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Weiterer Teil der B 49 zwischen Limburg und Wetzlar soll ausgebaut werden

Regierungspräsidium Gießen leitet straßenrechtliches Anhörungsverfahren zum vierstreifigen Ausbau der B 49 zwischen Löhnberg und Biskirchen ein – Pläne ab Montag, 1. November, einsehbar


Gießen/Leun. Der Ausbau der B 49 zwischen Limburg und Wetzlar schreitet weiter voran. Geplant ist, die Bundesstraße in einem weiteren Abschnitt und zwar von Löhnberg nach Leun-Biskirchen vierstreifig auszubauen. Für dieses Vorhaben hat das Regierungspräsidium Gießen das straßenrechtliche Anhörungsverfahren eingeleitet. Den Antrag dafür hat Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement – Standort Bad Arolsen gestellt.

Der siebte Abschnitt umfasst die Strecke zwischen der neu geplanten Anschlussstelle (AS) Löhnberg-West und der AS Biskirchen. Er schließt damit die Lücke zwischen dem bereits vierstreifig ausgebauten Abschnitt zwischen den AS Weilburg-West und Löhnberg und dem achten Abschnitt zwischen den AS Biskirchen und Tiefenbach. Mit dem Vorhaben verbunden ist unter anderem der Neubau der halben Anschlussstelle Löhnberg-West, der Rückbau des vorhandenen Rastplatzes „Kissel“, ein Umbau der vorhandenen AS Löhnberg, eine Teilverlegung der L 3020/L 3044, des Gemeindeverbindungsweges zwischen Löhnberg und Biskirchen und des Kallenbaches, der Neubau von zwei Regenbecken und eines Radweges mit Radwegebrücke sowie die Anpassung des Wirtschaftswegenetzes.

Die Planunterlagen zum Vorhaben werden von Montag, 1. November bis einschließlich Dienstag, 30. November, auf der Homepage des Regierungspräsidiums Gießen (www.rp-giessen.hessen.de – Rubrik: „Presse“ – „Öffentliche Bekanntmachungen“) veröffentlicht und können dort eingesehen werden. Ergänzend dazu liegen die Planunterlagen in dem gleichen Zeitraum in den Rathäusern der Stadt Leun und der Gemeinde Löhnberg zur allgemeinen Einsichtnahme aus.

Wegen der derzeitigen COVID-19-Pandemie und den damit verbundenen eingeschränkten Zugangsmöglichkeiten zu den beiden Verwaltungen können die Planunterlagen nur nach vorheriger telefonischer Terminabsprache in den Rathäusern eingesehen werden. Bei der Stadt Leun ist dies nach vorheriger telefonischer Terminabsprache unter der Telefonnummer 06473 / 914461 während der Dienststunden montags und dienstags 8 Uhr bis 12 Uhr und 14 Uhr bis 16 Uhr, mittwochs 8 Uhr bis 12 Uhr, donnerstags 8 Uhr bis 12 Uhr und 14 Uhr bis 17:30 Uhr sowie freitags 8 Uhr bis 12:30 Uhr möglich. Bei der Gemeinde Löhnberg ist dies nach vorheriger telefonischer Terminabsprache mit der Zentrale unter der Telefonnummer 06471 / 98660 während der Dienststunden montags bis freitags 8 Uhr bis 12 Uhr sowie dienstags 16 Uhr bis 18 Uhr möglich.

Betroffene sowie Institutionen, Verbände und Vereinigungen haben die Möglichkeit, bis Dienstag, 14. Dezember, Einwände zu erheben. Den Kommunen Leun und Löhnberg sowie weiteren zu beteiligenden Behörden und Stellen wurden die Planunterlagen mit der Bitte um Stellungnahme bis zu diesem Termin zugesandt.

Im weiteren Verlauf des Verfahrens wird sich das Regierungspräsidium – gegebenenfalls im Rahmen eines Erörterungstermins – mit allen Einwendungen und Stellungnahmen befassen. Anschließend werden die Ergebnisse in Form eines Berichts zusammen mit den Planunterlagen dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen vorgelegt, das dann den Planfeststellungsbeschluss erlässt und somit über die Schaffung des Baurechts entscheidet. © RP-Gießen