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Willsch: Antragsfrist für NEUSTART KULTUR für Museen um zwei Monate verlängert

Die Antragsfrist für das Förderprogramm NEUSTART KULTUR für Heimatmuseen, private Museen, Ausstellungshäuser und öffentlich zugängliche Gedenkstätten wurde um zwei weitere Monate verlängert. Die Anträge für pandemiebedingte Investitionen können nun bis zum 30.06.2021 beim DVA auf der Website www.museen-neustartkultur.de eingereicht werden. Eine einmalige Registrierung auf dem Antragsportal ist hierfür erforderlich. Dies teilt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch mit.

„Mit dem Förderprogramm leistet der Bund einen wichtigen Beitrag. Museen stiften Identität und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Zudem sind sie wichtige Kultur- und Begegnungsorte in ländlichen Räumen. Das oft von kleinen, auch ehrenamtlichen Initiativen getragene Angebot vor Ort wollen wir stärken und erhalten. Die Museen können die Zeit der Pandemie mit dieser umfangreichen Förderung für dringend notwendige Anpassungen und für eine Steigerung ihrer Attraktivität nutzen. Damit setzen wir in Zeiten der Krise bewusst ein deutliches Zeichen zum Erhalt unseres kulturellen Erbes“, so Willsch.

Die Fördermaßnahmen können in Höhe von mindestens 5.000 bis zu maximal 100.000 Euro beantragt werden. Ein Eigenanteil von 10 Prozent der beantragten Fördergelder ist zu erbringen.
Es gilt nach wie vor das Windhundverfahren. Die Anträge werden nach Eingangsdatum durch den DVA bearbeitet und geprüft. Das Antragsverfahren endet, wenn alle Mittel vergeben wurden, spätestens jedoch am 30.06.2021. Es gilt weiterhin, dass jede Kultureinrichtung nur einen Antrag einreichen darf. Sollte ein Träger mehrere Kultureinrichtungen führen, so kann er pro Kultureinrichtung einen Antrag einreichen. Antragsberechtigt sind Museen, Ausstellungshäuser und öffentlich zugängliche Gedenkstätten, die ihre Einnahmen zu mehr als 50 Prozent selbst erwirtschaften. Die Antragssteller können juristische und natürliche Personen sein.

„Als förderfähige Maßnahmen gelten nicht nur notwendige Umbauten, um auch in Zeiten der Pandemie einen regulären Besuchsverkehr unter den gelten Hygienemaßnahmen zu ermöglichen, sondern auch der Ausbau der digitalen Infrastruktur und die Erweiterung des digitalen Angebots, wie Multimedia-Guides per App auf dem eigenen Smartphone oder die Erstellung von 360°-Rundgängen per Video. Sowie die Anschaffung der technischen Ausstattung für die Durchführung von Livestreams oder Web-Seminaren und -Konferenzen kann gefördert werden,“ erklärt Willsch.

© Klaus-Peter Willsch MdB