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Verkehrsunfallstatistik: 3.509 Unfälle (+189) bei 570 Unfällen · 6 Verkehrstote

Verkehrsunfallstatistik 2019 für die Polizeidirektion Limburg-Weilburg

(si)Auf den Straßen des Landkreises Limburg-Weilburg registrierte die Polizei im Jahr 2019 insgesamt 3.509 Unfälle, was 189 Unfälle mehr als im Jahr zuvor bedeutet. Insgesamt wurden bei 570 Unfällen im Jahr 2019 jeweils eine oder mehrere Personen verletzt.

Einen großen Anteil an der Gesamtunfallzahl haben Wildunfälle (895) und die Verkehrsunfallfluchten (921). Erfreulicherweise liegt die Aufklärungsquote bei den Verkehrsunfallfluchten bei 43,8 %, was die Aufklärung fast jeder zweiten Unfallflucht bedeutet.

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50153/4615472

  • Mehr Verkehrsunfälle 

  • Weniger Verletzte bei Unfällen 
  • 6 Personen bei Unfällen getötet, darunter zwei Fahrer von motorisierten Zweirädern 
  • Noch immer hoher Anteil von Wildunfällen 
  • Weiterhin hohe Aufklärungsquote bei Verkehrsunfallfluchten
 

1.        Allgemeine Entwicklung 

Im Jahr 2019 stieg die Zahl der polizeilich aufgenommenen Verkehrsunfälle im Zuständigkeits- bereich der Polizeidirektion Limburg-Weilburg um 189 auf 3.509 Unfälle (+5,7%) an.

Den 1.558 Verkehrsunfällen außerhalb geschlossener Ortschaften (+110/+7,6%), stehen 1.951 Verkehrsunfälle innerhalb geschlossener Ortschaften gegenüber (2018 = 1.872).

Der durch das Unfallgeschehen entstandene und polizeilich erfasste Sachschaden stieg um ca. 11 % auf einen Wert von ca. 11 Mio. Euro (2018 = 9.880.000 Euro) an.

2.      Verletzte Personen 

Die Zahl der Verkehrsunfälle mit einem oder mehreren Verletzten sank von 591 Unfällen im Jahr 2018 auf 570 Verkehrsunfälle.

Bei diesen 570 polizeilich erfassten Unfällen im Landkreis Limburg-Weilburg wurden insge- samt 769 (2018 = 810) Menschen verletzt, darunter bedauerlicherweise sechs tödlich (2018 = 4). Die Zahl der schwerverletzten Unfallbeteiligten betrug 146 (2018 = 162), die der leichtver- letzten Personen 617 (2018 = 644).

  • Verletzte Kinder 

Erfreulicherweise ereignete sich auch im Jahr 2019 kein Verkehrsunfall mit einem tödlich ver- letztem Kind. Leider wurden jedoch fünf Kinder schwer verletzt (2018 = 4) und wie im Vorjahr 29 Kindern leicht verletzt.

Unter den Verletzten waren auch zwei Kinder, welche bei Unfällen auf dem Schulweg verletzt wurden. Eines der Kinder wurde bei der Überquerung eines Fußgängerüberweges in Villmar schwer verletzt, das andere erlitt bei einem Unfall auf seinem Schulweg in Hadamar leichte Verletzungen.

An insgesamt 33 Verkehrsunfällen waren Kinder beteiligt, davon 13-mal als Mitfahrer in einem Kraftfahrzeug, 6-mal als Fahrradfahrer sowie 14-mal als Fußgänger.

Daher ist es besonders wichtig, dass Kinder in Fahrzeugen immer genügend gesichert beför- dert werden. Auch auf dem Fahrrad sollten die Kinder immer die nötigen Schutzhelme tragen.

Ein besonderer Dank gilt unseren Verkehrserziehern der Jugendverkehrsschulen in Limburg und Weilburg, die in jedem Jahr die Schüler auf den Straßenverkehr vorbereiten und somit auf die Gefahren aufmerksam machen.

