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Verkehrskontrollen zur Thematik „Raser/Poser“, Falscher Gerichtsvollzieher ruft an, Mit Gürtel geschlagen, Betrunkener Autofahrer ohne Führerschein flüchtet vor Kontrolle

Verkehrskontrollen zur Thematik "Raser/Poser", Wiesbaden,
24.01.2020, 16:00 Uhr - 25.01.2020, 01:00 Uhr

(He)Am vergangenen Wochenende führte die Wiesbadener Polizei zwischen Freitag,
16:00 Uhr und Samstag, 01:00 Uhr eine Verkehrskontrolle bezüglich der Thematik "Raser / Poser" durch. Auch zur kalten Jahreszeit waren entsprechende Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs. Nicht bei allen konnte eine durchgeführte Kontrolle ohne einen festgestellten Mangel abgeschlossen werden. Insgesamt wurden 23 Fahrzeuge überprüft. Bei zehn dieser PKW war die Fahrerlaubnis aufgrund vorgenommener technischer Veränderungen oder vorliegender Mängel erloschen. Bei dreien musste sogar bis auf weiteres die Weiterfahrt untersagt werden. Einen Jeep nahmen die Beamten ins Visier, da ihnen die Auspuffgeräusche doch sehr laut vorkamen. Bei einer durchgeführten Kontrolle kam zu Tage, dass augen-, oder besser "ohrenscheinlich" an der Auspuffanlage manipuliert worden war. Statt der erlaubten 90 dB zeigte ein Messgerät weit über 100 dB an. Zum Zwecke einer gutachterlichen Vorführung wurde der Geländewagen sichergestellt. Weiterhin stellten die Einsatzkräfte einen Fahrer fest, welcher ohne Fahrerlaubnis unterwegs war. Zwei Fahrer nutzen ihr Mobiltelefon während der Fahrt und weitere drei waren zu schnell unterwegs. Zwei dieser "Temposünder" müssen sogar mit einem Fahrverbot rechnen. Der Verkehrsdienst der Polizeidirektion Wiesbaden wird entsprechende Kontrollen mit speziell geschultem Personal auch zukünftig durchführen. Gerade Fahrzeuge mit Mängeln oder technischen Veränderungen stellen sowohl für den Fahrer selbst, als auch für andere Verkehrsteilnehmer eine erhebliche Gefahr dar.

2. Falscher Gerichtsvollzieher ruft an - kein Schaden, Wiesbaden,
Walkmühlstraße, 24.01.2020, 12:00 Uhr

(He)Am Freitagmittag versuchte ein Betrüger einen Wiesbadener Bürger aus der Walkmühlstraße hinters Licht zu führen. Glücklicherweise jedoch ohne Erfolg, sodass das ausgesuchte Opfer keinen finanziellen Schaden erlitt. Zur Mittagszeit klingelte das Telefon des 66-Jährigen und es meldete sich ein angeblicher "Gerichtsvollzieher". Dieser erklärte, dass er die Summe von 734 Euro bei ihm pfänden müsse und er aus diesem Grund vorbeikommen wolle, um das Geld abzuholen.
Auf Nachfrage erklärte der fremde Anrufer, dass der Wiesbadener bei einer "europäischen Institution" diesen Betrag offen hätte. Während des Telefonates wurde darüber hinaus noch die Kontonummer gefordert. Dies lehnte der 66-Jährige richtigerweise ab, woraufhin das Telefonat von dem Täter sofort beendet wurde.
Auf dem Telefondisplay des Angerufenen wurde eine Nummer mit Wiesbadener Vorwahl angezeigt. Beenden sie solche Telefonate immer sofort. Lassen Sie sich auf kein Gespräch ein und informieren sie den Notruf, 110. Umfangreiche Informationen über die Tricks und Maschen der Betrüger finden sie unter www.polizei-beratung.de

3. Mit Gürtel geschlagen, Wiesbaden, Schwalbacher Straße, 25.01.2020, 19:35 Uhr

(He)Am Samstagabend kam es in der Schwalbacher Straße im Bereich einer Bushaltestelle zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei jungen Männern im Alter von 17 und 22 Jahren, bei der ein Gürtel zum Einsatz kam und ein Beteiligter durch Schläge mit diesem leicht verletzt wurde. Den ersten Erkenntnissen zufolge wurde der 17-Jährige gegen 19:35 Uhr von dem 22-Jährigen im Bereich des Bussteiges "C" scheinbar grundlos angerempelt. Kurz danach versuchte der 22-Jährige sein gegenüber mit Fäusten zu schlagen. Als dies misslang, zog er seinen Gürtel aus und schlug mit diesem auf den 17-Jährigen ein. Auch beim Eintreffen der Polizei verhielt sich der alkoholisierte Aggressor weiterhin aufbrausend und musste daraufhin gefesselt werden. Zur weiteren Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurde der 22-Jährige auf eine Polizeidienststelle verbracht. Der 17-Jährige klagte über leichte Schmerzen, lehnte jedoch eine medizinische Behandlung ab.

Betrunkener Autofahrer ohne Führerschein flüchtet vor Kontrolle, Idstein,

25.01.2020, 03.45 Uhr bis 03.50 Uhr, (pl)In der Nacht zum Samstag wollte ein alkoholisierter 32-jähriger Autofahrer vor einer zivilen Streife der Idsteiner Polizei flüchten. Der 32-Jährige war gegen 03.45 Uhr mit einem VW Golf von der Auroffer Straße in Richtung Oberauroff unterwegs, als die Beamten sich zu einer Kontrolle des Fahrzeugs entschlossen und dem Pkw folgten. Noch bevor die Streife dem Autofahrer Anhaltezeichen geben konnte, hielt dieser vor Oberauroff am rechten Fahrbahnrand an und gab dann aber plötzlich Gas, als die Polizisten hinter ihn fuhren und das Blaulicht einschalteten. Bei seiner Flucht fuhr er mit überhöhter Geschwindigkeit und ausgeschaltetem Licht weiter in Richtung Oberauroff und bog schließlich in die Brunnenstraße ab, wo er dann am Ende der Straße anhielt und einer Kontrolle unterzogen werden konnte. Hierbei stellte sich heraus, dass der Autofahrer nicht nur alkoholisiert war, sondern auch keinen Führerschein vorzeigen konnte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,3 Promille. Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass der Mann auch Drogen zu sich genommen haben könnte. Nach einer Blutentnahme auf der Polizeistation in Idstein wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt und muss sich nun aber in entsprechenden Ermittlungsverfahren verantworten.

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