Die Stadtverordnetenversammlung hat am 2. März die Kommunale Wärmeplanung beschlossen. Sie ist ein zentraler Baustein der lokalen Energiewende und zeigt auf, welche Möglichkeiten der zukünftigen Wärmeversorgung für einzelne Stadtteile und Gebäudestrukturen geeignet sind. Damit bildet sie eine wichtige Grundlage für zukünftige Entscheidungen der Kommune, von Energieversorgern, Vermieterinnen und Vermietern sowie weiteren Akteuren. Die Kommunale Wärmeplanung dient zunächst als strategische Informations- und Orientierungsgrundlage und hat keine unmittelbare rechtliche Außenwirkung. Für konkrete Maßnahmen zur Umsetzung sind weitere politische Beschlüsse erforderlich. Zudem wird die Planung regelmäßig fortgeschrieben, um neue technologische Entwicklungen sowie gesetzliche Rahmenbedingungen zu berücksichtigen.
Anlässlich dieses Beschlusses findet am Donnerstag, 19. März, die dritte Informationsveranstaltung zur Kommunalen Wärmeplanung um 19 Uhr im Sitzungssaal des Limburger Rathauses statt. Im Rahmen der Veranstaltung wird der Abschlussbericht vorgestellt, der aufzeigt, wie das Gemeindegebiet in den kommenden Jahren klimafreundlich, verlässlich und sozial ausgewogen mit Wärme versorgt werden kann. Neben Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung stehen auch Fachleute aus der Energieversorgung, der Schornsteinfegerinnung sowie der Kreissparkasse mit Fachvorträgen für Fragen und Gespräche zur Verfügung.
„Auch wenn das sogenannte Heizungsgesetz (Gebäudeenergiegesetz) künftig angepasst wird, bleibt die Kommunale Wärmeplanung ein wichtiges planerisches Instrument, das den Akteuren in Limburg Orientierung über die zukünftige Wärmeversorgung gibt. Wir möchten möglichst viele Bürgerinnen und Bürger informieren und sie aktiv auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Energieversorgung einbinden, damit sie dann für sich selbst die richtige Entscheidung treffen können“, erklärt Michael Stanke, 1. Stadtrat und lädt die Limburgerinnen und Limburger herzlich zur Teilnahme ein.
Die Wärmewende in Limburg wird vor allem durch zwei zentrale Handlungsfelder geprägt: die energetische Sanierung von Gebäuden sowie die schrittweise Umstellung der Wärmeerzeugung auf klimafreundliche Technologien. Die Analysen zeigen, dass dafür sämtliche verfügbaren Potenziale zur erneuerbaren Strom- und Wärmeerzeugung genutzt werden müssen. Besonders relevant sind dabei in Limburg, Möglichkeiten aus Abwasserwärme, Umgebungsluft, Solarenergie und Geothermie. Für einzelne Bereiche, insbesondere in der Altstadt und der Innenstadt, sind in einem nächsten Schritt vertiefende Untersuchungen vorgesehen.
Die Veranstaltung dauert voraussichtlich etwa 90 Minuten. Für alle Bürgerinnen und Bürger, die nicht vor Ort teilnehmen können, bietet die Stadt zusätzlich die Möglichkeit einer Online-Teilnahme per Videokonferenz über Microsoft Teams an. Interessierte werden gebeten, eine E-Mail mit dem Betreff „Teilnahme KWP“ an energie.klima.umwelt@stadt.limburg.de zu senden. Nach der Anmeldung erhalten sie eine Bestätigungsmail mit den Zugangsdaten zur Veranstaltung.
Die im Rahmen der Anmeldung angegebenen personenbezogenen Daten (Name und E-Mail-Adresse) werden innerhalb der Stadtverwaltung ausschließlich zum Zweck der Organisation und Durchführung des Online-Angebots verarbeitet. Die Verarbeitung ist erforderlich, um den Zugangslink zur Teilnahme zu übermitteln. Ohne diese Datenverarbeitung ist eine Teilnahme nicht möglich. Eine stabile Internetverbindung wird empfohlen. Der Veranstalter behält sich vor, das Online-Angebot insbesondere bei technischen Störungen ganz oder teilweise abzusagen oder zu unterbrechen.
Für Rückfragen steht die Stabstelle Energie, Klima- und Umweltschutz, telefonisch unter 06431 203-498 oder per E-Mail an energie.klima.umwelt@stadt.limburg.de zur Verfügung.
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