3.      Unfallursachen

 Unfallursache Alkohol/Drogen 

Die Zahl der Verkehrsunfälle unter Alkohol- und / oder Drogeneinfluss sank im Jahr 2019 er- freulicherweise wieder und liegt bei 99 Fällen. Bei den polizeilich registrierten Verkehrsunfällen unter Alkohol- und / oder Drogeneinfluss wurden glücklicherweise keine Personen getötet. Al- lerdings wurden bei 30 Unfällen 10 Personen schwer verletzt und 27 Personen leicht verletzt.

Unter Alkoholeinfluss wurden im Jahr 2019 insgesamt 84 Unfälle polizeilich registriert. Dabei wurden 33 Personen verletzt. Hierbei wurden acht schwer und 25 leicht verletzte Personen erfasst.

Bei Polizeikontrollen konnten die Beamten insgesamt 84 Personen (2018 = 90 Personen) fest- stellen, welche unter dem Einfluss von Alkohol mit einem Fahrzeug unterwegs waren.

Fahrzeugführer, welche während der Fahrt unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen (soge- nannter Mischdelikte) standen, verursachten insgesamt 8 Verkehrsunfälle. Hier wurde eine Person schwer verletzt.

Unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen konnten im Jahre 2019 bei Polizeikontrollen ins- gesamt vier Personen festgestellt werden, bevor es zu einem Unfall kommen konnte

In 2019 standen bei sieben Verkehrsunfällen die Fahrzeugführer unter Drogeneinfluss. Hierbei wurden drei Unfälle mit Personenschaden registriert. Davon wurde eine Person schwer und zwei Personen leicht verletzt.

Auch in 2019 wurden in diesem Deliktsfeld ausgiebige Kontrollen durchgeführt. Es konnten 72 (2018 = 90) Fahrten unter Drogeneinfluss festgestellt werden.

Alkohol 

Jahr

2015

2016

2017

2018

2019

Unfälle

94

104

98

108

84

Festgestellte „folgenlose“ Fahrten

92

80

70

90

84

 Drogen 

Jahr

2015

2016

2017

2018

2019

Unfälle

5

15

6

6

7

Festgestellte „folgenlose“ Fahrten

54

81

66

90

72

 

Misch-Delikte (Alkohol und Drogen) 

Jahr

2015

2016

2017

2018

2019

Unfälle

6

6

9

6

8

Festgestellte „folgenlose“ Fahrten

21

10

8

13

4

  Unfallursache Geschwindigkeit 

Die Statistik zeigt, dass zu hohe oder unangepasste Geschwindigkeit auch im Jahr 2019 eine wesentliche Rolle spielte (161 Unfälle). Der Anteil der Hauptunfallursache Geschwindigkeit ist gemessen am gesamten Unfallaufkommen im Jahr 2019 mit 4,6 % zwar vergleichsweise nied- rig. Allerdings wurden in diesem Jahr bei fast jedem zweiten Unfall (46%) mit zu hoher oder nicht angepasster Geschwindigkeit insgesamt 101 Personen verletzt. Von diesen wurden vier Personen tödlich und 36 Personen schwer verletzt, was am Gesamtanteil der verunglückten Personen betrachtet 67% der getöteten und 25% der schwer verletzten Personen bedeutet.

Mit der Aktion „Verkehrssicher in Hessen“ hat die hessische Polizei seit dem Jahr 2017 Maß- nahmen zur Bekämpfung der Hauptunfallursache „Geschwindigkeit“ mit schweren Folgen zu- sammengeführt. In diesem Rahmen werden und wurden unter anderem im verstärkten Maße Kontrollen wie z.B. „Blitzermarathon“ oder zum Schuljahresbeginn die Aktion „Blitz für Kids“ durchgeführt.

Der langjährige Trend in der Bekämpfung dieser Unfallursache ist positiv. Die Polizei wird auch weiterhin große Anstrengungen unternehmen, gegen zu schnelles Fahren vorzugehen, um eine Trendumkehr zu verhindern. So wird auch in diesem Jahr im Verkehrssicherheitskonzept der Polizeidirektion Limburg-Weilburg die Geschwindigkeitsüberwachung fortgeführt.

