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Rückwärts auf dem Standstreifen, uvam – VDKO berichtet…

POL-VDKO: Pressebericht der Polizeiautobahnstation Montabaur von Freitag, 18.01.19 bis Sonntag, 20.01.19

Im Zeitraum von Freitag, 18.01.19 bis Sonntag, 20.01.19, kam es zu einer Vielzahl von polizeilichen Einsätzen auf den Bundesautobahnen im hiesigen Zuständigkeitsbereich. Am Freitag, gegen 20:45 Uhr, fuhr auf der BAB 3 Höhe Girod, Fahrtrichtung Frankfurt, ein Pkw aus Unachtsamkeit auf einen anderen Pkw auf. Der unfallverursachende Pkw überschlug sich und blieb anschließend auf dem Dach liegen.

Beide Fahrzeugführer wurden nach derzeitigem Kenntnisstand leicht verletzt. Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Frankfurt für ca. 45 gesperrt werden. Es entstand ein Sachschaden von mindestens 20.000 Euro. Insgesamt kam es am Wochenende zu 7 Verkehrsunfällen, welche bis auf den zuvor genannten lediglich Sachschäden zur Folge hatten. Im Rahmen der Verkehrsüberwachung wurden durch hiesige Polizeibeamte gegen 4 Fahrzeugführer Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Nutzung des Smartphones während der Fahrt eingeleitet. Ein Fahrzeugführer hatte in Fahrtrichtung Frankfurt die Abfahrt Mogendorf verpasst und fuhr mehrere hundert Meter rückwärts auf dem Standstreifen, ehe er gestoppt werden konnte. 7 Fahrzeugführer wurden wegen Abstands- oder Geschwindigkeitsverstößen angezeigt. Darüber hinaus wurden mehrere LKW-Fahrer angezeigt, weil sie mit ihren Fahrzeugen auf den Zu- und Abfahrten der Rastplätze parkten. Bei 4 Fahrzeugführern wurde im Rahmen von Verkehrskontrollen aktuelle Drogenbeeinflussung festgestellt, ihnen wurden Blutproben entnommen und es wurden entsprechende Anzeigen gefertigt. Einer hatte zudem keine erforderliche Fahrerlaubnis und versuchte, seine Identität mittels falscher Personalienangabe zu verschleiern. Bei Durchsuchungen konnten im Rahmen der Kontrollmaßnahmen geringe Mengen Marihuana und Kokain aufgefunden werden. © Polizeiautobahnstation Montabaur / Verkehrsdirektion Koblenz