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Sonntagsausflug in den Zoo Neuwied

-WERBUNG- / Erlebnisbericht

Brechen/Neuwied. In Rund 45 Minuten sind die knapp 60km von Niederbrechen bis zum Zoo Neuwied gefahren und allein der Anblick des Koblenzer Beckens, wenn man die Autobahn herunter kommt, ist immer wieder schön. Und als erklärter Frühaufsteher freute ich mich, die Bewohner des Neuwieder Zoos im Morgenlicht zu erwischen.

Die Anfahrt durch enge Gassen mutet an wie ein Geheimtipp, die gebührenpflichtigen Parkflächen sind durchweg gepflegt und extrem nahe am Eingang gelegen. Von außen bunt aber unscheinbar, eröffnet sich eine eigene Welt, sobald man am Kassenhäuschen vorbei ist.

Die ersten Tierlaute sind indes schon vor den Mauern des Zoos zu vernehmen und man versucht sie später zuzuordnen, was kaum gelingt, so vielfältig ist die Einwohnerschaft. Die Mitarbeiter/innen im Zoo, egal ob im Kassenhäuschen, in der Restauration, Reinigung oder natürlich die vielen Tierpfleger/innen sind trotz der aktuellen besonderen Zeit ausnahmslos freundlich, herzlich und hilfsbereit - es war richtig wohltuend, dies zu erleben.

Und auch dies ein Grund, warum ich diese Zeilen für Euch schreibe, dies ist KEINE WERBUNG, es ist einfach nur ein Bericht von (m)einem Zoobesuch. Trotzdem zur Vermeidung von Missverständnissen als solche gekennzeichnet! Gleich im unteren Drittel sonnte sich ein Pfau, der sich aus nächster Nähe beobachten - und erfreulicherweise mit entsprechendem Respekt - fotografieren ließ.

Die Tiere scheinen alle an Menschen gewöhnt zu sein, neugierig kokettieren sie mit den Besuchern, bei manchen meint man ein Grinsen im Gesicht zu sehen - natürlich gibt es auch die scheueren Kandidaten und man möchte auch nicht wissen, was die Tiere von uns Besuchern "denken"...

1970 eröffnet leben derzeit 183 Arten auf einer Fläche von 13,5 Hektar an einer steilen Hanglage oberhalb Neuwieds. Im Zoo lebt die bislang größte Herde der grauen Riesenkängurus außerhalb Australiens auf einer Fläche von rund 35.000 Quadratmetern.

Informiert Euch vor dem Besuch auch auf der umfangreichen Webseite, der Plan ist herunterladbar, so dass man sich gut vorbereiten kann. Coronabedingt erfolgt derzeit eine Registrierung der Besucher, und ansonsten danke ich dem Zoo für ein richtiges Kleinod in unserer Region, die zum Besuchen, Lernen, Freuen und Genießen einlädt.

Der Weg zu den europäischen Tieren mutet zwar durchaus anstrengend, weil steil ansteigend an, aber der Weg lohnt sich - auch der Ausblick über die Region ist nett, die man beim Rückweg bergab erblicken kann.

Der Zoo ist kinderfreundlich eingerichtet, soweit ich das beurteilen kann, auf jeden Fall hat man überall strahlende Kinder gesehen - ok, auch einen strahlenden Fotografen, denn die Meister im Posieren sind nachweislich die beliebten Erdmännchen . . .