Springe zum Inhalt

Sicherheits-Infrastruktur im Kreis · Landtagsabgeordnete Marion Schardt-Sauer (FDP) besucht Polizeiposten Bad Camberg

Das Thema „Sicherheit“ liegt der FDP-Landtagsabgeordneten Marion Schardt-Sauer ganz besonders am Herzen. Deshalb hat sie nun als dritte Station ihrer „Sicherheitsgespräche“ mit dem Limburger Polizeidirektionsleiter Marcus Brambach den Polizeiposten in Bad Camberg besucht. Zuvor war sie bereits bei der Polizeidirektion Limburg und der Polizeistation Weilburg zu Gast und konnte sich somit ein umfassendes Bild über die Lage und die besonderen Herausforderungen der Polizei in der Region machen.
In einem intensiven Gespräch mit Marcus Brambach und den beiden Polizeibeamten Jochen Friedrich und Jörg Müller, die in Bad Camberg Dienst versehen, kamen die besonderen Anforderungen für die Beamten im Südkreis zur Sprache. Als unmittelbare Schnittstelle zu den Bürgern vor Ort ist über die letzten Jahre eine steigende Anzahl von Kontaktersuchen im Polizeiposten der Kurstadt zu verzeichnen. „Wir sind sehr gerne für die Bürger da, auch wenn es neben den zahlreichen anderen Aufgaben durchaus herausfordernder geworden ist, den vielen Anfragen angemessen zu entsprechen.“ beschreiben die beiden Ordnungshüter die ihren vielfältigen Job.
„Im Spannungsfeld zwischen wachsenden Aufgaben, neuen Straftatbeständen insbesondere im Bereich der Cyberkriminalität auf der einen Seite und einem zunehmend fordernden und teilweise leider auch aggressiveren Auftreten gegenüber der Polizei auf der anderen Seite ist es gut zu sehen, dass die Beamten hier vor Ort ihren Job mit großem Engagement und hoher Motivation erledigen.“, stellt Marion Schardt-Sauer fest.
Für Marcus Brambach steht deshalb auch die Modernisierung und anforderungsgerechte Ausrichtung der Polizeiorganisation im Kreis Limburg-Weilburg im Mittelpunkt seiner Planungen. „Wir versuchen auf allen Ebenen dafür zu sorgen, dass unsere Organisation, aber auch unsere personellen Ressourcen und die technische Ausstattung immer auf der Höhe der Zeit sind.“, betont der Limburger Polizeichef.
Dass dieser Anspruch nicht immer leicht zu erfüllen ist, wird schnell klar, wenn Brambach und seine Kollegen berichten, wie schnell und nachhaltig neue Aufgaben entstanden sind. „Wenn die Polizei heute beispielsweise das Handy eines Verdächtigen auswerten muss, bindet das aufgrund der enormen Datenkapazitäten dieser Geräte umfangreiche Personalkapazitäten – auch weil es noch keine Software gibt, die eine solche Aufgabe umfassend in der notwendigen Qualität erledigen könnte. Der Mensch bleibt immer noch ein wichtiger Teil der Datenauswertung. Bis vor wenigen Jahren gab es diese Aufgabe schlicht noch nicht.“ erklärt Brambach.
Aber er betonte auch, dass die hessische Polizei gerade im Bereich der technischen Innovationen im Sicherheitsbereich bundesweit führend ist. Nahezu jede Kollegin und jeder Kollege verfügen über ein dienstliches Handy, mit welchen die unterschiedlichsten Programme zur Unterstützung der polizeilichen Arbeit genutzt werden können. Das ist bundesweit einzigartig. Genauso wie die äußerst moderne Dienststelle „InnovationHub 110“ der hessischen Polizei, die in Zusammenarbeit mit allen hessischen Polizistinnen und Polizisten die Weiterentwicklung einer modernen, digitalen hessischen Polizei voranbringen.
Für Marion Schardt-Sauer beinhalten diese Informationen wichtige Erkenntnisse, die sie umgehend in die weitere politische Arbeit einbringen wird. „Ich werde das Thema Sicherheit auch künftig mit höchster Priorität auf meiner Agenda behalten.“, verspricht die Landtagsabgeordnete. © Marion Schardt-Sauer (MdL)