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Wie das Studium finanzieren? 

Experten-Chat der Arbeitsagentur am 13. November

BAföG, Nebenjob, Stipendium oder Bildungskredit - es gibt viele Möglichkeiten, ein Studium zu finanzieren. Doch welche Vor- und Nachteile haben diese jeweils? Welche Bedingungen sind an sie geknüpft? Welche Kredite und Stipendien sind sinnvoll? Licht ins Dunkel bringt der nächste abi>> Chat am Mittwoch, 13 November. Von 16 bis 17.30 Uhr lautet dann das Thema "Studienfinanzierung". Experten beantworten dann Fragen von Jugendlichen und Eltern online. Darauf hat jetzt die Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar hingewiesen.

Kostenfrei einloggen ab 16 Uhr
Interessierte loggen sich ab 16 Uhr ein unter http://chat.abi.de/ und stellen ihre Fragen direkt im Chatraum. Die Teilnahme ist kostenfrei. Wer zum angegebenen Termin keine Zeit hat, kann seine Fragen auch gerne vorab an die abi>> Redaktion richten (mailto:abi-redaktion@meramo.de) und die Antworten im Chatprotokoll nachlesen, das nach dem Chat im abi>> Portal veröffentlicht wird.

Hintergrund
Wie finanzieren junge Menschen eigentlich ihr Studium? Antworten auf diese Frage liefert die 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks, die im Juli 2017 veröffentlicht wurde. Ihr zufolge hatten Studierende im Sommersemester 2016 durchschnittlich 918 Euro pro Monat zur Verfügung. Mehr als die Hälfte davon stammte von den Eltern, rund ein Viertel war eigener Verdienst. Finanzielle Förderung nach dem Bundeausbildungsförderungsgesetz (kurz: BAföG) trug zwölf Prozent zum Lebensunterhalt bei, ebenso wie die sonstigen Quellen - etwa Stipendien. Und wofür verwenden die Studierenden dieses Geld? Auch hierüber gibt die Sozialerhebung Aufschluss: Die mit Abstand höchsten monatlichen Ausgaben werden für Miete einschließlich Nebenkosten aufgewendet (323 Euro). An zweiter Stelle folgen Aufwendungen für Ernährung (168 Euro). Auffällig ist laut Erhebung der Anstieg der gesundheitsbezogenen Ausgaben, die zwischen 2012 (62 Euro) und 2016 (80 Euro) um 29 Prozent zugenommen haben. © Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar