenz zwischen Zuzügen nach Deutschland und Fortzügen aus Deutschland - ist zuletzt deutlich zurückgegangen: 2025 lag er aufgrund sinkender Zuzüge und weitgehend gleichbleiben der Fortzüge bei 235.000 Personen und damit 45 Prozent niedriger als im Jahr zuvor. Damit rückt neben der Gewinnung neuer Arbeitskräfte auch die Frage in den Vordergrund, wie Bleibeperspektiven für Eingewanderte gestärkt werden können. Denn Einwanderung bedeutet nicht zwangsläufig einen dauerhaften Verbleib. Ein Teil der Eingewanderten verlässt Deutschland wieder und kehrt entweder in das Herkunftsland zurück oder wandert weiter in ein anderes Zielland. Wer bleibt, wer geht und warum Eingewanderte Deutschland wieder verlassen, hat jetzt das Institut für Arbeitsmarktforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) erforscht und in einer kostenlosen 8-seitigen Broschüre im Internet unter tinyurl.com/bsncbbr8 publiziert. © Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar