Frankfurt/Main (ots) - Bereits im März hatte ein Scherz über eine vermeintliche Bombe im Handgepäck die Weiterreise eines Mannes verhindert. Nun konnte sich auch eine 48-jährige Ägypterin einen unpassenden "Scherz" in der Luftsicherheitskontrolle nicht verkneifen und sorgte so dafür, dass sie nach Kairo zurückfliegen musste und nicht, wie eigentlich geplant, nach Chicago weiterreisen konnte.
Eine Sicherheitsmitarbeiterin hatte die Reisende im Rahmen der Kontrolle befragt, ob sie spitze oder andere gefährliche Gegenstände im Handgepäck hat.
Die Antwort der Frau: "Yes, pistols and bombs". Diese Aussage wiederholte sie auch mehrfach und löste damit umfangreiche Maßnahmen der Bundespolizei aus, wobei die Beamten eine Gefahr ausschließen konnten.
Die Frau äußerte anschließend gegenüber den Bundespolizisten, dass es nur ein Scherz gewesen sei. Ein Scherz, der Folgen hat. Denn nun wird gegen die 48-Jährige wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ermittelt und ihr amerikanisches Visum wurde durch die amerikanischen Behörden annulliert. Anstatt also nach Chicago zu fliegen, musste die Ägypterin die Rückreise nach Kairo antreten.
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main