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Virtuelles Weihnachtskonzert: 1725 Euro für einen guten Zweck

Außergewöhnliche Zeiten verlangen außergewöhnliche Ideen: Statt des 50. Weihnachtskonzerts in der St. Maximin Kirche bot das Blasorchester des TV Niederbrechen kurz vor Weihnachten das erste virtuelle Weihnachtskonzert in seiner Geschichte auf seinem Youtube-Kanal an. Wie auch in den vergangenen Jahren sammelte es Spenden für einen guten Zweck: So konnten Patrick Quirmbach, Vorsitzender des Blasorchesters, und Stephan Breser, Vorsitzender der Musikabteilung, 1725 Euro an Bastian Michailoff, 1. Vorsitzender der Hospizhilfe Goldener Grund, und Bürgermeister und Vorstandsmitglied Frank Gross überreichen.

Zum eigentlichen Konzertbeginn am 4. Advent hatten sich viele Zuhörer aus Nah und Fern vor den heimischen Geräten versammelt, um sich auf die bevorstehenden Festtage musikalisch einzustimmen. Sie konnten fast einer Stunden den musikalischen Klängen lauschen.
Unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen hatten um die 40 Musikerinnen und Musiker in kleinen Ensembles mehr als 20 weihnachtliche Stücke aufgenommen. Durch die gegebenen Kontaktbeschränkungen wurden die Beiträge jeweils einzeln eingespielt und die zahlreichen Ton- und Videoaufnahmen in mühevoller Arbeit zusammengeschnitten. Das Ergebnis: Ein Weihnachtskonzert für Zuhause, das auch über die regionalen Grenzen hinaus bis zu den musikalischen Freunden nach Österreich und sogar New York großen Anklang fand. Auch in den nachfolgenden Tagen schalteten Freunde und Bekannte immer wieder ein - mehr als 2000 Besuche verzeichnet das virtuelle Weihnachtskonzert bis heute.

Und doch bleibt für das diesjährige hoffentlich 50. Weihnachtskonzert der Wunsch, dass das fast 80 Musikerinnen und Musiker starke Blasorchester wieder live und in einer voll besetzten St. Maximin Kirche die Zuhörer mit musikalischen Klängen erfreuen kann. © Mirjam Blaum