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SPD Limburg-Weilburg lobt Landkreis für Initiativen zur Bewältigung der Corona-Krise

LIMBURG-WEILBURG. Die SPD Limburg-Weilburg lobt den Landkreis und seine hauptamtliche Kreisspitze für die lokalen Initiativen zur Bewältigung der Corona-Krise. „Der Landkreis Limburg-Weilburg sorgt vor und hat dabei den Schutz seiner Bürgerinnen und Bürger im Blick. Zur Wiederöffnung der Schulen ab dem 27. April wurden in Eigeninitiative des Kreises Mund-Nase-Alltagsmasken beschafft. Diese werden den Schülerinnen und Schülern als Basispaket kostenfrei vom Kreis zur Verfügung gestellt. Auch Desinfektionsmittel wird vom Kreis bereitgestellt und entsprechende Spender werden aktuell an den Schulen installiert. Dafür bin ich Landrat Michael Köberle und unserem Ersten Kreisbeigeordneten und Gesundheitsdezernenten Jörg Sauer sehr dankbar“, sagte der SPD Unterbezirksvorsitzende Tobias Eckert.
Die Initiative des Landkreises sei umso bedeutender, da sich die schwarz-grüne Landesregierung und der Kultusminister mit ihrer Vogel-Strauß-Politik einen schlanken Fuß machten, so Eckert. Im Gegensatz zu Rheinland-Pfalz, wo das Land die Masken zum Schulstart für alle Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stelle, lasse die hessische Landesregierung Schulleitungen, Lehrkräfte, Eltern und Schüler im Regen stehen und sorge damit vor dem Schulstart auch durch fehlende oder unpräzise Vorgaben für die Schulen für große Verunsicherung. Andere Bundesländer hätten aus guten Gründen eine Woche länger Vorbereitungszeit zur Wiedereröffnung der Schulen gelassen. Diese Chance habe die hessische Landesregierung versäumt. Es müsse aber immer Grundsatz gelten „Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit“, erklärte der SPD Unterbezirksvorsitzende. „Das Land muss die Schulträger gerade jetzt gezielt unterstützen, anstatt die Verantwortung einfach abzuschieben. Ohne die beherzte Eigeninitiative des Landkreises wäre aktuell eine Wiederaufnahme des Unterrichts unter angemessenen sanitären und hygienischen Bedingungen nicht möglich.“, sagte Eckert.
Der Landkreis und seine hauptamtliche Kreisspitze hätten beherzt und vorbildlich gehandelt und mit der Bestellung von rund einer Million Alltagsmasken auch die heimischen Kommunen in die Lage versetzt, ihren Bürgerinnen und Bürgern Schutzmasken anbieten zu können. „Durch den schnellen Aufbau einer Fieberambulanz sowie eines Corona-Testzentrums in Beselich und die Verlagerung von Rettungswagen hat sich der Kreis Limburg-Weilburg bestmöglich auf die Bewältigung der Corona-Krise und den Schutz der Bürgerinnen und Bürger vorbereitet.“, lobte Eckert. Nun sei es am Land Hessen die Kommunen mit diesem Engagement nicht allein zu lassen und dabei mitzuhelfen, dass die Menschen im Gesundheitswesen, in den Schulen und in der Wirtschaft optimal geschützt ihren notwendigen Aufgaben nachkommen könnten. © Swen Bastian