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Studie zeigt: Qualität in hessischen Krankenhäusern auf sehr hohem Niveau

Gesundheitsminister Stefan Grüttner: „Qualität und Patientensicherheit wird in Hessen großgeschrieben!“

Wiesbaden. „Es zeigt sich, dass wir mit unseren Anstrengungen, die Qualität in den Hessischen Krankenhäusern ständig zu verbessern, auf dem richtigen Weg sind“, erklärte der Hessische Gesundheitsminister, Stefan Grüttner, angesichts der nun veröffentlichten Ergebnisse einer umfassenden Auswertung von Krankenhausdaten des Magazins Der Spiegel. „Wir haben uns in der Krankenhausreform des Bundes sehr dafür eingesetzt, bundesweit einheitliche Qualitätsindikatoren zu entwickeln, und waren danach an deren Entwicklung intensiv beteiligt. Qualität und Patientensicherheit müssen immer Richtschnur alle Handelns sein und werden in Hessen großgeschrieben“, ergänzte der Minister. In der veröffentlichten Liste des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) sind die Qualitätsdefizite einzelner Kliniken in der Gynäkologie, Geburtshilfe und beim Brustkrebs erkennbar. Bei insgesamt 77 hessischen Krankenhäusern wurden elf Qualitätsindikatoren überprüft. Für Hessen ergibt sich das positive Bild, dass bei nur fünf Krankenhausaufenthalten, verteilt auf vier Kliniken, notwendige Kriterien nicht eingehalten wurden. Zu diesen Fällen wurden und werden Gespräche des Hessischen Gesundheitsministeriums mit den betroffenen Kliniken geführt, um für die Zukunft auch solche Einzelfälle auszuschließen.

„Als erstes Bundesland haben wir ein eigenes Referat für Qualität und Patientensicherheit eingerichtet und, im Gegensatz zu anderen Bundesländern, die Qualitätsindikatoren nicht ausgeschlossen, sondern in unserem Krankenhausgesetz sogar festgelegt, dass sie aktiv für die Krankenhausplanung genutzt werden müssen. Trotz der überaus positiven Ergebnisse werden wir konsequent den Weg, die Patienteninteressen zum Maßstab unserer Politik zu machen, weiter beschreiten,“ so Grüttner abschließend. © HSM