Springe zum Inhalt

RP Ullrich wirbt für den „Tag der Ausbildung“ in der IHK Limburg

„Die Wirtschaft braucht gut ausgebildeten Nachwuchs, der anpacken will“ -
RP Ullrich wirbt für den „Tag der Ausbildung“ in der IHK Limburg am 20. August

Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich besucht mittelhessische Top-Firmen:
Diesmal focus Industrieautomation in Merenberg mit Blick auf den Nachwuchs

Gießen/Merenberg. „Wir haben hier in Mittelhessen viele Top-Firmen, die mit innovativen Ideen unterwegs sind – wir müssen aber mehr über sie sprechen.“ Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich informiert sich regelmäßig vor Ort darüber, wie Unternehmen den Gießener RP-Bezirk mit seinen fünf Landkreisen zwischen Limburg und Schlitz, Münchhausen und Hungen nicht nur wirtschaftlich stärken, sondern durch ihre Präsenz auch Mittelhessen attraktiver machen. Diesmal war er bei der Firma focus Industrieautomation in Merenberg, die im Bereich der IT und Automatisierungstechnik großer Industrieanlagen führend ist. Schwerpunkt des Besuchs war das Thema Ausbildung und Nachwuchs. Begleitet wurde der Regierungspräsident von Jutta Golinski, der Aus- und Fortbildungsleiterin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Limburg, die am Dienstag, 20. August, einen „Tag der Ausbildung“ veranstaltet.

Die Firma ist seit „fast 30 Jahren am Markt“, wie Geschäftsführer Markus Michels berichtet, und hat sich thematisch, räumlich und personell stark entwickelt. Ein besonderes Augenmerk richtet das Unternehmen daher auf die Aus- und Fortbildung der eigenen Beschäftigten. „Die Mitarbeiter sind das Kapital eines Unternehmens und der Dreh- und Angelpunkt ist daher eine fundierte Ausbildung“, sagt Markus Michels. Die Auszubildenden werden bereits von Beginn an in Projekte eingebunden und bringen sich mit ein. Die Projektarbeit und das Arbeiten im Team wird von der Pike auf vermittelt und bereitet die Auszubildenden bereits früh auf das spätere Berufsleben vor.

„Eine solide und qualifizierte Berufsausbildung ist enorm wichtig“, betont RP Ullrich, „und hier engagiert sich dieses Unternehmen ganz besonders.“ focus Industrieautomation wird auch am Dienstag, 20. August, bei dem „Tag der Ausbildung“ der IHK Limburg dabei sein, der zum zweiten Mal in der IHK (Walderdorffstraße 7) stattfindet. Schüler, Eltern und Lehrer können sich an diesem Tag zur beruflichen Aus- und Weiterbildung beraten lassen und sich über Ausbildungsunternehmen der Region informieren. „Nach der gelungenen Auftaktveranstaltung im vergangenen Jahr haben sich viele Mitgliedsfirmen der IHK eine Fortsetzung gewünscht, um sich wieder ihren potenziellen Fachkräften von morgen als Ausbildungsbetrieb und Arbeitgeber zu präsentieren“, erläutert Jutta Golinski.

„Wir brauchen attraktive Arbeitgeber in der Region wie diesen hier, damit unsere Region so lebenswert bleibt, wie sie ist“, ergänzt RP Ullrich. Dies sei für ein starkes Mittelhessen nicht nur aus wirtschaftlicher, sondern auch gesellschaftlicher Sicht zukunftsrelevant. Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung hätten junge Menschen beste Perspektiven in Mittelhessen. „Dass die Wirtschaftsregion boomt, liegt nicht nur an unserer hervorragenden geografischen Lage, sondern an engagierten heimischen Unternehmen wie diesem hier, die durch nachhaltige und innovative Ideen Arbeitsplätze auf hohem Niveau schaffen und sichern.“ Dieser Erfolg bedeute auch, dass die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften steige. „Die Wirtschaft braucht gut ausgebildeten Nachwuchs, der anpacken will.“ Die berufliche Bildung junger Menschen sei ein entscheidender Weg, um dem steigenden Fachkräftebedarf zu begegnen.

Das Unternehmen focus Industrieautomation schafft mit seinen Produkten und Lösungen beste Qualität zur Steuerung moderner Industrieanlagen, erläutert Markus Michels. Dadurch wird der Fortbestand und Schutz des Gütesiegels „Made in Germany“ international gesichert und weiter hochgehalten. Zahlreiche Kunden des Merenberger Unternehmens sind Global Player. In vielen Branchen wie zum Beispiel der Pharma- oder Verpackungsindustrie sind Arbeit und Produktion an besondere Anforderungen geknüpft. Dort werden ganz individuelle und spezialisierte Ergebnisse benötigt.

„Auch Lösungen für spezielle Nischenprodukte stellen für uns kein Problem dar, sondern sind die Regel“, sagt Markus Michels. „Das hat sich mittlerweile international herumgesprochen, sodass wir etwa Projekte in Kuwait, Miami oder Holland umsetzen“, erläutert der Geschäftsführer weiter. Regierungspräsident Christoph Ullrich, der sich auch in seiner Funktion als Vorsitzender des Vereins Mittelhessen e.V. für eine starke Identität in und mit der Region Mittelhessen einsetzt, sagt während des Rundgangs: „Ich staune immer wieder, welche Firmen in der Region beheimatet sind und was für Lösungen sie anbieten.“ © RP-Gießen