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Vor Ausbildungsende aktiv werden

. Arbeitsagentur empfiehlt Ausbildungsabsolventen, sich frühzeitig arbeitssuchend zu melden . Ehemalige Auszubildende, die ein Studium anstreben, können Arbeitslosengeldanspruch sichern

In diesen Wochen beenden viele Auszubildende ihre Lehre. Die Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar empfiehlt Ausbildungsabsolventen, die von ihrem Ausbildungsbetrieb bislang noch keine verbindliche Zusage für eine Weiterbeschäftigung erhalten haben, sich umgehend online oder telefonisch bei der Arbeitsagentur arbeitsuchend zu melden. "Weil die Auswirkungen der Pandemie weiterhin den Arbeitsmarkt belasten, ist es umso wichtiger, möglichst frühzeitig in die Arbeitssuche einzusteigen", sagt Ralf Fischer, Sprecher der Agentur. Die Vermittlungsfachkräfte machten zudem die Erfahrung, dass die besten Chancen auf eine neue Arbeitsstelle bestehen, wenn Arbeitslosigkeit noch nicht eingetreten sei.

Für Ausbildungsabsolventen, die nach den Ferien ein Studium anstreben, lohne es sich zudem für mindestens einen Tag Arbeitslosengeld zu beantragen. Denn ein einmal realisierter Arbeitslosengeldanspruch erlösche erst vier Jahre nach seinem Entstehen, berichtet Fischer. Werde der Anspruch allerdings nicht rechtzeitig auf diese Weise geltend gemacht, könne ein Antragsteller nach mehr als zwei Jahren Unterbrechung seiner beitragspflichtigen Beschäftigung aus dieser Tätigkeit in der Regel keinen Arbeitslosengeldanspruch mehr ableiten. Ein einziger Tag Arbeitslosengeldbezug könne somit dazu führen, dass der Restanspruch sogar noch nach dem Studium reaktiviert werden kann, falls es mit einer direkten Anschlussbeschäftigung nicht klappen sollte.

Die Meldung kann online unter https://www.arbeitsagentur.de/eservices oder telefonisch unter der Rufnummer 0800 4 5555 00 (gebührenfrei) vorgenommen werden.

© Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar