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Närrisches Wochenende beim „Frohsinn“ Niederbrechen begeistert Jung und Alt

Mit einem stimmungsvollen Fastnachtswochenende hat der „Frohsinn“ Niederbrechen erneut unter Beweis gestellt, dass närrische Tradition, Kreativität und Gemeinschaftssinn im Ort fest verankert sind. Sowohl der Närrische Abend am Samstag, 7. Februar 2026, als auch die Kinderfastnacht mit Umzug und After-Zug-Party am Sonntag, den 8. Februar 2026, lockten zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Kulturhalle und auf die Straßen Niederbrechens.

Närrischer Abend mit Überraschungsgast: Buntes Programm und ausgelassene Stimmung

Pünktlich um 19.33 Uhr eröffneten die Moderatorinnen Melanie Pullem und Julia Eufinger den Närrischen Abend in der vollbesetzten Kulturhalle Niederbrechen. Mit Charme, Witz und viel närrischem Gespür führten sie durch ein abwechslungsreiches Programm aus Tanz, Vortrag und Musik.

Den tänzerischen Auftakt gestalteten die „Brecher Häschen“ mit ihrem Showtanz „Hexen“, ehe Rosi Stillger und Christine Wendel beim „Kaffeekränzchen“ sich u. a. über das eine oder andere Problemchen des Älterwerdens austauschten. Gardetanzbegeisterte kamen bei „Red Explosion“ voll auf ihre Kosten, bevor Marc Schütz als „Stadtbildmaler“ in seinem Protokoll pointiert lokale und überregionale Themen beleuchtete.

In die Welt von Disney entführte die Tanzgruppe „Elysion“ mit ihrem Showtanz „Minnie Mouse“. Für viele Lacher sorgte anschließend das Zwiegespräch der „Tratschweiber“ Melanie Pullem und Monika Wienand – inklusive mitreisender Gesangseinlage. Mit dem energiegeladenen Showtanz „Power Up – Die Helden des Stroms“ von der Gruppe „Rabbitix“ ging es weiter, bevor die „Lollipops“ mit ihrem Gesangsvortrag über den Besuch ihres Mitsängers Heino in der französische Partnerstadt Brechens, Le Barp, berichteten. Die Sprachbarriere sorgte dabei für das eine oder anderen Missverständnis und dem Fazit „Oh, Bresche is schie.“

Die „Roten Funken“ überzeugten mit einem klassischen Gardetanz, während die „Konfettis“ gemeinsam mit den „Lost Rabbits“ in der Playbackshow „Im rosa Rössl“ für besondere Bühnenmomente sorgten. Eine feine Beobachtungsgabe bewies anschließend Christoph Schacht. Als „Zugereister“ nahm er in seinem Vortrag die Besonderheiten Niederbrechens unter die Lupe und schilderte humorvoll, wie er nach und nach in seiner neuen Heimat Fuß fasst. Für ein weiteres tänzerisches Highlight sorgte anschließend die Showtanzgruppe „Brecher Hoase“, die mit ihrem Tanz „Schachmatt“ das Publikum in eine spielerisch-dynamische Schachwelt entführte.

Tanja Machleid hingegen kam in ihrer Büttenrede zum Fazit „Mein Alter ist `ne Schlaftablett‘“. Mit ihrem Tanz „Ab geht die Post“ bewies des Männerballetts „Brecher Klopfer“ einmal mehr, dass sie keine Schlaftabletten sind. Einen besonderen Überraschungsmoment erlebte das Publikum beim Zwiegespräch von Julia Arnold und Julia Eufinger. Hier servierte Edin vom über Niederbrechen hinaus bekannten Restaurant „Stadt Limburg“ den beiden Damen höchstpersönlich einen Sekt – stilecht in seinem imaginären Lokal auf der Narrenbühne.

Mit dem Showtanz „Wer hat Angst vorm Rotkäppchen“ der Gruppe „Gi’orrias“ interpretierten sie das bekannte Märchen einmal neu. Beim großen Finale aller Mitwirkenden fand ein rundum gelungener Abend seinen stimmungsvollen Ausklang.

Kinderfastnacht: Frohsinn auf den Straßen und in der Kulturhalle

Am Sonntag stand dann die Fastnacht ganz im Zeichen der jüngsten Närrinnen und Narren. Unter dem Motto „Frohsinn Narretei für Jung und Alt“ schlängelte sich am Nachmittag der Kinder-Fastnachts-Umzug durch die Straßen Niederbrechens.

Ein besonderer Moment war der Halt am Mutter-Teresa-Haus, wo die Bewohnerinnen und Bewohner mit Blumen und Kamelle und einer närrischen Einlage überrascht wurden – ein schönes Zeichen dafür, dass Fastnacht beim „Frohsinn“ generationenübergreifend gelebt wird.

Im Anschluss lud die After-Zug-Party in der Kulturhalle zum Weiterfeiern ein. Mit Tänzen der Nachwuchstanzgruppen des „Frohsinn“, einem Zwiegespräch und zahlreichen Mitmachaktionen wurde den Kindern und ihren Familien ein buntes, fröhliches Programm geboten. Der „Frohsinn“ Niederbrechen bewies damit einmal mehr, dass er Fastnacht mit Herz, Engagement und viel Liebe zum Detail gestaltet – für Jung und Alt gleichermaßen.

Wenn die Bühne und der Saal beben: Großes Tanzspektakel an Rosenmontag
Mit dem Närrischen Wochenende ist die Fastnacht beim „Frohsinn“ jedoch noch lange nicht vorbei. Am Rosenmontag (16.02.26) lädt der Verein zu seinem traditionellen Tanzspektakel in die Kulturhalle ein. Zahlreiche regionale Tanzgruppen werden ab 19:33 Uhr die Kulturhalle erobern und allen Freundinnen und Freunden des Tanzes das Herz höherschlagen lassen. Der Einlass beginnt um 18:33 Uhr, der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Im Anschluss an das offizielle Programm wird bei der Party mit DJ Stefan und dem einen oder anderen Cocktail weitergefeiert.

www.frohsinn-niederbrechen.de

Text: Silke Steul