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„Toleranz und Fairness sind im Sport unerlässlich“

Nr. 4
Staatssekretär Dr. Stefan Heck:
„Toleranz und Fairness sind im Sport unerlässlich“
Dr. Stefan Heck und Eintracht-Profi Sebastian Rode beim 1. Marburger Sport- & Präventionsgespräch

Wiesbaden/Marburg. Dr. Stefan Heck, Staatssekretär im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, hat im Rahmen des 1. Marburger Sport- und Präventionsgespräches „Respekt in Sport und Alltag“ an einer Podiumsdiskussion teilgenommen. Er machte deutlich, dass Respektlosigkeit oder gar Gewalt im Sport nichts zu suchen hätten.

„Jedes Wochenende sind Ehren- und Hauptamtliche im Einsatz, damit Millionen Menschen gemeinsam Sport erleben können. Insbesondere die vielen ehrenamtlich engagierten Vereinsmitglieder und -unterstützer leisten in unserer Gesellschaft einen erheblichen Beitrag zur Präventionsarbeit. Der Sport prägt das Miteinander und lehrt Tugenden wie Toleranz und Fairness. Diese sind auch außerhalb der Sportstätten von elementarer Bedeutung“, sagte Staatssekretär Dr. Stefan Heck.

Gemeinsam mit dem Botschafter des Landespräventionsrates Hessen, Eintracht Frankfurt-Profi Sebastian Rode, diskutierte der Staatssekretär über „Respekt in Sport und Alltag“. Dass ein öffentlicher Diskurs unerlässlich ist, zeigte zuletzt ein Fall im hessischen Münster. Am 27. Oktober 2019 wurde der Schiedsrichter eines Amateurligaspiels von einem Spieler bewusstlos geschlagen und musste mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert werden. Jedoch wird nicht nur im Bereich des Sportes der Ton rauer. Auch im Alltag macht sich dies bemerkbar, bis hin zum Hass und extremen Einstellungen.

Staatssekretär Dr. Stefan Heck forderte insbesondere den Profi-Fußball auf, sich seiner Vorbildrolle stärker bewusst zu werden. Neben einem verschärften Strafmaß regte er die Prüfung einer Anpassung des Regelwerks im Fußball nach dem Vorbild anderer Spielsportarten an. Gleichzeitig untermauerte Staatssekretär Dr. Stefan Heck, „dass der Präventionsarbeit eine ebenso wichtige Rolle zukommt. Hier greift beispielsweise das von uns geförderte bundesweite Vorzeigeprojekt der Sozialstiftung des Hessischen Fußballs „Fair Play Hessen“ oder die Kampagne „Hessen lebt Respekt.“ der Hessischen Landesregierung. Diese Arbeit gilt es zu verstetigen und auszubauen.“

„Gewalt und Respektlosigkeiten haben weder im Sport, noch im Alltag etwas zu suchen. Jeder Einzelne verdient Anerkennung und Wertschätzung. Daher gilt es, einem solchen niederträchtigen Verhalten entschieden entgegenzutreten; sowohl rechtlich als auch gesamtgesellschaftlich. Eine Gemeinschaft kann dann wachsen, wenn sie an einem Strang zieht und für Werte wie Toleranz, Fairness, Anerkennung und Hilfsbereitschaft eintritt und diese vorlebt. Dies gilt es nun gemeinsam umzusetzen“, so Staatssekretär Dr. Stefan Heck. © HMdIS