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Wiesbadener Stadtverordnete stimmen für Elektrifizierung des Fuhrparks

Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung am Donnerstag, 13. Dezember, der umfangreichen Umstellung des städtischen Fuhrparks auf Elektromobilität zugestimmt. 2019 sollen insgesamt 49 Fahrzeuge der Stadtverwaltung und zwölf Fahrzeuge der stadteigenen Entsorgungsbetriebe ELW auf elektrischen Antrieb umgestellt werden.

„Dies ist ein weiteres deutliches Signal, dass die Landeshauptstadt Wiesbaden bereit ist, ihrer Verantwortung zur Luftreinhaltung und zum Klimaschutz gerecht zu werden“, begrüßt Umwelt- und Verkehrsdezernent Andreas Kowol die Entscheidung. Denn der Verkehrssektor spielt nicht nur hinsichtlich der Luftreinhalteplanung eine wichtige Rolle, sondern wird häufig aufgrund seines hohen Beitrags zu den Treibhausgasemissionen auch als das Sorgenkind des Klimaschutzes bezeichnet. „Wir haben uns deshalb bereits im integrierten Klimaschutzkonzept die Förderung der Elektromobilität auf die Fahne geschrieben. Die nun beschleunigte Elektrifizierung des städtischen Fuhrparks ist ein wichtiger Baustein zur Gestaltung einer nachhaltigeren Mobilität“, resümiert Dezernent Andreas Kowol.

Eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe unter Leitung des Umweltamtes bereitet die Beschaffung der insgesamt 61 Fahrzeuge vor, die 2019 in Betrieb genommen werden sollen. „Anfallende Mehrkosten beim Kauf stehen Einsparungen beim Betrieb der Fahrzeuge gegenüber“, erklärt Umweltamtsleiterin Dr. Jutta Braun. Zudem werde die Umstellung des städtischen Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge durch Fördermittel des Bundes unterstützt.

Die Mehrkosten bei der Anschaffung von Elektrofahrzeugen und Ladesäulen und –boxen werden aus dem Sofortprogramm „Saubere Luft 2017-2020“ mit 75 Prozent bezuschusst. Für die Landeshauptstadt Wiesbaden bedeutet dies einen Förderbescheid über 1,3 Millionen Euro, der bereits seit Juni 2018 vorliegt. © Stadt Wiesbaden