Auch die Kurstadt Bad Camberg muss sich auf deutlich heißere Sommer infolge sich verändernder klimatischer Bedingungen einstellen. Die Stadtverwaltung Bad Camberg arbeitet daher seit geraumer Zeit an einem sogenannten kommunalen Hitzeaktionsplan, um die Bad Cambergerinnen und Bad Camberger besser auf die zunehmend extremen Hitzeereignisse vorzubereiten. Ein Bestandteil dieses Hitzeaktionsplanes sollen stärkere Verschattungsmaßnahmen im öffentlichen Raum sein – insbesondere zum Schutz vulnerabler Gruppen. Auch vor diesem Hintergrund installierte der städtische Bauhof in den vergangenen Tagen rechtzeitig vor der nächsten angekündigten Hitzewelle auf dem im vergangenen Jahr neu eröffneten Spielplatz in der Neuen Straße im Stadtteil Würges zwei Sonnensegel.
Die Verschattungen, die parallel zur Initiative der Verwaltung auch vom Ortsbeirat Würges beantragt worden waren und zudem einem dringenden Elternwunsch entsprachen, wurden über dem Sandspielbereich und dem Atrium angebracht. Kurzfristig soll dort zudem eine Sitzgarnitur mit Tisch und Bänken aufgestellt werden.
Überdies hat die Kurstadt in den letzten Wochen ihr Angebot auf zwei weiteren Spielplätzen ergänzt: Auf dem Spielplatz am Blumenweg in der Kernstadt wurde einem Wunsch aus der Bürgerschaft entsprochen und eine neue U3-Kleinkindschaukel angeschafft. Gleich zwei neue U3-Spielgeräte – eine Schaukel und eine Spielanlage mit Rutsche – wurden für den Spielplatz in der Schubertstraße ebenfalls bereits montiert und freigegeben. Diese Erweiterung geschah auch in Hinblick auf den zu erwartenden Zuzug von Familien im Neubaugebiet „Am Sträßchen“ in der Kernstadt, das gerade erschlossen wird.
„Als Stadt investieren wir kontinuierlich in die Modernisierung und Erweiterung unserer Spielplätze, um unseren jüngsten Bürgerinnen und Bürgern optimale Bedingungen zum Spielen und Toben zu bieten. Die Verschattungsmaßnahmen auf dem Würgeser Spielplatz sind zudem eines der ersten Ergebnisse unseres kommunalen Hitzeaktionsplanes, an welchem wir in der Verwaltung seit geraumer Zeit arbeiten. Wir spüren auch in diesem Sommer 2026, dass uns extreme Hitze infolge sich verändernder klimatischer Bedingungen vor zunehmend größere Herausforderungen stellen wird. Diesen Herausforderungen wollen und müssen wir uns auch auf kommunaler Ebene stellen“, erklärt Bürgermeister Daniel Rühl. © Stadt Bad Camberg