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Limburger Innenstadt weiterhin die Nummer eins

Seit Jahren analysiert das Unternehmen hystreet.com die Passantenfrequenz in der Limburger Werner-Senger-Straße und vergleicht diese mit Städten ähnlicher Einwohnerzahl. Auch 2025 zeigt sich: Die Limburger Innenstadt hat nichts von ihrer Attraktivität eingebüßt. Die Vitalitätskennziffer für das vergangene Jahr liegt bei 130 – und damit auf Rang eins der untersuchten Top-Lagen. Unmittelbar dahinter folgen Bad Mergentheim (122) und Eutin (117).

„Dass wir nun bereits seit 2023 den ersten Platz belegen, erfüllt mich mit Stolz. Schließlich sind auch andere Städte nicht untätig gewesen“, betont Dr. Marius Hahn, Bürgermeister der Stadt Limburg, erfreut über die erneute Spitzenplatzierung in der Größenklasse bis 50.000 Einwohnern. Dies zeige einmal mehr, dass die kontinuierliche Arbeit und das gemeinsame Ziel aller Akteure, Limburg für viele Menschen zu einem attraktiven und sicheren Einkaufs- und Aufenthaltsort zu machen, Früchte tragen, so Hahn.

Neben Limburg finden sich nur zwei weitere hessische Städte unter den Top drei ihrer jeweiligen Kategorien: Wiesbaden (Platz 2 bei 250.000 bis 600.000 Einwohnern) und Frankfurt (Platz 2 bei über 600.000 Einwohnern). Bei der Vitalitätskennziffer liegen die Top-Lagen der größeren Städte deutlich zurück – sie erreichen Werte zwischen 30 und 40 –, auch wenn die absolute Zahl der Passanten dort erheblich höher ist.

Die Auswertung von hystreet.com zeigt zudem, dass bei den untersuchten acht Standorten bis 50.000 Einwohnern alle einen leichten Rückgang der Vitalitätskennziffer von durchschnittlich minus zwei Prozent verzeichneten.

Dass die Wahrnehmung der eigenen Bürgerinnen und Bürger nicht immer mit dem Bild der Besuchenden übereinstimmt, unterstreicht erneut die Übernachtungsstatistik des Hessischen Statistischen Landesamtes für das vergangene Jahr. Rund 48 Prozent der 260.810 Ankünfte im Landkreis Limburg-Weilburg entfallen auf die Stadt Limburg. Etwas geringer ist der Anteil bei den Übernachtungen: Mit 204.398 Übernachtungen vereint Limburg rund 34 Prozent des Gesamtvolumens im Landkreis (651.154 Übernachtungen) auf sich.

Insgesamt ist die Zahl der Ankünfte 2025 in Limburg um vier Prozent auf 125.791 gestiegen. Der mit Abstand stärkste Monat war der August mit rund 24.243 Ankünften und einem Plus von etwa 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der November hingegen verzeichnete ein Minus von 11,2 Prozent und 10.844 Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr. Die Gesamtzahl der Übernachtungen ist 2025 um 1,2 Prozent zurückgegangen, bewegt sich mit 204.398 Übernachtungen jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau.

Auch Hilmar von Schenck, Leiter des Amtes für Stadtmarketing, Wirtschaftsförderung und Kommunikation, unterstreicht diese Entwicklung: „Wir steuern seit Jahren auf immer neue Übernachtungsrekorde zu. Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf Kurz- und Wochenendurlauben. Die historische Altstadt, das vielfältige Freizeitangebot und die hervorragende Lage der Stadt mit ihren attraktiven Veranstaltungen ziehen Gäste aus dem In- und Ausland an.“

Die Vitalitätskennziffer bezieht sich gezielt auf zentrale Einzelhandelslagen – das Herz einer Kommune. Während andere Kennzahlen teilweise auf Modell- oder Hochrechnungen beruhen, basiert die Vitalitätskennziffer ausschließlich auf validen Passantenfrequenzdaten.

Grundlage der Berechnung sind die erhobenen und validierten Passantenfrequenzen sowie die jeweilige Einwohnerzahl gemäß Statistischem Bundesamt. Dabei wird die Frequenz einer Top-Einzelhandelslage durch die Einwohnerzahl der Stadt dividiert. Das Ergebnis zeigt, wie häufig eine Lage im Verhältnis zur eigenen Einwohnerzahl besucht wird.

Die objektive Vergleichbarkeit unterschiedlicher Stadtgrößen wird durch den kontinuierlichen Ausbau der Standorte ermöglicht. Mittlerweile werden rund 126 Städte und über 360 Einzelhandelslagen erfasst.

Weitere Informationen unter: http://www.hystreet.com

© Stadt Limburg