Landrat Michael Köberle, der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer und der Erste Stadtrat von Limburg, Michael Stanke, haben gemeinsam mit den ausführenden Firmen der Bietergemeinschaft Fritz Meyer GmbH aus Altenkirchen, Günter Alsdorf GmbH & Co. KG aus Neuwied und AWR Abbruch GmbH aus Mülheim-Kärlich sowie den Planungsbüros Ruffert, Kohns & Göbel, artec und Kraus den Spatenstich für den Ersatzneubau der Lahnbrücke Staffel vollzogen. Der Neubau ist aufgrund des Zustands der Lahnbrücke zwingend erforderlich.
„Wir planen den Ersatzneubau der Staffeler Lahnbrücke im Zuge der Kreisstraße 470 an annähernd gleicher Stelle mit einer bauzeitlichen Behelfsbrücke. Vom Ablauf her wird zunächst die Behelfsbrücke gebaut, danach die Bestandsbrücke abgerissen und schließlich der Ersatzneubau mit einem vier Meter breiten Geh- und Radweg erstellt“, erläutert Landrat Köberle. Auch die Fahrbahn für Autos wird im Vergleich zum alten Bauwerk verbreitert. Die Inbetriebnahme des Ersatzneubaus ist für Sommer 2028 geplant, der Rückbau der Behelfsbrücke bis Ende 2028. Baulastträger für das Brückenbauwerk ist der Landkreis Limburg-Weilburg, für den Kreuzungsbereich und den Radweg die Stadt Limburg.
Zwei notwendige Sperrzeiten zu Beginn und am Ende der Maßnahme von jeweils etwa acht bis zehn Wochen sind dabei vonnöten. Während der beiden Sperrzeiten wird eine Umleitung über die B8 Limburg – B8 Westerwaldstraße – L3447 Staffel eingerichtet. Die Behelfsbrücke kann vom Fahrzeugverkehr in beiden Richtungen ohne Signalanlage wie die Bestandsbrücke genutzt werden. Der Fußgängerverkehr wird ebenfalls über die Behelfsbrücke geleitet. Für den Neubau wird es keine Tonnagebeschränkung geben, sodass die neue Brücke für die Lasten des heutigen Straßenverkehrs ausgelegt sein wird. Die Gesamtkosten für dieses Projekt belaufen sich auf 11,5 Millionen Euro, das Land Hessen fördert die Maßnahme mit 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. © Landkreis Limburg-Weilburg