Springe zum Inhalt

RP Gießen errichtet in Erstaufnahmeeinrichtung Hessen zwei Ausweichflächen

Ausweichflächen entstehen

RP Gießen errichtet in Erstaufnahmeeinrichtung Hessen am Standort Gießen zwei Ausweichflächen in Leichtbauweise

Gießen. Auf dem Gelände der Erstaufnahmeeinrichtung Hessen (EAEH) werden am Standort in Gießen zwei Leichtbauhallen vorübergehend errichtet. Damit soll dem aktuellen Corona-Ausbruch in zwei Gruppen begegnet werden, die sich in der Ankunftsquarantäne befanden. Alle Flüchtlinge, die neu nach Hessen kommen, durchlaufen diese Quarantäne 14 Tage lang vor der eigentlichen Aufnahme in die Einrichtung, wie das verantwortliche Regierungspräsidium Gießen berichtet. Damit soll bei einer Infektion eine Verbreitung begrenzt bleiben. Derzeit sind 185 Bewohnerinnen und Bewohner am Standort Gießen positiv auf das Virus getestet worden. Diese befinden sich ausnahmslos in einem Absonderungsbereich. Die Leichtbauhallen werden kurzfristig errichtet und mit dem Ende der Pandemie wieder abgebaut werden.

Bei den betroffenen zwei Gruppen in der Ankunftsquarantäne muss abgewartet werden, bis keine neuen positiven Fälle mehr auftreten. Dies verlängert die Quarantänepflicht und reduziert die Aufnahmekapazitäten. Die im Spätherbst vom Land Hessen angemietete Jugendherbergen in Büdingen und Grävenwiesbach sowie die im März wiederertüchtigte Einrichtung in der ehemaligen Starkenburg-Kaserne in Darmstadt können wegen der Hygienevorgaben nicht dichter belegt werden.

Die beheizten Leichtbauhallen werden auf einer Parkplatzfläche sowie im Bereich des Sportplatzes innerhalb von drei bis vier Tagen errichtet. Fußboden, Dach und Wände sind massiv und wärmegedämmt. In jeder Leichtbauhalle entstehen 18 Räume mit einer Größe von rund 30 Quadratmeter und einem Fenster. © RP-Gießen