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L 3452: Ersatzneubau der Lahnbrücke Weinbach-Gräveneck

Neubau der Brücke beauftragt

Hessen Mobil hat die Bauleistungen für das Bauvorhaben an der Landesstraße 3452 bei Weinbach Gräveneck vergeben: Den Ersatzneubau der verlegten Lahnbrücke sowie den Neubau einer Stützwand zur Hangsicherung. Das tonnagebeschränkte und aktuell nur einstreifig befahrbare Bestandsbauwerk, das die L 3452 in der Nähe von Gräveneck über Lahn, die Lahntalbahn und den Lahntal-Radweg führt, ist teilweise mehr als 115 Jahre alt und wird nun durch einen Neubau ersetzt.
Die bauliche Umsetzung soll bis Ende 2028 abgeschlossen werden. Erst im Anschluss daran in 2029 findet der Rückbau der bestehenden Brücke statt.

Anfang 2025 begannen bereits erste bauvorbereitende Maßnahmen, darunter Fällungen entlang der L 3452 im Bereich des Felshangs, aus Richtung Gräveneck kommend. Darüber hinaus wurde im Winter 2025/26 ein Areal mit artenreicher, schützenswerter Wiesenvegetation aus dem Baufeld heraus verpflanzt und damit gesichert.

Mit der Vergabe ist ein wesentlicher Schritt für die Umsetzung des Projekts erreicht: Nachdem seit Ende 2024 das Baurecht vorliegt, konnte nun im 2. Quartal 2026 nach Abschluss der Bauvorbereitung auch das Vergabeverfahren der Haupt-Bauleistung abgeschlossen werden.
Für das Projekt werden derzeit ca. 20 Millionen Euro Baukosten veranschlagt, wobei mit der Bahn eine Kostenteilung vereinbart ist.

Der Kostenanteil des Landes wird aus Mitteln des Sondervermögens „Infrastruktur und Klimaneutralität“ des Bundes finanziert.

Weitere Informationen und zukünftige Aktualisierungen des Projektstatus finden Sie auch auf unserer Internetseite unter https://mobil.hessen.de/planung-und-bau/projekte/projekte-nach-regionen/projekte-in-westhessen/l-3452-ersatzneubau-lahnbruecke-graeveneck

Hintergrund
Der geplante Ersatzneubau umfasst ein rund 160 Meter langes Brückenbauwerk, die etwas nördlich des bestehenden Bauwerks entstehen soll. Zusätzlich wird der Verlauf der L 3452 auf einer Länge von insgesamt rund 680 Metern optimiert und die Fahrbahn verbreitert. Zum Schutz vor möglichen Hangrutschungen wird außerdem eine rund 260 Meter lange Stützwand im Bereich des Felshangs errichtet. © Hessen Mobil