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Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes fällt wegen Pandemie aus

Rückblick zur letzten Verbandsversammlung: https://www.oberlahn.de/Bildergalerie/?gal=10066

Limburg-Weilburg. Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Die Pandemie hat die Welt fest im Griff und hat auch die Verbandsarbeit des Kreisfeuerwehrverbandes in den letzten Wochen lahmgelegt. Am Anfang war noch das Gefühl, dass es in überschaubarer Zeit wie vorher gewohnt weitergehen kann. Dort setzt sich aber mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass die Pandemie noch sehr lange unser Miteinander beeinflussen wird.
Der Verband hatte gehofft, im Herbst seine Verbandsversammlung in dem üblichen Rahmen durchführen zu können. Nach dessen aktuellen Einschätzung scheint es derzeit anders zu kommen, so dass die Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung deutlich verlängert wird und Veranstaltungen von Feuerwehrangehörigen nur mit geringer Teilnehmerzahl und unter Beachtung von Abstandsregelegungen zulässig sind.
Schweren Herzens hat sich der Kreisfeuerwehrverband deshalb entschlossen, von einer neuen rechtlichen Möglichkeit Gebrauch zu machen, die das „Gesetz über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie“ (GesRuaCOVBekG) geschaffen hat. Nach dessen § 5 Abs. 3 ist es möglich, gültige Beschlüsse abweichend von § 32 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs auch ohne Versammlung der Mitglieder herbeizuführen. Voraussetzung ist, dass alle Mitglieder beteiligt, d. h. angeschrieben wurden und mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen abgeben.
In diesem Sinne haben wurde die übliche Tagesordnung auf das satzungsgemäß erforderliche Mindestmaß reduziert und alle Feuerwehren informiert.
Bis zum 20.06.2020 können nun Anträge zur Tagesordnung gestellt werden. Danach können die Delegierten der Feuerwehren bis zum 15.07.2020 ihre Stimmen abgeben.

© Yannick Silbereisen / Kreisfeuerwehrverband Limburg-Weilburg