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Schardt-Sauer auf Platz 5 der FDP-Liste für den Landtag

Die heimische FDP-Landtagsabgeordnete Marion Schardt-Sauer ist auf dem Landesparteitag der hessischen FDP erneut für den Landtag nominiert worden. Sie wurde auf Platz fünf der Landesliste gewählt und wird damit dem neuen Landtag voraussichtlich wieder angehören. Schardt-Sauer gehört dem Hessischen Landtag seit vier Jahren an. Damals wurde die Limburger Politikerin auf Platz zehn gewählt. Derzeit gehören elf FDP-Abgeordnete dem Landtag an. Der ebenfalls auf dem Parteitag in Wetzlar gewählte Spitzenkandidat Dr. Stefan Naas aus dem Hochtaunuskreis machte deutlich, dass die FDP als eigenständige Kraft in den Wahlkampf ziehen werde. Man wolle Schwarz-Grün beenden und dafür kämpfen, dass ohne die FDP keine Regierung der Mitte gebildet werden kann. Dazu müsse man die 7,5 % vom letzten Mal noch verbessern.
Schardt-Sauer vertritt im Landtag für die Liberalen die Themenbereiche Haushalt und Justiz. In ihrer Bewerbungsrede vor dem Landesparteitag machte sie deutlich, wie schnell sie vor vier Jahren im Ernst des Mandats angekommen war. „Es fing fast harmlos an – und dann kam Corona. Und es kam das Corona-Sondervermögen. Es kam der Angriff von Schwarz-Grün auf die Schuldenbremse“, so Schardt-Sauer. Die Klage der Freien Demokraten vor dem Staatsgerichtshof verhinderte diese Schuldenorgie am Ende. Auch im zweiten Fachbereich Schardt-Sauers wurde es aber nicht langweilig. Skandale in der Frankfurter Staatsanwaltschaft und das Scheitern bei der Einführung der E-Akte führten Anfang des Jahres sogar zum Amtsverlust der Justizministerin. Die 52-jährige Juristin Schardt-Sauer bedankte sich beim Parteitag dafür, dass sie diese spannenden fünf Jahre mitgestalten durfte und freut sich nun auf einen spannenden und intensiven Wahlkampf bis zur Landtagswahl, die voraussichtlich im Oktober 2023 stattfinden wird. © Marion Schardt-Sauer (MdL)