Wie in den Jahren zuvor wird dieser Unfallursache durch flächendeckende, kreisweite Ge- schwindigkeitskontrollen entgegengewirkt. So wurden auch 2019 durch den Regionalen Ver- kehrsdienst der Polizeidirektion Limburg-Weilburg 238 (2018=254) Geschwindigkeitskontrol- len durchgeführt.

Bei insgesamt 109.018 (2018 = 90.401) gemessenen Fahrzeugen hatten 7.230 (2018 = 4.177)

Fahrzeugführer die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten. 1.535 (2018 = 1.184) Fahrzeugführer waren sogar so schnell unterwegs, dass ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet wurde, was neben dem Bußgeld auch Punkte in Flensburg bedeutet.

In 30 Fällen (2018 = 39) waren die Geschwindigkeitsüberschreitungen laut Bußgeldkatalog zudem mit einem ein bis zu dreimonatigem Fahrverbot verbunden.

Anhand dieser Zahlen kann festgestellt werden, dass im Vergleich zum Vorjahr 3.053 (+73%) Fahrzeugführer mehr die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten hatten. Auch war eine Steigerung von 351 Fahrzeugen (+29,6%) im Bußgeldbereich festzustellen.

  • Unfallursache Abstand 

Auch einen hohen Anteil hat der unzureichende Sicherheitsabstand im Jahr 2019 bei insge- samt 339 Unfällen gespielt. 232 Unfällen mit Sachschäden standen hier 107 Unfälle mit Per- sonenschäden gegenüber. Bei diesen wurde eine Person getötet, acht Personen schwer und 153 Personen leicht verletzt. Aus dieser Unfallursache gehen die meisten leicht verletzten Personen (25%) hervor.

4.      Motorradunfälle

 Im Jahr 2019 wurden mit 127 Motorradunfällen vierzehn Unfälle (10%) weniger registriert als im Vorjahreszeitraum, wobei leider auch zwei Fahrer von motorisierten Zweirädern tödlich ver- letzt wurden. Zudem mussten 43 Menschen mit schweren Verletzungen (2018 = 40) und 59 leichtverletzte Motorradfahrer (2017 = 79) nach Unfällen behandelt werden.

Bei insgesamt neun Unfällen mit Zweirädern stellten die Beamten fest, dass der Fahrer zum Unfallzeitpunkt entweder alkoholisiert oder unter dem Einfluss berauschender Mittel stand.

5.      Wildunfälle 

Nach einer kurzfristigen Senkung der Wildunfälle in 2018 auf 788 Unfälle von zuvor 888 aus 2017, stieg im abgelaufenen Jahr die Zahl der Wildunfälle erneut auf 895 an und liegt damit auf dem höchsten Stand. Damit machen Wildunfälle 25,5 % aller angezeigten Unfälle im Kreis- gebiet aus und haben somit erneut einen erheblichen Einfluss auf die Verkehrssicherheit.

Trotz der Erhöhung der Wildunfallzahlen wurde bei Zusammenstößen mit Wildtieren im Jahre 2019 glücklicherweise nur eine Person schwer verletzt (2018 = 6). Im Zusammenhang mit Wildunfällen wurden zudem 12 Personen leicht verletzt (2018 = 3). Bei diesen Zahlen handelt es sich ausschließlich um die Zahl der polizeilich registrierten Verkehrsunfälle in Zusammen- hang mit Wild.

Unabhängig von der polizeilichen Aufnahme können Wildunfälle auch ausschließlich mit dem zuständigen Jagdpächter bzw. Jagdausübungsberechtigten abgewickelt werden, ohne dass die Polizei hinzugezogen werden muss.

