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RP erneut mit Gütesiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen“ ausgezeichnet


„Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch stärker fördern“

Regierungspräsidium Gießen erneut mit Gütesiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen“ ausgezeichnet

Wiesbaden/Gießen. Flexible Arbeitszeiten, verschiedene Teilzeitmodelle und die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, gibt es im Regierungspräsidium Gießen (RP) bereits seit vielen Jahren. „Um auch in Zukunft weiterhin ein attraktiver Arbeitgeber zu bleiben, ist es wichtig, eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch stärker zu fördern“, sagt Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich. Er freut sich, dass die Behörde jetzt in Wiesbaden erneut mit dem Gütesiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen“ ausgezeichnet wurde – und nimmt das zugleich als Ansporn. „Die erneute Re-Zertifizierung ermöglicht es uns, die hohe Priorität dieser Aufgabe in unserem Haus nochmals zu unterstreichen und die Familienfreundlichkeit unserer Behörde weiter auszubauen“, betont Ullrich.

Er nahm die Auszeichnung in Wiesbaden gemeinsam mit Sabine Schiller, Leiterin des Personaldezernats, und Kerstin Drescher, Ansprechpartnerin für das Gütesiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber“, entgegen. Wilfried Schmäing, Abteilungsleiter der Zentralabteilung im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, würdigte im Schloss Biebrich stellvertretend für Innenminister Peter Beuth das Engagement.

Im RP Gießen wird unter dem Familienbegriff die Familie im weiteren Sinne verstanden. Die Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf umfassen unter anderem die Kinderbetreuung und die Pflege von Angehörigen. Dass sich in den vergangenen Jahren einiges getan hat, um beides besser in Einklang zu bringen, zeigt sich beispielsweise an der Zahl der Telearbeitsplätze. Sie ist seit der letzten Auszeichnung mit dem Gütesiegel im Jahr 2017 von 112 auf aktuell 236 gestiegen. Dies wurde insbesondere durch die weitere Öffnung des Arbeitszeitrahmens für Telearbeit sowie die Erweiterung der für die Telearbeit geltenden Kriterien gefördert. Im Regierungspräsidium Gießen arbeiten 1.350 Beschäftigte. Es gibt 42 Teilzeitmodelle, die von insgesamt 358 Frauen und Männern genutzt werden. Darüber hinaus arbeiten viele Beschäftigte wegen der Corona-Pandemie seit Monaten von zu Hause aus, auch ohne einen Telearbeitsplatz zu haben. „Dank der Technik ist das in vielen Dezernaten zum Glück kein Problem“, sagt Regierungspräsident Ullrich. © RP-Gießen