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Gewerke Putz und Badewassertechnik sorgen für Verzögerungen bei der Fertigstellung des Freizeit- und Erholungsbades

Die Stadt Bad Camberg plant, das grundsanierte Freizeit- und Erholungsbad nach aktuellem Stand im August 2026 zu eröffnen – und damit rund drei Monate später als ursprünglich vorgesehen, allerdings noch in dieser Badesaison. Ursächlich für die Verzögerungen sind im Wesentlichen die Gewerke Putzarbeiten und Badewassertechnik (BWT), bei denen wiederholt eine termingerechte Leistungserbringung nicht erfolgt ist.
Zwar wurden seitens des Stadtbauamtes frühzeitig Bauabläufe angepasst, die Projektsteuerung intensiviert, die Bauüberwachung durch solutoplan verstärkt, juristische Unterstützung in Anspruch genommen und den Gewerken klare Fristen gesetzt, dennoch konnten die Verzögerungen in den Bereichen Putz und BWT nicht vollständig aufgefangen werden.
Seit der verspäteten Aufnahme der Arbeiten durch das Gewerk Putz (Februar 2026 statt Dezember 2025) und der mehrwöchigen Ausführungsverzögerung im Bereich Badewassertechnik bestehen insbesondere wiederkehrende und durch die beauftragten Unternehmen zu verantwortende Schwierigkeiten bei der Einhaltung von Terminen, den Qualitätsanforderungen und der Absprache mit weiteren Projektbeteiligten. Aufgrund der zentralen Bedeutung dieser beiden Gewerke im Bauablauf ergeben sich zeitliche Auswirkungen auf zahlreiche Folgegewerke, sodass sich die Verzögerungen nahezu über alle Bereiche des Endausbaus erstrecken.
Mit dem aktuell durch die externe Bauüberwachung vorgelegten Bauzeitenplan (Stand 31. März 2026), der die Verzögerungen aus den Gewerken Putz und Badewassertechnik sichtbar macht, wurde endgültig klar, dass der Verzug nicht mehr vollständig durch die eingeplanten Zeitpuffer kompensiert werden kann. In der Konsequenz zeichnete sich nun die Verschiebung des Fertigstellungstermins in den August ab. Zuvor konnte der avisierte Eröffnungstermin im Frühsommer 2026 trotz einiger unvorhersehbarer Herausforderungen durch eine vorausschauende und konsequente Steuerung der Abläufe des Stadtbauamtes noch stabil gehalten werden.
Die Stadt Bad Camberg arbeitet seit Beginn der Bauarbeiten mit Hochdruck daran, den Bauzeitenplan penibel einzuhalten und Verzögerungen zu vermeiden bzw. möglichst zu kompensieren. Gleichwohl ist die Stadt hier letztendlich von den beauftragten Unternehmen abhängig und zudem gilt es, vertragliche Vorgaben, technische Standards und den Kostenrahmen einzuhalten.
Stadtbauamt und die durch solutoplan wahrgenommene Bauüberwachung arbeiten derzeit mit großem Einsatz daran, den Baufortschritt weiterhin bestmöglich zu sichern und die Auswirkungen der Verzögerungen so gering wie möglich zu halten. Das Projekt wird eng begleitet und aktiv gesteuert, mit dem Ziel, die Sanierung des Freizeit- und Erholungsbades schnellstmöglich und verlässlich zum Abschluss zu bringen.
Positive Nachrichten gibt es erfreulicherweise im Bereich der Kostenentwicklung dieses Projektes zu vermelden: Nach Überprüfung und Fortschreibung der Kosten durch den Projektsteuerer wurde festgestellt, dass der Risikopuffer von 21 % – einschließlich Preissteigerungen und zusätzlicher Leistungen – auf Basis der Kostenberechnung vom 18. Juni 2024 (Stand 8. April 2026) ausreicht und das Gesamtprojekt sich bislang im gesetzten Kostenrahmen bewegt. © Stadt Bad Camberg