Basierend auf den Untersuchungen hinsichtlich der Wildunfallschwerpunkte werden auch wei- terhin gemeinsam mit den Straßenverkehrsbehörden, den Straßenbaulastträgern und der un- teren Jagdbehörde bzw. dem Forstamt in gezielte Maßnahmen intensiviert, um die Wildunfall- zahlen zu reduzieren. Zudem sollten Verkehrsteilnehmer in waldreichen Gegenden ständig mit Wildwechsel rechnen und ihre Fahrweise daran anpassen. Es ist ratsam die Geschwindigkeit in diesen Bereichen deutlich zu reduzieren und durch vorrausschauende Fahrweise bremsbe- reit zu sein, damit bei etwaigem Wildwechsel noch angemessen reagiert werden kann.

6.      Unerlaubtes Entfernen von der Unfallstelle

 Unverändert hoch ist schon seit Jahren die Zahl im Bereich der registrierten Verkehrsunfälle mit unerlaubtem Entfernen von der Unfallstelle. 2019 wurden 921 (+2) dieser sogenannten Unfallfluchten verzeichnet. Dies macht 26,3 % aller polizeilich aufgenommenen Verkehrsun- fälle bei der Polizeidirektion Limburg-Weilburg aus.

Erfreulicherweise konnten durch die intensiven Ermittlungen der Polizeistationen in Limburg und Weilburg 404 (43,8%) dieser Straftaten geklärt werden.

Ein besonderer Dank geht hierbei an die Unfallfluchtsachbearbeiter, an die aufnehmenden Kollegen und die Zeugen, die durch ihre Hinweise oder Spurensicherungen zur Aufklärung beitragen.

Insgesamt wurden bei 54 polizeilich registrierten Verkehrsunfallfluchten, wie im Vorjahr acht Menschen schwer und 56 Menschen (+1) leicht verletzt.

In 2019 wurden bei zwei Unfallfluchten zwei Personen getötet. Bei beiden Unfallfluchten wur- den jeweils die Fahrzeugführer eines Kleinkraftrades bzw. Mofas getötet. In beiden Fällen konnten die Unfallverursacher ermittelt werden.

7.      Risikogruppen

 

7.1.            Kinder: 

Die schwächsten Verkehrsteilnehmer, nämlich die Kinder, waren an 33 Verkehrsunfällen be- teiligt. 14-mal waren sie Fußgänger, 6-mal Fahrradfahrer und 13-mal Insassen in Fahrzeugen. Bei diesen 33 Verkehrsunfällen wurden insgesamt 34 Kinder im Alter von 0 bis 13 Jahren verletzt, davon 5 schwer.

7.2.            Jugendliche:

 

In der Altersgruppe 14 bis 17 Jahren sind bei 66 Unfällen insgesamt 56 Jugendliche verletzt worden. Der überwiegende Teil erlitt leichte Verletzungen, 15 wurden schwer verletzt.

 

7.2.1.       Begleitetes Fahren mit 17:

 

Jungen Autofahrern, die bereits mit 17 Jahren begleitet mit einem PKW fahren durften, waren im Jahr 2019 an drei Verkehrsunfällen beteiligt.

 

7.3.            Junge Fahrer: 

In der Altersgruppe 18 bis 24 Jahren sind 2019 insgesamt 784 Unfälle mit jungen Fahrern (2018 = 731), registriert worden. Dabei kamen leider zwei Personen zu Tode, 137 Personen wurden leicht und 33 schwer verletzt.

Bei Unfällen an denen diese Altersgruppe insgesamt am Straßenverkehr teilnahm (unter an- derem als Fußgänger oder Mitfahrer), wurden insgesamt 287 Personen verletzt. Davon wur- den drei Personen getötet, 45 Personen schwer und 239 Personen leicht verletzt.

7.4.            Altersgruppe 65 – 74: 

In der Altersgruppe zwischen 65 und 74 Jahren, ist mit 333 Unfällen die Zahl dagegen leicht rückläufig. Dabei kam keine Person zu Tode. Es wurden aber zehn Menschen schwer und 33 leicht verletzt.

  • Senioren (75+): 

Die Generation 75+ ist mit 276 Unfallbeteiligungen fast genau auf dem Vorjahresniveau (-1) registriert. In dieser Altersgruppe kamen zwei Personen zu Tode, 10 Personen wurden schwer und 30 leicht verletzt.

