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Studierende bilden sich zu „Weinberatern“ fort

Im Rahmen der Weiterbildung zur/m staatlich geprüften Betriebswirt/in für Catering absolvierten die Studierenden gemeinsam mit einigen Auszubildenden aus dem Hotel- und Gaststättenbereich, Absolventen und
Interessierten aus der Praxis das Seminar des deutschen Weininstitutes
zum Erreichen des Titels "Anerkannter Berater für deutsche Weine".

Die Teilnehmer des Zertifikatlehrgangs sind nun in der Lage, fachmännisch über deutsche Weine zu informieren und beraten.

In dieser Fortbildung drehte sich alles rund um den Wein: von den Anbaugebieten über Rebsorten, Qualitätsstufen hin zu den idealen Trinktemperaturen. Auch auch die richtige Auswahl der Weine passend zu den Speisen sind nur wenige der Themen die behandelt und auch in der
Zertifikatsprüfung abgefragt wurden.


Teilgenommen hat unter anderen auch Marie-Christine Formeier, Geschäftsführerin der Limburger Traditionsgaststätte "Zum Batzewert".
Sie selbst besuchte die Fachschule für Wirtschaft und erreichte den Titel der Betriebswirtin für Catering, der ihr das Handwerkszeug für ihre darauf folgende Arbeit gab.


Auch Elke Urban-Schmitt, Inhaberin des Partyservice Schmitt in Oberbrechen und ihr Sohn Robin nahmen teil. Schmitts sind mit ihrem Catering- und Partyservice weit im Landkreis bekannt. Natürlich auch durch das "Ferma´s", die eigene Eventlocation für Feierlichkeiten und Events. Robin Schmitt absolviert derzeit seine Ausbildung zum Koch, konnte beim Team Cup von Chefs Culinar mit der Limburger Mannschaft den zweiten Platz erreichen und strebt die Ausbildung in der Fachschule an.

Die Qualifikation zum Weinberater ist nur eine der Zusatzqualifikationen, die wahrend der zweijährigen Weiterbildung möglich ist. Die Fachschulausbildung an der Limburger Adolf Reichwein Schule schliesst die oftmals große Lücke zwischen Praktikern und Theoretikern. Denn nach einer abgeschlossenen Ausbildung im Hotel- und Gaststättenbereich, dem Lebensmittelhandwerk, der Systemgastronomie, der Hauswirtschaft oder dem Lebensmitteleinzelhandel wird durch die betriebswirtschaftliche-fachliche Weiterbildung das spezifische Branchenwissen vermittelt. Die Studierenden arbeiten sehr nah an der Praxis, absolvieren verschiedene Projekte und Praktika, so dass ihr neu erlangtes Wissen ständig in der Praxis angewandt werden kann.

Besonders attraktiv sind die Unterrichtszeiten montags bis donnerstags, so dass freitags, am Wochenende und in den Schulferien weiterhin die Chance besteht, in einem Betrieb zu arbeiten.

Der Förderverein cat&act unterstützt die Ausbildung. So kann im Januar beispielsweise ein Kaffee-Seminar in Kooperation mit der Lahntaler
Kaffeerösterei angeboten werden. Weitere Informationen zur Fachschulausbilung und anstehenden Veranstaltungen gibt es auf der
Homepage www.ars-limburg.de, in den sozialen Medien, oder per Mail an
catering-management@ars-limburg.de © Melanie Held