PROGNOSEN ZEIGEN STEIGENDES RISIKO: ZUM WOCHENENDE HIN HOHE WALDBRANDGEFAHR IN HESSEN ERWARTET
Die Waldbrandgefahr in Hessen nimmt weiter zu: Anhaltende Trockenheit und steigende Temperaturen führen im Laufe des Wochenendes zu einer deutlichen Verschärfung der Lage. Seit Beginn des Jahres 2026 wurden bereits rund 50 Waldbrände registriert, betroffen war eine Fläche von etwa 65.000 Quadratmetern.
DEUTLICHE VERSCHÄRFUNG DER GEFAHRENLAGE AM WOCHENENDE
Nach aktueller Prognose spitzt sich die Situation am Samstag weiter zu. Für Südhessen und Teile Mittelhessens wird eine hohe Waldbrandgefahr erwartet, während für Nordhessen verbreitet mittlere Werte prognostiziert werden. Am Sonntag zeichnet sich eine Angleichung ab: Dann wird landesweit verbreitet eine hohe Waldbrandgefahr vorhergesagt. Der Deutsche Wetterdienst bewertet die Waldbrandgefahr auf einer fünfstufigen Skala; die für weite Teile Hessens prognostizierte Stufe 4 entspricht dabei einer hohen Gefährdung.
VERHALTEN IM WALD: VORSICHT UND UMSICHT ENTSCHEIDEND
HessenForst ruft die Bevölkerung zu besonderer Vorsicht auf. Offenes Feuer und Rauchen sind im Wald und in dessen Nähe untersagt. Grillen ist ausschließlich auf ausgewiesenen Plätzen zulässig. Fahrzeuge sollten auf keinen Fall an trockenen Grasflächen oder Wegerändern abgestellt werden. Bereits kleinste Funken können Brände auslösen.
„Der Schutz unserer Wälder ist eine gemeinsame Aufgabe. Wir appellieren an alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher, die geltenden Regeln konsequent einzuhalten und bei Verdacht auf einen Brand umgehend die Feuerwehr zu verständigen. Schon ein einzelner Funke kann schwerwiegende Folgen haben“, betont Moritz Frey, Pressesprecher von HessenForst. „Rund 90 Prozent der Waldbrände in Deutschland sind auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen. Umso wichtiger ist ein verantwortungsbewusstes Verhalten jedes Einzelnen, um Brände wirksam zu verhindern.“
Wer Rauch oder offene Flammen bemerkt, wird gebeten, umgehend den Notruf 112 zu wählen und den Ort des Geschehens möglichst genau anzugeben. © Hessen Forst