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Schardt-Sauer (FDP) appelliert: „Jetzt müssen alle politisch Verantwortlichen der Gastronomie beiseite stehen“

Limburg. Der von der Bundesregierung beschlossene Teil-Lockdown trifft schwerpunktmäßig einen Bereich, welcher nachweislich kaum zur Weiterverbreitung des Virus beiträgt – die Gastronomie. Diesen Sachverhalt nimmt die heimische Landtagsabgeordnete Marion Schardt-Sauer (FDP) zum Anlass, einen dringenden Appell an alle politisch Verantwortlichen im Kreis, dem Land und dem Bund zu richten, die getroffenen Entscheidungen hinsichtlich der Gastronomiebranche zu überdenken und Veränderungen zu erreichen. „Wir haben in den letzten Wochen und Monaten erlebt, dass viele verantwortungsvolle Betreiber von Restaurants, Gaststätten und Cafe´s teils hohe Investitionen getätigt haben, um ihre Gasträume und Außenanlagen vorschriftsgerecht zu gestalten oder umzubauen. Motiviert durch die positiven Signale der Politik, Heizpilze übergangsweise wieder zuzulassen haben Gastronomiebetreiber alle Hoffnungen auf ein Jahresendgeschäft gesetzt, um über die Runden zu kommen“, äußert Schardt-Sauer ihr Unverständnis zum Beschluss der Bundesregierung, ab dem 2. November 2020 einen Teil-Lockdown in Kraft zu setzen, der schwerpunktmäßig die Gastronomie trifft. Die Gastronomie im Kreis Limburg-Weilburg, die in den Sommermonaten wieder „Land in Sicht sah“ und hoffnungsvoll die ersten Mitarbeiter aus der Kurzarbeit zurück holte, würde hart getroffen. Daher richtet sie einen dringenden Appell an alle politisch Verantwortlichen aus unserer Region, im Kreis, dem Land und dem Bund darauf hinzuwirken, dass die Gastronomiebetriebe, welche alle Voraussetzungen der Hygiene-Vorschriften anstandslos einhalten, die Chance haben sollen, ihre Betriebe bald weiterzuführen. „Wenn der eine oder andere Gastronomiebetrieb dennoch schließt, ist das seine Sache. Aber wenn ein Betrieb alle Voraussetzungen erfüllt und öffnen will, darf dies kein Hindernis sein.  © Marion Schardt-Sauer (MdL)