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Walldürnwallfahrer feierten „Blutsfest“ in St. Maximin in Niederbrechen

Porz/Brechen/Walldürn. Nur wenige Tage ist es her, als rund 300 Walldürnwallfahrer auf ihrem 262 km-langen Weg von Porz-Urbach in den Odenwald durch Niederbrechen kamen. Die Walldürn-Wallfahrt, deren Ursprung schon über 670 Jahre zurück liegt wird bis in die heutige Zeit durchgeführt. Bei Tagesetappen von durchschnittlich fast 40 km und entsprechenden Gebetsriten während der Etappen finden die Menschen zu ihren Wurzeln und neuen Kräften zurück. An bestimmten Wegpunkten finden Gottesdienste oder eben wie in Niederbrechen am Hydepark kleine Stärkungsstationen statt – oft durchgeführt von denen, die schon selbst eine oder mehrere Etappen oder gar die ganze Strecke mitgelaufen sind.

Im Nachgang zur Wallfahrt fand nun das Pilgertreffen in Anlehnung an das „Fest des kostbaren Blutes Christi" statt, mit diesem feiert die „Bruderschaft vom kostbaren Blut“ in Porz-Urbach jedes Jahr am ersten Sonntag im Juli das sogenannte Blutsfest als Pilgertreffen nach der Wallfahrt; es findet an verschiedenen Orten entlang des Wallfahrtsweges statt. Hierzu sind alle Mitglieder der Bruderschaft eingeladen.

Etwa drei Wochen nach der Wallfahrt fand das Blutsfest in Niederbrechen statt. Begonnen wurde mit einem feierlichen Gottesdienst um 10.30 Uhr in der Kirche St. Maximin, Zelebrant Pfarrer Vogt konnte viele Pilger und Gottesdienstbesucher begrüßen.

Anschließend trafen sich die angereisten Pilger zum gemeinsamen Mittagessen im Pfarrer-Herlth-Haus, freuten sich auf das Wiedersehen und tauschten Erinnerungen aus. Nach dem Essen gab Stefan Beßlich einen Rückblick auf die Wallfahrt 2019 sowie Gedanken des Vorstands zur Gestaltung der Wallfahrt in der Zukunft, er bat um Vorschläge und Anregungen der Teilnehmer.

Um 14.00 Uhr schloss sich eine Andacht in der Kirche St. Maximin an, dann gab es Kaffee und Kuchen im Pfarrer-Herlth-Haus. Dabei wurden Fotos der diesjährigen Wallfahrt gezeigt sowie einige Aufnahmen aus früheren Jahren, die Erinnerungen lebendig werden ließen.

Am späten Nachmittag traten die Pilger die Heimreise an und freuen sich bereits auf die nächste Wallfahrt in 2020.

Mehr Informationen auch unter: https://www.wallduernwallfahrt.de/wallduern/

© Peter Ehrlich / Christl Kremer