Laut dem Cybersicherheitsmonitor 2025 legen nur ein Fünftel der Internetnutzerinnen und -nutzer regelmäßig ein Backup an. Zum World Backup Day am 31. März ruft das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) daher Verbraucherinnen und Verbraucher dazu auf, wichtige Daten zu sichern. Dabei ist eine Datensicherung keine komplizierte Maßnahme: Die meisten Betriebssysteme führen Anwenderinnen und Anwender durch den Prozess.
Marie Menke, Expertin für Verbraucherschutz beim BSI: „Ob Familienfotos, Kontakte oder Dokumente – auf unseren Computern, Smartphones und Tablets sind unzählige wichtige Daten gespeichert. Erleidet das Gerät einen technischen Defekt, gehen diese jedoch verloren. Dasselbe kann im Falle eines Cyberangriffs oder durch menschliche Fehler der Nutzenden geschehen. Daher lohnt es sich, die Daten mithilfe eines Backups zu sichern.“
Ein Backup kann sowohl in der Cloud als auch auf einem physischen Speichermedium, beispielsweise einer externen Festplatte, erfolgen. Um den Cloud-Anbieter auf Seriosität zu überprüfen, reicht oft schon eine einfache Recherche per Suchmaschine. Wer sich für ein physisches Speichermedium entscheidet, sollte dieses an einem anderen Ort aufbewahren als zum Beispiel dem Computer, dessen Daten gesichert werden sollen. So ist für Ernstfälle wie Einbruch oder Brand vorgesorgt.
Weitere Informationen fasst das BSI in einer Anleitungen zur Erstellung einer Sicherheitskopie für verschiedene Geräte und Betriebssysteme zusammen.
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