Springe zum Inhalt

Staatssekretär Stefan Sauer besucht das Regierungspräsidium Gießen

Gießen. Der Staatssekretär im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, Stefan Sauer, hat das Regierungspräsidium (RP) Gießen besucht. Dort informierten ihn Führungskräfte der Landesbehörde im Beisein von Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich und Regierungsvizepräsident Martin Rößler über die wichtigsten Aufgaben und aktuelle Themen in Mittelhessen.

„Das Regierungspräsidium Gießen ist als regionales Kompetenzzentrum der hessischen Landesverwaltung eines der wichtigsten Arbeitgeber in der Region. Rund 1.500 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden die leistungsstarke und moderne Behörde, die sich um eine Vielzahl von Themen für die Bürgerinnen und Bürger Mittelhessens kümmern. Die Bandbreite der Aufgaben ist einerseits sehr vielfältig und die Arbeit anspruchsvoll, andererseits sind die Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung unglaublich breit angelegt. Das Regierungspräsidium sei ein Arbeitgeber mit Zukunft. Ich bin allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger sehr dankbar“, sagte Staatssekretär Stefan Sauer.

Aus über 60 Berufen arbeiten Generalisten und Spezialis¬ten eng zusammen, berichtet Regierungspräsident Ullrich, was das RP Gießen auch so attraktiv mache. „Sie stimmen gemeinsam die unterschiedlichen Inte¬ressen und Belange beteiligter Verwaltungen, Institutionen, der Wirtschaft sowie der Bürgerinnen und Bürger miteinan¬der ab und führen diese zu einem Er-gebnis zusammen.“ Deshalb werde das RP auch als Bündelungsbehörde bezeichnet. „Im Vordergrund un¬seres Handelns steht dabei immer die Region Mittelhessen.“

Die verschiedenen RP-Abteilungen stellten ihre Arbeit vor, die für den Gast aus Wiesbaden von besonderem Interesse ist. Eines der wichtigsten Themen ist dabei die Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge in der Erstaufnahmeeinrichtung Hessen, für das das RP Gießen landesweit zuständig ist. Zu den weiteren von den Abteilungsleitern vorgestellten Aufgaben zählt die Einbürgerung. Hier sind die RP-Beschäftigten im Zuge des hohen Flüchtlingsaufkommens in 2015 und nun stark steigender Antragszahlen mehr als ausgelastet. Ebenfalls vorgestellt wurden die Programme zu den Corona-Überbrückungshilfen. Mit deren landesweiter Bearbeitung ist das RP Gießen beauftragt worden. Unterstützt wird es dabei von Fachleuten der Finanzämter. Weitere Themen des Besuchs waren unter anderem die derzeit laufende Gründungsphase des Landesamts für Gesundheit, die allgemeine Situation in den Dezernaten Ausländerwesen und Rückführung sowie das Thema Interkommunale Zusammenarbeit. © RP-Gießen