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Schulfusion im Goldenen Grund: Landesregierung beantwortet FDP-Anfrage

Schardt-Sauer: Beide Standorte gleichbereichtigt weiterentwickeln

LIMBURG-WEILBURG – Die Fusion der Schule im Emsbachtal und der Mittelpunktschule im Goldenen Grund war regelmäßig Grund für Diskussionen im Kreistag. Weil auch im Kommunalwahlkampf immer wieder Eltern Bedenken geäußert hatten, hatte die Landtagsabgeordnete Marion Schardt-Sauer (FDP) eine Anfrage an die Landesregierung adressiert und die Fragen an den Kultusminister adressiert. Nun liegt die Antwort der Landesregierung vor, die in zwei zentralen Punkten Infos aus Wiesbaden geben.
„Dass der Kultusminister sich klar festlegt, dass beide Standorte weiter zu entwickeln sind und damit auch beide Standorte bei der personellen Besetzung Berücksichtigung finden sollen, ist positiv. Die Fusion kann am Ende nur erfolgreich werden, wenn sich Eltern, Lehrer und Schüler beider Standorte mitgenommen fühlen. Im politischen Prozess auf Kreisebene hatte man nicht immer das Gefühl, dass das gelingt“, so Schardt-Sauer. Kritisch sieht die Landtagsabgeordnete, dass der Kultusminister die steigenden Geburtanzahlen der letzten Jahre, die auch nachfolgend zu steigenden Schülerzahlen führen werden, nicht weiter auswerten wollte. Zu den Grundschulstandorten hingegen, die ja in der Fusion mit eingeschlossen sind sowie dem Erhalt der Grundschule Oberbrechen hat der Kultusminister klar gemacht, dass es zu keinen Veränderungen für die Grundschüler kommen wird und der Bestand der Grundschule in Oberbrechen gesichert ist. Darüber zeigt sich auch der Vorsitzende der FDP Brechen Tobias Kress erfreut: „Damit haben wir nun zum ersten Mal schwarz auf weiß, dass kurze Wege für unsere Kleinsten bleiben. Wir hätten zwar auch langfristig lieber die Grundschulen als eigenständige Schulen aus den Verbundschulen herausgelöst, werden aber auch zukünftig darauf achten, dass die Grundschulen im Fusionsprozess nicht unter die Räder kommen.“ © Marion Schardt-Sauer (MdL)