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Stellungnahme von Verbraucherschutzministerin Priska Hinz zum Schutz vor Energiesperren

Die hessische Verbraucherschutzministerin Priska Hinz unterstützt die Forderungen der Verbraucherzentrale zum Schutz vor Energiesperren. „Ich betrachte mit Sorge, dass sich die Zahl der wegen Zahlungsrückständen verhängten Stromsperren auf einem viel zu hohen Niveau eingependelt hat. Es ist Zeit zu handeln“, erklärte sie am Freitag in Wiesbaden.

Stromsperren haben laut Hinz schlimme Folgen. „Den Betroffenen fehlt das Nötigste. Es gibt kein Licht mehr und keine warme Mahlzeit, Lebensmittel verderben im abgetauten Eisschrank, das Telefon funktioniert nicht und im schlimmsten Fall streiken auch Heizung und Warmwasserbereitung.“ Dabei gebe es wirksame Maßnahmen, um die Unterbrechungen zu vermeiden.

Die Ministerin kündigte dazu einen hessischen Beschlussvorschlag zu der im Mai tagenden Verbraucherschutzministerkonferenz an. „Der Bund ist hier gefordert, einen geeigneten Rahmen zu setzen, damit der Strom fließt und auch bezahlt wird. Dabei werden wir ihm auf die Sprünge helfen.“

© Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz