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Zwei Starkregenereignisse in kurzer Zeit fordern die Feuerwehr Hünfelden

Bereits das zweite Mal innerhalb eines halben Jahres kam es in Hünfelden zu Starkregenereignissen, die die Feuerwehr forderten. Das jüngste Ereignis war am Freitag den 10. September. Teilweise fielen bis zu 60l pro Quadratmeter Regen nieder. Vor allem die Ortsteile Kirberg und Dauborn waren betroffen. In kurzer Zeit hatte die Feuerwehr Hünfelden zehn Einsatzstellen abzuarbeiten. Bei solchen größeren Einsatzlagen wird die technischen Einsatzleitung, welche sich im Feuerwehrhaus in Dauborn befindet, besetzt und von dort alle Einsätze direkt koordiniert. Auch die Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer wurde alarmiert und verschaffte sich einen Überblick. Unter anderem war auch die Mehrzweckhalle in Dauborn betroffen. Im Einsatz waren die Wehren Dauborn, Kirberg, Neesbach und Ohren sowie die Führungsgruppe. „Wir müssen uns für die Zukunft auf solche Unwetterereignisse einstellen und vorbereiten. In Hünfelden haben wir bereits vor Jahren damit begonnen. Jedoch müssen wir jetzt noch schneller handeln“, so Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer.

Bürger fragen erneut nach Sandsäcken
Bereits Anfang August wurden bei einer Sandsackaktion der Feuerwehr Hünfelden über 1400 Sandsäcke für Bürger gefüllt und verkauft. Nach den jüngsten Starkregenereignissen kamen erneut Anfragen auf.
Die Feuerwehr hilft hier gerne weiter. Jeder kann noch seinen Bedarf bis Ende September unter www.feuerwehr-huenfelden.de/sandsackaktion melden. Wenn man nicht mobil ist, erfolgt eine Hauslieferung.
© Mario Bauer / Feuerwehr Hünfelden