8.      Verkehrsbeteiligungen 

8.1.            Fußgänger

 

Im vergangenen Jahr waren Fußgänger an 61 Verkehrsunfällen beteiligt. Dabei sind 55 Per- sonen zu Schaden gekommen. 40 Fußgänger wurden leichtverletzt und 15 Personen schwer.

8.2.            Fahrradfahrer 

Bei 38 Verkehrsunfällen mit Fahrradfahrern sind 26 Personen verletzt worden, davon vier schwer und 22 leicht.

8.3.            Pedelec 

Bei neun Verkehrsunfällen an denen Pedelec-Fahrer beteiligt waren, wurden 8 Personen ver- letzt. Hier verzeichnete die Polizei insgesamt drei schwer und fünf leicht verletzte Personen.

8.4.              PKW 

Bei 3.197 Verkehrsunfällen mit Pkw sind vier Personen getötet worden. 74 Personen erlitten schwere Verletzungen und 470 Personen wurden leicht verletzt.

8.5.            LKW 

LKW waren 2019 an 395 Verkehrsunfällen beteiligt. Fünf Lkw-Fahrer wurden dabei schwer verletzt und elf leicht.

8.6.            Kraftomnibusse

Bei den 46 Unfällen mit Bussen gab es 2019 sieben leicht verletzte Personen.

9.      Ausblick 

Auch 2020 werden durch die Polizeidirektion Limburg-Weilburg, im Verbund mit weiteren Ver- antwortungsträgern für die Verkehrssicherheit, geeignete Maßnahmen ergriffen, um eine nachhaltige Senkung, insbesondere der bei Verkehrsunfällen getöteten oder verletzten Men- schen, zu erreichen.

  • Zur Bekämpfung der Unfallursache Geschwindigkeit werden unter anderem landesweite Aktionen durchgeführt, zu denen auch der Blitzermarathon oder „Blitz for Kids“ zählen.
  • Zudem werden in Jahr 2020 wieder lokale polizeiliche Maßnahmen ergriffen, um für mehr Sicherheit und weniger Verkehrsunfällen auf den Straßen im Landkreis zu sorgen. So werden unter anderem im Laufe des Jahres erneut verstärkt schwerpunktmäßige Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt, welche auch von anderen Polizeidirektionen des Polizeipräsidiums Westhessen unterstützt
  • Weiterhin werden die Schwerpunktthemen Wildunfälle sowie Drogen und Alkohol einen hohen Stellenwert
  • Ein weiterer Schwerpunkt der polizeilichen Prävention wird zudem im Bereich der Ab- lenkung am Steuer, insbesondere durch die Nutzung von Mobiltelefonen liegen. Es ist hier davon auszugehen, dass ein großer Anteil der Verkehrsunfälle in direkter Verbin- dung mit diesem Fehlverhalten
  • Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Jahr 2020 wieder bei dem gewerblichen Personenverkehr (insbesondere Kontrollen der Reise-, Linien- und Schulbusse) sowie der gewerbliche Güterverkehr, mit den Schwerpunkten Ladungssicherung, technische Mängel, Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten und der vorgeschriebenen Geschwindigkei- ten. Hier werden insbesondere die überregionalen Bundesstraßen im Fokus der Kontrolltätigkeiten
  • Nicht zuletzt wird von polizeilicher Seite auch wieder verstärkt auf das Anlegen des Sicherheitsgurtes geachtet und bei Fehlverhalten dieses sanktioniert. Eine deutliche Senkung der schweren Folgen bei Verkehrsunfällen kann eindeutig durch die Nutzung der passiven Sicherheitseinrichtungen wie Sicherheitsgurte, Airbag in den moder- nen Fahrzeugen zugeordnet werden. Umso erstaunlicher ist der noch immer hohe An- teil der Verkehrsteilnehmer, die bei Kontrollen anzutreffen sind und diese Ihnen zur Verfügung stehenden Sicherheitseinrichtungen bewusst nicht nutzen.
  • © Polizeipräsidium Westhessen / PD Limburg-Weilburg